Dez
02
2015

Laser Scanner plant großen Bahnhof

Die London Bridge Station ist ein zentraler Umschlagplatz im öffentlichen Nahverkehr der englischen Hauptstadt. Binnen sechs Jahren soll der Bahnhof nun zukunftsfähig gemacht und Kapazitäten für 40 Prozent mehr Passagiere geschaffen werden. 

costain_engster raum finEine anspruchsvolle Aufgabe, denn hier fließt eine der Hauptadern des Londoner Verkehrs. Seit seiner Eröffnung 1836 ist der Bahnhof im Stadtteil Southwark gut frequentiert. Mittlerweile gliedert sich die Station in drei Teile aus Durchgangs- und Kopfbahnhof sowie einer unterirdischen Station der berühmten London Underground. Wer hier aussteigt hat es nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten wie London City Hall, Tower Bridge, Tate Modern oder dem neuen Wahrzeichen, dem Wolkenkratzer „The Shard“ von Renzo Piano. Umso mehr ist das Fingerspitzengefühl der Bauingenieure gefordert, die das Bauwerk in sechs Jahren fit für die Zukunft machen sollen. Rund 800 Millionen englische Pfund nimmt der Netzbetreiber Network Rail dafür in die Hand und wählte die besten Experten für diese Aufgabe.

Den Zuschlag erhielt das traditionsreiche britische Bauunternehmen Costain. Um schnellstmöglich präzise Daten mit der gewünschten Detailtiefe zu erhalten, entschied sich das Unternehmen für Laserscanning und Punktewolkentechnologien. Immerhin war die Station in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach um- und ausgebaut und auch in Teilen zerstört worden. Nun sollten aber nicht nur Neubauten und weitere Gleise sondern auch zahlreiche Elemente der bestehenden Konstruktion wiederverwendet werden. Die Herausforderung war, im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses schnell und kostengünstig Vermessungsdaten mit kurzen Reichweiten – und größtenteils in geschlossenen Raumen – zu erfassen. Man entschied sich für den FARO Focus3D 130 mit der dazugehörigen SCENE-Software als die mobilste und preiswerteste Lösung. Dadurch gelang es dem Team, verlässliche Daten für das Building Information Modeling (BIM) bereit zu stellen, auszutauschen und auch innerhalb der verschiedenen Gewerke stets auf dem aktuellen Stand zu sein und ein vollständiges 3D-Modell zu erstellen.

Die erste Bauphase startete Ende 2012, der Betrieb geht parallel weiter. Wer den Baufortschritt verfolgen will, kann diese über die Luftbilder der Betreibergesellschaft tun. Im August 2015 hatte das Team bereits rund 20 Terabyte Daten erfasst, bis Projektende werden es wohl 40 Terabyte sein, rechnen die Costain Ingenieure.

Mit den FARO Laser Scannern werden bis zu einer Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfasst. Die entstandenen Punktewolken können mit verschiedenen Softwarepaketen modelliert werden bis hin zu detaillierten 3D Modellen. Für größere Reichweiten wird auf der Baustelle auch der FARO Focus3D X 330 eingesetzt. In besonders schwer zugänglichen engen und komplexen Bereichen liefert ein FARO Freestyle3D wertvolle Scandaten.

FARO/Costain - Freestyle

Bau neuer Gleise_fin
Die belebte London Bridge Station wird vollständig um- und ausgebaut. Wertvolle Hilfe bei der Planung liefern Scandaten, aufgenommen mit dem Focus3D X 130 und dem X 330. Bei sehr engen Situationen und  komplexen Strukturen unterstützt ein FARO Freestyle3D.

Fotos: FARO Europe/Costain

 

Nov
26
2015

Zuwachs in der X-Serie

Pünktlich im Jubiläumsjahr „10 Jahre Laserscanning@FARO“ erhält die Laser Scanner Focus3D X-Serie

FARO Focus3D X 30

FARO Focus3D X 30

Zuwachs: Der „Neue“ hat eine Reichweite von 0,6 bis zu 30 Metern, ist auf schnelle und genaue Messung von Innenräumen und Fassaden getrimmt und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schon auf den ersten Blick ist dem neuen Laserscanner die Verwandtschaft zu seinen Kollegen aus der X-Serie anzusehen. Er ist jedoch noch kompakter und besonders schnell, da auf eine zeitintensive Bilddatenerfassung konsequent verzichtet wird. Diese Vorteile spielt er beim Erfassen kleinerer Gebäudefassaden und komplexer Strukturen, Tatorte sowie Produktions- und Versorgungsanlagen aus. Damit empfiehlt er sich für Scananwendungen in den Bereichen Erhaltung, Restaurierung, Bestandsdokumentation, Objektmanagement und Forensik.

Der X 30 ist damit das perfekte Einstiegsmodell in die 3D Laserscan-Technologie. Seine Stärke ist die schnelle, einfache und präzise Messung komplexer Projekte bei kurzer Reichweite. Das neue Modell verbindet hochpräzise Scantechnologie mit höchstmöglicher Mobilität und Bedienungsfreundlichkeit. Dazu bietet es Zuverlässigkeit, Flexibilität und Echtzeitansichten von erfassten Daten. Wie das gesamte Sortiment der FARO Laserscanner ist auch der Focus3D X 30 mit einem „augensicheren“ Klasse-1-Laser ausgestattet; die Distanzgenauigkeit liegt bei 2 Millimetern.

Mit der Einführung des Focus3D X 30 bietet FARO seinen Kunden nun die Wahl zwischen dem Laser Scanner für geringe Reichweiten (30 m), dem Focus3D X 130 für mittlere Reichweiten (130 m) und dem Focus3D X 330 für große Reichweiten (330 m).

Shadows cast under construction frame roof beams --- Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Komplexe Projekte mit geringer Reichweite erfasst der FARO Laser Scanner FOCUS3D X 30 präzise und schnell. Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Nov
19
2015

Immer eine Nasenlänge voraus: 10 Jahre Laserscanning

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte nimmt vor zehn Jahren ihren Anfang: FARO Technologies, Inc. übernimmt die iQvolution AG in Ludwigsburg. Der Weltmarktführer im Bereich portabler Koordinatenmessmaschinen erweitert damit seine Produktmatrix um 3 D Laserscanner.

 „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt die weitere Entwicklung unserer 3D-Laser-Scanning-Technologie hin zu neuen Produkten forcieren und den Ausbau unserer Marktpräsenz weltweit verstärken wird“, kommentierte Dr. Bernd Becker, Gründer von iQvolution und heute Technischer Direktor bei FARO Europe, den Zusammenschluss – und er behielt recht.

Highlights aus 10 Jahren Laserscanning. Zur vollen Ansicht bitte auf die Grafik klicken.

 

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Nov
06
2015

Nur kurze Zeit im Trockendock

Eng, heiß und feucht war es beim Vermessen zweier großer Fischerboote in Thailand. Kein Problem für den mobilen Laserscanner FARO Focus3D, der die Aufgabe in rekordverdächtiger Zeit meisterte.

Die Meereskolosse wurden zu Modernisierungsarbeiten an der Schiffsschraube ins Trockendock gebracht. Für die Besitzer bedeutete dies eine kostenintensive Phase, da während der Liegezeit kein Geld mit den Schiffen verdient werden kann. Um die anspruchsvollen Messarbeiten möglichst zügig abzuschließen, wählten die Laserscan-Experten der SDM Company den mobilen und portablen Laserscanner von FARO aus.

Der Focus3D ermöglichte eine schnelle und zuverlässige Dokumentation der Schiffskorpusse mit seinen Antriebsschrauben. In nur zweieinhalb Stunden nahmen die zwei Experten zwölf Einstellungen vor und erhielten 250 Millionen Messpunkte. Trotz der starken Sonneneinstrahlung lieferte die dreidimensionale Messung hochpräzise Abbilder des Rumpfes, die mit der passenden Software problemlos am Computer weiter verarbeitet und ausgewertet werden konnten.

Und während die hochpräzisen Aufnahmen von den Experten analysiert und für die Entwicklung neuer Schiffsantriebsschrauben eingesetzt werden, ziehen die zwei Fischerboote in den Provinzen Samut Songkhram und Trang bereits wieder ihre Runden.

Okt
29
2015

Tempel, Schule, Müllplatz und Gotteshaus

Auf eine wechselvolle Geschichte blickt die „St Margaret Church Stanford Le Hope“ zurück. Nun ist das Gebäude auch virtuell begehbar – inklusive Dach und spektakulärem Abstieg über die Wendeltreppe.

Atemberaubende Bilder entführen die Besucher virtuell auf historisches Gelände. Mit 3D Aufnahmen aus ungefähr 90 Einstellungen entstand unter den Händen der Spezialisten von Norden Draughting Design Services, Essex/UK,  die eindrucksvolle Tour. Als ideales Werkzeug erwies sich der 3D Laserscanner FARO Focus3D, der sich durch Mobilität, geringes Gewicht und extreme Reichweite auszeichnet.

Das Gebäude der „St Margaret Church“ sticht schon durch seine exponierte Lage ins Auge: Auf einem Hügel in der Mitte der englischen Grafschaft Essex. Im 12. Jahrhundert hatten Normannen den Tempel errichtet. Der Beginn einer wechselvollen Geschichte.

Über die Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach um- und ausgebaut. Stumme Zeugen sind etwa in der Nordkapelle Ehrentafeln aus dem 13. Jahrhundert und in der südlichen Kapelle ein Weihwasserbecken aus dem 15. Jahrhundert. Dazu kommt ein historisches Gräberfeld, in dem Verstorbene ab dem 18. Jahrhundert bestattet wurden.

Im frühen 19. Jahrhundert diente das Nordschiff als Dorfschule, andere Teile nutzte die Gemeinde als Mülldeponie. Der damalige Pfarrer von Stifford, William Palin, beschrieb die Kirche als „von Verwahrlosung und Zerfall geprägt“. Kurz danach wurde die Wende eingeläutet und die Restaurierung begann.

Die detaillierte Datenerhebung heute erfolgte mit dem 3D Laserscanner Focus3D. Experten können anhand dieser Informationen beispielsweise Rückschlüsse über die Baugeschichte oder auch über Renovierungsnotwendigkeiten ablesen und Pläne für Sanierungsmaßnahmen entwickeln. Aus den Millionen Oberflächenpunkten entwickelten die Ingenieure eine 3D-Punktewolkenansicht, die in langen Kamerafahrten beeindruckende Ansichten auch für die breite Öffentlichkeit erlaubt.

 

Okt
14
2015

Mehr Sicherheit für Kunstobjekte

Unbedenklichkeit der FARO Laserscanner Focus3D X-Serie bestätigt

Nun ist es ganz amtlich: Gemälde und Kunstobjekte, die mit FARO Focus3D gescannt wurden, erleiden keinen Schaden durch thermische Einflüsse. Dies bestätigt ein Gutachten der Seibersdorf Labor GmbH.

Art Safety X Serieskl_DSC6132Die Erfassung von Kunstobjekten oder Innenräumen von Museen gelingt mit Laserscannern schnell und zuverlässig – aufgrund der Augensicherheit sogar während der Besuchszeiten. Doch stellt sich immer wieder die Frage, ob Kunstobjekte durch das Scannen Schaden erleiden. Grund genug für FARO, dieser Gefahr durch ein Gutachten untersuchen zu lassen.

Gerade Ölgemälde werden als besonders empfindlich erachtet. Farbe und Firnis weisen eine geringe Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität auf. Der energiereichen Laser könnte einen Anstieg der Temperatur auf der Oberfläche verursachen und die Substanz der Gemälde erheblich schädigen. Mit diesen Befürchtungen räumt das Gutachten nun auf.

Für ein Worst-Case-Szenario wurde ein FARO Focus3D X in einem Abstand von 1 Meter vor einem Ölgemälde aufgebaut – ohne schützendes Glas zwischen Objekt und Scanner. Wird nun ein Scan durchgeführt, bei dem sich der Scanner – wie in der Praxis übliche – horizontal bewegt, erhöht sich die Temperatur auf der Oberfläche des Ölgemäldes um weniger als 1,3 Grad Celsius. Selbst wenn sich der Kopf des Scanners nicht bewegt und somit das Gemälde mehrere Minuten mit den Laserstrahlen abgetastet wird, bleibt der maximale Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius.

Um etwa restauratorische Techniken zu überprüfen, ist es üblich, Objekte mit entsprechenden Ölfarben für mehrere Tage bei über 60 Grad Celsius in einen Ofen zu stecken und so einen Alterungsprozess zu beschleunigen. Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, dass eine kurzfristige Temperaturerhöhung von weniger als 2 Grad Celsius durch den Focus3D keinen Schaden verursacht. Das bestätigt nun auch das Gutachten. Es lässt außerdem den Schluss zu, dass photochemische Effekte bei einer Wellenlänge von 1550 nm sehr unwahrscheinlich sind – gute Nachrichten also für den Einsatz des Laserscannerfamilie im Bereich der Kulturgüter.

Sep
23
2015

Mit Präzision entscheiden

Großer Bahnhof auf der INTERGEO: Der neue Freestyle findet in Stuttgart hohes Interesse.

Gut besucht – der Messestand auf der diesjährigen INTERGEO

Gut besucht – der Messestand auf der diesjährigen INTERGEO

Die diesjährige INTERGEO nutzte FARO, um seine Produkte hautnah erlebbar zu machen. Den FARO Scanner Freestyle3D konnten die Messebesucher gleich selbst in die Hand nehmen und sich von der einfachen Anwendung und der Qualität der Punktewolke überzeugen. Im Rahmen eines Gewinnspiels galt es zunächst, das Modell eines Fisches per Augenmaß abzuschätzen. Anschließend haben die Teilnehmer den Fisch eigenhändig mit dem Freestyle3D genau vermessen. Den Standbesuchern machte die Aktion sichtlich Spaß und zeigte zudem, wie effizient das Scannen und das Registrieren der Punktewolke ohne spezielle Stationierung sein kann. Zudem zeigte sich, dass praktisch jeder sofort mit dem Gerät zurechtkommt. Und auch hier entscheidet die Präzision – schließlich winkt als Preis der Aktion ein Wochenende in Hamburg.

Praktisch für jeden machbar: den Freestyle selbst zum Einsatz bringen.

Praktisch für jeden machbar: den Freestyle selbst zum Einsatz bringen.

Den Standbesuchern ging es aber auch um klare Werte. Trotz des geballten Inhalts sind die FARO Produkte nämlich erstaunlich handlich und geradezu Leichtgewichte im Transport. Zudem sind sie auch in widrigen Gegebenheiten leistungsfähig und bieten verlässlichen Schutz gegeben Staub und Tropfwasser. Besondere Beachtung fand die Tatsache, dass die Punktewolken des FARO Focus3D ganz einfach mit denen des Freestyle3D zusammengeführt werden können.

Der handgeführte Laserscanner überzeugte in der praktischen Anwendung sichtbar.

Der handgeführte Laserscanner überzeugte in der praktischen Anwendung sichtbar.

Diese Qualitäten wurden ebenso gelobt, wie die einfache Weiterverarbeitung der Punktewolke sowie die Möglichkeiten der 3D-Modellierung, die sich aus dem Zusammenschluss mit der ehemaligen kubit GmbH (jetzt: 3D Software GmbH) ergeben. Großes Interesse daher auch bei der neuen Version 16.5 der PointSense-Programme. Sie enthält jetzt weitere Werkzeuge und Funktionalität zur effizienten Auswertung von 3D-Laserscan-Daten innerhalb Autodesks AutoCAD® und Revit® und beschleunigt so die Dokumentation von Bestandsdaten deutlich.

Joe Arezone (li.) und Eric Bergholz (re.) besiegeln die Zusammenarbeit zwischen FARO und Laserscanning Europe als neuen Distributor.

Joe Arezone (li.) und Eric Bergholz (re.) besiegeln die Zusammenarbeit zwischen FARO und Laserscanning Europe als neuen Distributor.

Zu den neuen PointSense-Funktionen für AutoCAD® zählen etwa das automatische Angleichen von mehreren Querschnittspolygonen oder Höhenlinien an Punktwolkenschichten, die 1-Klick Ebene und die automatische Ebenen-Umgrenzung. Revit® Nutzer profitieren auch von einem neuen intuitiven Oberflächenanalyse-Tool, das es erlaubt die Deformation beliebiger Oberflächen, wie Wände, Böden und Gelände im Abgleich zur Punktwolke zu visualisieren. Zusätzlich können Nutzer der Agisoft PhotoScan Software jetzt ihre orientierten Fotos ins PointSense Heritage importieren, um sie als zusätzliche Auswertequelle zum Modellieren und zur Bildplanerstellung heranzuziehen.

Weitere Infos finden Sie hier

Sep
08
2015

Alles aus einer Hand

Auf der diesjährigen INTERGEO in Stuttgart wartet FARO mit einem erweiterten Produktportfolio und zusätzlichen Produktneuheiten auf.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Seit März 2015 sind FARO und die kubit GmbH eins. Damit ist FARO mehr als je zuvor in der Lage, seinen Kunden ein integriertes Produktangebot aus Hardware und Software zu bieten – natürlich alles aus einer Hand und in gewohnter Qualität und Präzision. Auf der diesjährigen INTERGEO, 15. – 17. September 2015, Messe Stuttgart  – stellt FARO das umfangreiche Spektrum an innovativen 3D-Dokumentationsprodukten und Messsoftware zur Vereinfachung des gesamten Workflows vor. Sicherlich eines der Highlights: die zur Messe präsentierten aktuellen Programmversionen von PointSense und VirtuSurv mit erweiterter Funktionalität. Sie ergänzen die klassischen Autodesk-Programme um umfangreiche Punktewolkenfunktionalität und beschleunigen so die Dokumentation von Bestandsdaten in CAD erheblich.

Im Mittelpunkt stehen zudem die Geräte der portablen Laserscanner FARO Focus3D X-Serie. Sie bieten mit einer Reichweite von bis zu 330 Metern eine beeindruckende Leistungsfähigkeit für das Scannen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Dadurch kann FARO jedem Nutzer das für seine Bedürfnisse geeignete Gerät bei Anwendungen in der Landvermessung, im Bauingenieurwesen sowie in Architektur und Facility Management bieten.

Auch der handgeführte FARO Scanner Freestyle3D wird auf der INTERGEO zu sehen sein. Das benutzerfreundliche und intuitiv bedienbare Messgerät glänzt dank zahlreicher Weiterentwicklungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit und verbesserter Datenqualität. Optimal also für den Einsatz vor allem in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Mit jährlich über 16.000 Besuchern aus 92 Ländern ist die INTERGEO eine der wichtigsten Plattformen des Branchendialogs weltweit. Seien Sie dabei und sichern Sie sich ein kostenloses Messeticket (limitiertes Kontingent)!

​Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Stand Halle 4 / Stand B4.012 begrüßen zu dürfen.

PointSense Building_in AutoCAD_kl PointSense for Revit_Revit Modell inkl. Punktwolkenansicht_kl

 

 

 

 

Zur effizienten Auswertung von erfassten 3D-Laserscandaten bietet FARO eine umfangreiche Software Produktpalette.

Alle Abbildungen: FARO

Sep
04
2015

Die unsichtbaren Seiten der Stadt Rom

Archäologen, Visualisierungs- und TV-Experten machen Dank 3D-Laserscannern von FARO verborgene Schätze in Rom sichtbar. Es entstand die faszinierende und sehenswerte BBC Dokumentation

Rom, die „Ewige Stadt“, zieht die Menschen seit jeher in ihren Bann. 1.000 Jahre bildete sie das Herzstück der antiken Welt – und auch heute noch versetzt sie uns ins Staunen. Kostbarkeiten aus dem Untergrund werden jetzt für jedermann sichtbar. Mit dem Laserscanner FARO Focus3D X 330 wurden Raritäten ans Licht gebracht, die lange nur Forschern zugänglich waren.

Forum Romanum – dargestellt mit 10 Scans in voller Auflösung.

Forum Romanum – dargestellt mit 10 Scans in voller Auflösung.

Die Entdeckungsreise war für die Experten nicht einfach. Das Fernsehteam der BBC wurde angeführt von den Moderatoren Alexander Armstrong und Prof. Michael Scott, für die Visualisierung zeichnete sich ScanLAB Projects verantwortlich, einer der führenden britischen Anbieter für die Visualisierung von 3D-Scandaten für Film, Fernsehen und die Kreativbranche. Für die präzisen und detaillierten Aufnahmen setzten sie auf den Focus3D X 330. Die Expedition führte den Hochleistungsscanner durch die eiskalten, kristallklaren Wasser unterirdischer Aquädukte, die den Trevi-Brunnen speisen, weiter ging es durch 2.000 Jahre alte Abwasserkanäle unter dem Forum Romanum, die noch heute funktionieren bis hin zu verfallenen Katakomben. Der Zugang war oft schwierig. Beispielsweise mussten Kameramann und 3D Laserscanner 20 Meter tief in einen Schacht abgeseilt werden und arbeiteten sich durch finstere Tunnel voller Wasser zu neuen Fundstücken vor.

Mithras Tempel (links) und Tempel des Göttlichen Claudius (rechts) dargestellt in der Gesamtansicht.

Mithras Tempel (oben) und Tempel des Göttlichen Claudius (unten) dargestellt in der Gesamtansicht.

In nur sieben Tagen erfasste ScanLAB Projects sieben zentrale Standorte – über- und unterirdisch: Aventin-Hügel, Tempel des Göttlichen Claudius, Romanisches Forum, Mithras-Tempel, Katakomben, Pantheon und Aquädukt Aqua Virgo. Gescannt wurde in verschieden hohen Auflösungen, zum Teil mit natürlichen Referenzpunkten zum Teil mithilfe von 145 mm Kugeln und Papierreflektoren. Alle Standorte wurden mit der FARO Software Scene 5.2 ausgerichtet und weiterverarbeitet.

Temple of Divine Claudius_ScanLABOhne den Focus3D wäre das Projekt wohl gescheitert, da in kürzester Zeit große Datenmengen auch in großer Entfernung aufgenommen werden mussten. Diese Daten wurden mit physischem Filmmaterial und räumlich generierten Computergrafiken zu einem einzigartigen Filmerlebnis verknüpft. Angefangen von einer Art Röntgenblick durch Mauern und Fundamente bis hin zu spektakulären Friesen und farbenprächtigen Fresken, die die Geschichte Roms um ein weiteres Kapitel fortschreiben.

Einen ersten Eindruck vermittelt dieser Kurzfilm

Zur Langfassung

Aug
20
2015

Webinar: Laserscanning am Bau – mehr als konkrete Messwerte

Der Einsatz von 3D Laserscannern in der Baubranche bietet eine Reihe von Vorteilen. Wie man die aussagekräftigen Messwerte einsetzen kann, zeigt ein Webinar am 27. August 2015.

Mittlerweile werden 3D Laserscanner in vielen Bereichen am Bau geschätzt. Befürworter loben vor allem die technischen und organisatorischen Vorteile, die Zeit und Geld sparen. Doch nicht immer herrscht Klarheit, wie sich die präzisen Daten weiterverarbeiten lassen und wo sich die Technik gewinnbringend einsetzen lässt. Antworten gibt ein gemeinsames Webinar von FARO und Gilbane Building Co., USA.

Das kostenfreie Webinar, das in englischer Sprache abgehalten wird, gibt Einblicke zu den Themen

  • Bestandsdokumentationen für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten
  • Qualitätssicherung & -kontrolle, hierzu gehören zum Beispiel die Verifizierung vor der Inbetriebnahme, das Überprüfen der Bodenebenheit und Berichtsabweichungen
  • Bereitstellung einer Echtzeit Rückkopplungsschleife

Referent ist John Tocci Jr., bei Gilbane Experte in „Virtual Design and Construction“.johntocci Seit mehr als zwölf Jahren ist er in der Bauindustrie tätig und hat sich auf den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) spezialisiert.

Wer sich also aus erster Hand über die Möglichkeiten des Einsatzes von BIM informieren will, ist bei dem Webinar genau richtig.

Termin ist am Donnerstag, 27. August 2015, 20 – 21 Uhr MEZ. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Registrierung

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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