Sep
04
2014

Effizient dokumentiert: 3D-Laserscanning im Denkmalschutz

Alt trifft neu: Beim Umgang mit historischer Bausubstanz kann der Einsatz eines Laserscanners Planer, Architekten und Bauherren vor manch böser Überraschung bewahren. Wie es genau funktioniert, zeigt ein FARO Webinar.

Das Bild zeigt das Einscannen einer historischen Bausubstanz.

Historische Gebäude mit einem Laserscanner erfassen – ein Webinar zeigt nun die Methoden und Möglichkeiten. Foto: FARO

Die Einsatzmöglichkeiten moderner Laserscantechnik im Denkmalschutz sind so vielseitig, wie die Bandbreite der geplanten Vorhaben: Sanierungen, Umbauten, Konservierung wertvoller Substanz oder aufwändige Wiederaufbauarbeiten.

Was 3D-Laserscanning für die effiziente Gebäudedokumentation leisten kann, beleuchtet ein unverbindliches einstündiges Webinar von FARO. Hier wird erklärt, wie historische Stätten und Gebäude mit Laserscanning detailgetreu erfasst werden können. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Weiterverarbeitung der Daten mit der Software PointSense Heritage. Referenten sind Stefan Hug von FARO und Jana Siebenbrodt, kubit.

Termin ist am Donnerstag, 25. September 2014, 15 – 16 Uhr. Kompakt und verständlich stehen folgende Themen im Blick:

  • Historische Gebäude mit dem FARO Focus3D Laserscanner erfassen
  • Scandaten mit FARO Scene verarbeiten
  • Scandaten in der Cloud aufbewahren und teilen
  • Erstellen von 2D-Grundrissen, Bildplänen, Orthofotos oder 3D-Modellen mit PointSense Heritage im AutoCAD.

Weitere Informationen und Registrierung sind ab sofort möglich.

 

Aug
27
2014

Historischen Fensterturm wiederbelebt

Moderne 3 D lässt die Vergangenheit lebendig werden. Eine architektonische und historische Spurensuche in Staffordshire.

Die „Old Tixall Hall“ hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im 16. Jahrhundert erbaut, wurde sie zum Zentrum des katholischen Widerstands gegen die Krone und auch Maria Stuarts sterblichen Überreste waren hier für kurze Zeit begraben. Heute erinnert nur noch wenig an die bewegte Vergangenheit.

Weil es sich um ein historisch und auch architektonisch wichtiges Bindeglied in der englischen Geschichte handelt, wurde sie jetzt zu neuem Leben erweckt. Lokale Interessensgruppen und Wissenschaftler der De Monfort University  arbeiteten dazu Hand in Hand und rekonstruierten ein ganz besonderes Fenster der „Old Tixall Hall“. Im 3D Modell ist nun jedes Detail erkennbar und zeugt von der kulturellen und religiösen Bedeutung dieses Bauwerks.

Dahinter steckt die akribische Arbeit der Wissenschaftler um Dr. Douglas Cawthorne, die in monatelanger Feinarbeit jedes Einzelstück zu dem historischen Gebäude sammelten: Umfassendes Archivmaterial, Skizzen, Gemälde und Steine als letzte greifbare Überbleibsel des kulturellen Erbes. Mit dem Laserscanner FARO Focus3D wurde jedes noch so winzige Detail erfasst und digital überarbeitet. Schließlich rekonstruierten die Forscher Stück für Stück das 3D Modell des historischen Fensterturms. Mit 3D Druckern wurde das Modell in mehreren Phasen und aus unterschiedlichen Materialien verarbeitet und Stück für Stück zusammengesetzt.

Die Detailtiefe ist verblüffend und führt dem Betrachter die eigene Geschichte plastisch vor Augen. Eine gelungene Verbindung zum lokalen Vermächtnis – selten ist Geschichte so greifbar.

Finanziert wurde die Forschungsgruppe Digital Building Heritage unter anderem vom Art & Humanities Research Council und Connected Communities. Übers Land verteilt wird an 11 Standorten Spurensuche betrieben, um herausragendes architektonisches Erbe zu schützen oder wieder sichtbar zu machen.

Neugierig auf das Fenster geworden? Hier das „Making of“:

Jun
26
2014

Perfekte Illusion

Sie lassen Flugzeuge explodieren, Autos von Brücken stürzen und sprengen ganze Straßenzüge in die Luft, ohne jemandem auch nur ein Haar zu krümmen. Moderne Actionfilme sind ohne digitale visuelle Effekte kaum mehr denkbar.

Die Stars im aktuellen Filmgeschäft sind neben den Schauspielern und Regisseuren immer häufiger auch Digital-Künstler, die perfekte Illusionen auf der Leinwand schaffen.

Schutt und Asche im Film „Die Bücherdiebin“ – die Explosion des Straßenzuges wurde mit dem FARO Laser Scanner Focus3D simuliert und filmreif gestaltet. Foto: RISEFX

Schutt und Asche im Film „Die Bücherdiebin“ – die Explosion des Straßenzuges wurde mit dem FARO Laser Scanner Focus3D simuliert und filmreif gestaltet. Foto: RISEFX

Sie sind vor allem dann gefragt, wenn für die Umsetzung spektakulärer Szenen herkömmliche Methoden nicht mehr ausreichen oder zu aufwändig sind. Wertvolle technische Unterstützung bietet der FARO Laser Scanner Focus3D.

Mit dem passenden Knowhow und den richtigen Hilfsmitteln können mittlerweile gerenderte Bilder in einer Qualität erzeugt werden, die mit dem bloßen Auge nicht mehr von einem fotografisch erzeugten Bild zu unterscheiden sind. Der Einsatz von CGI, Computer Generated Imagery, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Im Film- und Fernsehgeschäft eröffnet die moderne Technik ganz neue Möglichkeiten und hilft noch dazu Zeit und damit auch Geld zu sparen. Beispielsweise lassen sich 3D-Modelle von Drehorten exakt und relativ schnell erzeugen. Teilweise erweitern oder ersetzten sie sogar die realen Filmsets. Auch lassen sich auf dieser Grundlage Kamerapositionen, Brennweiten und Timings von Schauspielern exakt festlegen und virtuelle Objekte in bewegte Filmaufnahmen einsetzen.

Meister in diesem Fach sind die Experten von RISE | Visual Effect Studios Berlin, die sich auf visuelle Effekte, kurz VFX, spezialisiert haben. Sie steuerten etwa zu den großen Produktionen „Die Bücherdiebin“, „Das Adlon“ und „Cloud Atlas“ von den Geschwistern Wachowski und Tom Tykwer, ihre raffinierten Spezialeffekte bei.

Mit der Marke Pointcloud 9 bieten die Berliner einen 3D-Scandienst an, der sich auf visuelle Effekte für die Film- und Spielebranche spezialisiert hat.

Scan eines Straßenzuges in Glasgow – durch die Weiterverarbeitung der Daten am Computer wird daraus im Film „Cloud Atlas“ eine Szene im San Francisco der 70er Jahre. Abbildung/ RISEFX/FARO

Scan eines Straßenzuges in Glasgow – durch die Weiterverarbeitung der Daten am Computer wird daraus im Film „Cloud Atlas“ eine Szene im San Francisco der 70er Jahre. Abbildung: RISEFX/FARO

Ein klassisches Aufgabenfeld ist das Scannen von Locations und Objekten bis hin zur Aufbereitung und Weiterverarbeitung der Daten – und genau hier kommt auch der FARO Laser Scanner zum Einsatz.

Seine Daten verwenden die Digital-Künstler für die Pre-Visualisierung von Filmszenen oder für die Erweiterung realer Filmsets. Beispielsweise wurden für „Cloud Atlas“ Teile einer Brücke gescannt, aus der die VFX-Artists am Computer eine komplette 3D-Brücke mit Laternen, Absperrgittern und Bordsteinen kreierten. Das Auto wurde vor Blue Screen gedreht und für den Sturz von der Brücke durch ein computergeneriertes Modell ersetzt. Eine atemberaubende Szene und vollendete Täuschung der Zuschauer.

 

Jun
11
2014

Webinar verrät Details zur neuen Software

Gerade erst hat FARO die neue Version SCENE 5.3 vorgestellt, jetzt besteht die Möglichkeit, die neue Laserscanning-Software bei einem kostenfreien Webinar kennen zu lernen.

Das Bild zeigt einen Screenshot der Software.

Die neue Software erlaubt eine schnelle und präzise Ausrichtung anhand der Cloud-to-Cloud Registrierung.Abb.: FARO

Für Anwender halten die aktuellen Versionen von FARO SCENE und die cloud-basierte Sofwarelösung WebShare Cloud 1.5 einige neue Möglichkeiten und Verbesserungen bereit. Wie diese konkret aussehen, zeigt das

Webinar am Donnerstag, 26. Juni 2014, 14 Uhr – 15 Uhr.

Renommierte Experten erklären live, wie sich die neue Laserscanning Software optimal einsetzen lässt. Die Teilnehmer erfahren alles über die neuen Funktionen und welche Vorteile sie dadurch für ihre Arbeit haben.
Nach der Registrierung erhalten Sie eine Mail mit den Zugangsdaten. Beginn der zirka einstündigen Session ist am 26. Juni um 14 Uhr.

Mai
15
2014

Feuertaufe bestanden

Mobile Mapping ist heute ein beliebtes und präzises Verfahren für die 3D-Dokumentation etwa von ganzen Straßenzügen oder komplexen Gebäuden. Den Weg zum guten Messsystem Marke Eigenbau, zeigt dieser Beitrag.

Mobile Mapping

Mobile Mapping, Marke Eigenbau

Für ein gutes Mobile Mapping System müssen Unternehmen gut und gerne einen siebenstelligen Betrag in die Hand nehmen. Wer jedoch bereits einen FARO Laser Scanner Focus3D  besitzt, dem stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten offen. Tobias Möhlihs, Werkstudent bei FARO Europe, entwickelte ein Mobile Mapping System nach dem Do-it-yourself-Prinzip.

Der Clou an der Konstruktion: Der Laserscanner wird temporär auf einer Plattform montiert und kann später mühelos wieder für andere Anwendungen genutzt werden. Für eine möglichst effiziente Messung entschied sich der Tüftler für folgende Komponenten:

 

  • FARO Laser Scanner Focus3D
  • FARO helical adapter
  • FARO Zero Point Clamp (ZPC, optional)
  • FARO Helical App (FARO 3D App Center)
  • Applanix AP15 INS (Inertiales Navigationssystem), welches die Position und Orientierung des Gesamtsystems bestimmt.

Die Komponenten montierte Tobias Möhlihs auf einer Plattform, die später mit Universaldachträgern auf einem Auto befestigt wurde. Bevor es aber tatsächlich auf die Straße gehen konnte, musste unter anderem der FARO Laser Scanner mit dem INS-System synchronisiert und die Teile miteinander vernetzt werden.

Beim Scannen in Bewegung zeigte sich, dass die Dichte der Punktewolke nicht nur von den Voreinstellungen, sondern auch von der Fahrgeschwindigkeit abhängt. Die Daten verarbeitete Möhlihs anschließend mit  FARO Scene weiter. Besonderes Augenmerk galt dabei der Kalibrierung. Für optimale Messergebnisse entschied er sich im Test, die Umgebung aus zwei verschiedenen Richtungen abzufahren. Die Scans wurden danach nicht über die gesamte Punktewolke, sondern entlang von Referenzpunkten registriert. Dies lieferte am Ende erstaunliche Ergebnisse. Der FARO Laser Scanner Focus3D    zumindest hat seine Feuerprobe als wesentlicher Bestandteil eines effizienten Mobile-Mapping-Systems mit Bravour gemeistert.

Unsere Abbildungen zeigen die Ergebnisse eines gescannten Stadtteils und verschiedener Straßenzüge in der Punktewolke.  Fotos: Tobias Möhlihs/ FARO

 

 

Apr
30
2014

FARO kennen lernen

Vor nicht allzu langer Zeit noch Fiktion – heute Realität: Portable 3D-Messtechnik. FARO präsentiert aktuelle Entwicklungen und Produkte auf den Fachmessen 2014, von Stuttgart über Wien und Chemnitz bis Erfurt und München.

In der Planung und Architektur sowie in der produzierenden Industrie nimmt präzise 3D-Lasermessung einen immer größeren Raum ein. Die moderne Technologie leistet beispielsweise bei der Planung und Bewirtschaftung komplexer Fabrikanlagen wertvolle Unterstützung.

Zu den innovativsten Produkten in diesem Segment gehören die Laserscanner von FARO. Der neue FARO Focus3D X 130 unterstreicht erneut den Anspruch von FARO als weltweit führender Anbieter.

Gelegenheit, den neuen Focus3D X 130 kennenzulernen, gibt es an folgenden Terminen:

Druck

Der ultra-portable Focus3D X 130 steht für schnelle, einfache und genaue Messungen: So erfasst er Produktions-und Versorgungsanlagen, großvolumige Bauteile sowie komplexe Gebäude­strukturen im Handumdrehen. Dafür vereint der neue Laserscanner hochpräzise Scan-Technologie mit einem intuitiven Bedienkonzept und punktet mit Zuverlässigkeit und Flexibilität. Zudem ermöglicht er Echtzeit-Ansichten von aufgezeichneten Daten. Deren Weiterverarbeitung lässt bald kaum noch Wünsche offen – FARO stellt dafür bei den Fachmessen die Version 5.3 der leistungsstarken SCENE Scan-Verarbeitungssoftware vor.

Weitere technische Lösungen zur 3D-Lasermessung präsentiert FARO bei folgenden Fachmessen für Messtechnik und Automatisierung:

  • Control, 6. – 9. Mai, Stuttgart, Halle 3, Stand Nr. 3404
  • SIT, 14. – 16. Mai, Chemnitz   ; Sächsische Industrie- und Technologiemesse in Chemnitz
  • Automatica, 3. – 9. Juni, München

Der neue FARO Focus3D X 130.

 

 

Schnelle und genaue Messungen  macht der portable Laserscanner FARO Focus3D X 130 möglich. Bei den Fachmessen Intertool und Fab Con 3.D besteht die Möglichkeit, den Scanner in Aktion zu erleben.

 

 

Apr
17
2014

Virtual Reality 3.0

Historisches Ambiente meets virtual reality: Größer hätte der  Kontrast kaum sein können, beim vierten FARO 3D Documentation User Meeting im Kloster Andechs.

Eines wurde beim  internationalen Expertentreffen schnell deutlich: Die  Fangemeinde für Laserscanning wächst – und mit ihr auch die Bandbreite für 3D-Dokumentationen. In der Bau- und Retailbranche, in Film- und Fernsehen, in Denkmalpflege, Forensik und Maschinenbau – die Einsatzgebiete sind noch lange nicht ausgelotet.

Drei Beispiele aus den Workshops und Expertenvorträgen:

  • Verblüffende Szenerien aus der Vergangenheit lieferte ein Anwender-Team aus Frankreich. Didier Happe, Art Graphique & Patrimoine, und sein Team erweckten die Klosterruine Jumièges zu neuem Leben. Nun wird für jeden Besucher und Smartphone-Besitzer das Gebäude virtuell begehbar und begreifbar.
  • Wesentliche Erkenntnisse lieferte die Rekonstruktion eines Höhlenmodels. Nikolaus Prechtel, Stefan Hautz und Bernd Hetze von der TU Dresden zeigten, wie sie das weltweit komplexeste photorealistische Modell einer Höhle erzeugt haben, und wie sie es heute in der Wissenschaft einsetzen.
  • Dass der FARO 3D Laser Scanner Focus3D in die Luft geht, verblüffte schon 2013 die Experten – in diesem Jahr ging der Scan-Copter 2.0 an den Start, der noch mehr aussagekräftige Daten aus der Vogelperspektive sammelt. Das Projekt stellte Dominik Krawczyk, „von-oben e.U.“ vor.

Die verschiedenen Sessions hielten für die über 200 Teilnehmer spannende Informationen bereit. Von konkreten Anwendungen, über technische Details bis hin zu angehenden Neuentwicklungen. Die FARO-Experten sorgten in ihren „Learning Sessions“ dafür, dass keine Fachfragen und Problemstellungen offen blieben.

Das FARO 3D Documentation User Meeting machte seinem Ruf als inspirierende und abwechslungsreiche Veranstaltung wieder alle Ehre. Neben den offiziellen Terminen gab es auch beim abendlichen Event im Kloster Andechs jede Menge Gesprächsstoff und die ein oder andere Kostprobe aus der Klosterbrauerei.

Am Rande des 4. FARO 3D Documentation User Meetings: Das Networking und der Austausch unter internationalen Experten wurde groß geschrieben.  Fotos: FARO

Noch mehr Eindrücke vom FARO 3D Documentation User Meeting.

Apr
03
2014

Dem Verbrechen auf der Spur

Am Tatort erhalten die Ermittler um Schimanski & Ko moderne Unterstützung. Bei der Spurensuche oder Unfallrekonstruktion zeigen 3D Laserscanner vollen Einsatz.

Die Krimihelden aus Film und Fernsehen verlassen sich häufig auf ihren siebten Sinn. Im realen Leben sind bei der Überführung von Tatverdächtigen Fakten sowie hieb- und stichfeste Beweise gefragt. Statt auf Intuition und Bruder Zufall setzen die Fachleute aus der Forensik mehr und mehr auf Laserscanner, die quasi überall einsetzbar, einfach zu bedienen und vor allem unbestechlich sind.

Zehn gute Gründe, warum es sich lohnt bei der Aufklärung von Verbrechen oder Unfällen auf 3D Laserscan-Technologien zu setzen kennt Alex Demogines, Account Manager, Laser Scanner FARO Technologies:

  1. Einfache Anwendung: Mittlerweile sind die Scanner so einfach zu bedienen wie eine digitale Kamera.
  2. Mobilität: Moderne Geräte sind kleiner und handlicher als je zuvor und damit fast überall einsetzbar.
  3. Sicherheit: Daten können mittlerweile auch über eine Distanz von 300 Metern erfasst werden – jenseits schädlicher Einflüsse für den Nutzer, beispielsweise bei einem Brand oder Explosionsgefahr.
  4. Schnell und effizient: In nur wenigen Minuten können Szenen von erstaunlicher Präzision und Detailtiefe in Farbscans eingefangen werden. Quasi im Handumdrehen können mehrere Ermittler gleichzeitig die virtuell erfasste Szene untersuchen.
  5. Einfacher Einsatz – viele Ergebnisse: Aus den Daten können eine Vielzahl von Folgeprodukten generiert werden, von der klassischen 2D Zeichnung bis hin zur detaillierten 3D Animation.
  6. Erwartungsdruck: Laserscanning setzt sich in der Forensik mehr und mehr durch, die Akzeptanz steigt.
  7. Kostengünstig: Hinter den aufwändigen Mess-Stationen zur Unfall-Dokumentation steht ein Laser Scanner in nichts mehr zurück. Im Gegenteil – meist ist sein Einsatz kostengünstiger.
  8. Spezielle Messwerkzeuge: mit dem Scanner lassen sich Blutspritzer genau analysieren, ebenso die Flugbahn und Einschusslöcher von Projektilen. Aussagen von Zeugen oder Verdächtigen lassen sich überprüfen und im besten Fall verifizieren oder verwerfen.
  9. Leichtes Verarbeiten und Teilen: Die übliche Scanner-Software ist für die Weiterverarbeitung und das Teilen der Scans meist ausreichend, es sind keine zusätzlichen Lizenzen erforderlich.
  10. Einfache Archivierung: Einmal erfasst, stehen die Daten dauerhaft zur Verfügung und können auch bei späteren Ermittlungen erneut eingesetzt werden.

 

 

 

Jan
31
2014

Punkten mit BIM!

1_klBuilding Information Modeling (BIM) kombiniert die Planung mit der Bewirtschaftung von Gebäuden. 3D-Laserscanner liefern mit der dreidimensionalen Bestandsdokumentation beste Voraussetzung für die Implementierung des Management-Modells. BIM ist ein noch recht junges Instrument zur Optimierung von Prozessen beim Bauen und dem Betrieb von Gebäuden. Der besondere Vorteil: Innerhalb eines digitalen Modells werden die Planung und Bewirtschaftung von Gebäuden zu einem gemeinsamen Prozess zusammengefasst.

 

3D-Gebäudemodelle sind die optimale Grundlage für Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten

3D-Gebäudemodelle sind die optimale Grundlage für Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten

Als Ausgangsbasis dient ein dreidimensionales Gebäudemodell, das sämtliche konstruktive Bestandteile des Gebäudes sowie die räumliche Situation wiedergibt. Fehlen aktuelle dreidimensionale Daten des Bestands, sind moderne 3D-Laserscanner, wie etwa der FARO Focus3D X 330, eine schnelle und kostengünstige Lösung. Bestandsbauten – und mögen sie noch so komplex sein – werden innerhalb kürzester Zeit exakt und vollständig erfasst. Gängige Architektur- und BIM-Softwarelösungen wie AutoCAD Architecture, 3D-Studio Max Design, Autodesk Revit Architecture, Archicad, Vectorworks oder Bentley´s Microstation erlauben einen direkten Import der 3D-Scandaten.

Das so generierte 3D-Modell kann kontinuierlich um Nutzungs- und Betriebsdaten, wie beispielsweise Kosten und Qualitäten von Umbaumaßnahmen, Wartungen und Instandhaltungen erweitert und so fortgeschrieben werden. Weil das digitale, dreidimensionale Gebäudemodell überall abrufbar und sogar virtuell begehbar gemacht werden kann, eignet es sich ideal zur Entscheidungsfindung. Auf diese Weise ermöglicht BIM den Gesamtzusammenhang bei Planungen immer im Blick zu haben – beispielsweise wie sich Umbauplanungen zur Gebäudeumgebung verhalten. Mögliche Auswirkungen, wie etwa auf die Wartung und Instandhaltung, werden so direkt sichtbar.

 

ACAD_ausschnitt_Halle4_maschienen2_klDurch BIM-Softwarelösungen haben alle Projektbeteiligten stets Zugriff auf aktuelle, kumulierte Gebäudedaten sämtlicher Disziplinen. Webbasierte Softwarelösungen wie SCENE WebShare Cloud von FARO bieten noch weitere Vorteile: Alle 3D-Dokumentationsdaten können in der „Cloud“ gespeichert, gescannte Projekte schnell angezeigt und mit verschiedenen Projektpartnern geteilt werden. Zudem sind die Daten und Messungen langfristig und überall – auch per Smartphone oder Tablet – verfügbar. Bei der Nutzung von SCENE WebShare Cloud steht außerdem immer ausreichend Serverkapazität zur Verfügung – ganz egal wie viele Benutzerzugriffe erfolgen oder welche Datenmengen gespeichert werden.

Nov
14
2013

Schöner Fliegen

In Flugzeugen zählt oft jeder Zentimeter. Ob bei der Gepäckablage, den Sitzen oder im Gang – meist eine eher enge Angelegenheit. Mehr Komfort will die Lufthansa ihren Passagieren künftig bieten. Sie engagierte das Designbüro müller/romca industrial design, Hamburg, um ein neues Design für die Kabinen zu entwerfen.

Im Einsatz  2013-07-24_134611 kl

Der FARO Focus3D im Einsatz: Links beim Scannen in der Flugzeugkabine. Die Abbildung rechts zeigt die Darstellung in der SCENE Software. Abbildungen: müller/romca industrial design/FARO

 

Lufthansa Punktewolke  Lufthansa Scan 2

3D Punktwolke der Flugzeugkabine und Innenansicht.

 

Bevor die Designer loslegen konnten, wünschten sie sich hochgenaue CAD-Modelle für die Simulationen und den exakten Innenausbau. Hier musste die Lufthansa passen – für die Flugzeugtypen Boeing 747-400 und Boeing 747-8 sowie für den Airbus 340 standen keine zuverlässigen Daten zur Verfügung. Das heißt, die komplexen Innenräume mussten neu vermessen werden – und das in einem relativ kleinen Zeitfenster, um die Maschinen nur möglichst kurz am Boden zu halten.

Die Lösung lieferte der portable FARO Focus3D: Er ist mit nur 5 Kilogramm Gewicht und einer Größe von lediglich 24x20x10 Zentimetern wie geschaffen für ein Scanprojekt unter solch anspruchsvollen Bedingungen. Mit einer Geschwindigkeit von 976.000 möglichen Messpunkten pro Sekunde füllte er den Zeitrahmen optimal aus. „Wir arbeiteten parallel mit zwei Scannern“, erklärt Jens Romca, Geschäftsführer des beauftragten Designbüros: „Der Focus3D erstellte in unglaublicher Geschwindigkeit eine virtuelle 360 Grad Ansicht der Flugzeugkabinen und lieferte Scandaten von herausragender Qualität.“ Ein weiterer Vorteil: die Daten konnten mit der FARO Software SCENE zügig weiterverarbeitet und in das Format IGES exportiert werden. Eine ideale Planungsgrundlage für den Ausbau der Flugzeugkabinen, die sich künftig für Passagiere der ersten Klasse sehr großzügig präsentieren.

Damit gehören solch akrobatische Einlagen wie sie Loriot fürs Fliegen so gekonnt ins Szene gesetzt hat, der Vergangenheit an.

Über müller/romca industrial design

Seit 1993 sind Jochen Müller und Jens Romca mit müller/romca industrial design  kompetente Ansprechpartner  für Industriekunden. Am Anfang standen so ausgefallene Produkte wie eine Rettungsinsel für den Yachtsport und die Leitwarte einer Müllverbrennungsanlage. Heute ist das Portfolio noch immer breit gefächert und reicht von der Computermaus bis hin zur Ausgestaltung von Flugzeugkabinen.



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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