Mai
04
2016

Details in herausragender Klarheit

Jetzt sind sie offiziell am Start: die neuen FARO 3D-Laserscanner mit HDR-Fotografie. Sie bieten noch präzisere Bilder – und das bei fast allen Lichtbedingungen. Die Leistung ist mit der des menschlichen Auges vergleichbar.

FARO Focus3D X130_X330kklSchon bisher lieferten 3D-Laserscanner von FARO digitale Bilder in bestechender Qualität. Die neuen Focus3D HDR-Modelle legen noch eine Schippe drauf. Gerade in Umgebungen mit stark schwankenden Beleuchtungsbedingungen bietet die HDR-Technologie wertvolle Vorteile. Bei HDR, was für High Dynamic Range steht, wird eine Bildreihe mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen, um ein Bild mit besonders hohem Kontrastumfang zu erstellen. So wird der visuelle Eindruck des Scanbildes um ein vielfaches verbessert und über- oder unterbelichtete Bereiche in den Scandaten vermieden.

Beide neuen Modelle, Focus3D X 130 HDR und X 330 HDR, bieten zudem eine deutlich erhöhte Kamerachip-Auflösung. So wird bei identischer Erfassungszeit ein sehr viel höherer Detailgrad der Scanumgebung digitalisiert, was in den Scandaten auch kleinste Details zur Verfügung steht lässt.

Zum Vergleich: Digitale Bilder haben für gewöhnlich einen Kontrastumfang von 255:1. Die neuen Laserscanner von FARO erfassen einen Kontrastumfang von bis zu 4 Milliarden:1. In Verbindung mit ihrer erweiterten Auflösung von bis zu 170 Megapixeln pro Scan stellen die neuen Modelle sicher, dass auch kleinste Details mit herausragender Klarheit erfasst werden. Um die Fähigkeiten der FARO Focus3D HDR-Scanner vollständig nutzen zu können, bietet sich die neue Version der Software FARO SCENE an.

Shadow_Comparison/ FARO

Die neuen Modelle Focus3D X 130 und 330 HDR bieten eine Leistung, die mit der des Menschlichen Auges vergleichbar ist – und das auch bei stark schwankenden Lichtbedingungen. Abbildungen: FARO

SCENE 6.0 verfügt dank einer neuen Rendering-Technologie für Festkörperoberflächen über eine unglaubliche Visualisierungsqualität, eine weitere Datenverarbeitung in Visualisierungsanwendungen ist nicht notwendig. Die Kunden profitieren zudem von der vereinfachten Benutzerschnittstelle. Die Workflows von Standardprojekten können vollständig automatisiert werden. Wo manuelle Eingriffe erforderlich sind, bietet die Software Unterstützung und Orientierungshilfe und gewährleistet effiziente und reproduzierbare Projektergebnisse. Der Schulungsaufwand bleibt dabei minimal.

Von dieser Fülle an Neuerungen profitieren Kunden aus den Bereichen BIM (Building Information Modeling), CIM (Computer-integrated manufacturing) und der öffentlichen Sicherheit in gleichem Maße. In vielen weiteren Einsatzgebieten wie VFX/VR Applikationen, Design oder Bestandsdokumentation werden dadurch neue, spannende Möglichkeiten eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

Mrz
10
2016

Schneller und präziser mit BIM

TheAmericanSurveyor_S 1

Ein Lager- und Bürogebäude soll für Läden und Restaurants umgebaut werden. Moderne Technologien und BIM erleichtern die aufwändigen Planungsarbeiten. Ein aktuelles Beispiel aus Los Angeles.

Bei komplexen Restaurierungsarbeiten müssen sich Architekten und Planer auf Überraschungen einstellen. Mit Building Information Modeling, kurz BIM, wird der Planungsprozess transparenter und auch die Kosten sind besser zu kalkulieren. Dies spart Zeit und Geld. Im vorgestellten Fall setzte der Auftraggeber von Anfang an auf moderne Technologien mit 3D Lasercannern. Die umfangreiche Sanierungsmaßnahme wurde akribisch geplant und nichts dem Zufall überlassen.

Für den aufwändigen Umbau war es wichtig, Gewissheit über den genauen Zustand und die architektonische Struktur des Gebäudes zu erhalten. Alte Baupläne sind meist nur bedingt aussagekräftig, da diese von Hand vermessen oder aber Modernisierungen nur unzureichend dokumentiert wurden. Um Klarheit zu gewinnen, beauftragte der Bauherr die erfahrenen Vermessungs-Experten von Cannon Corp. in San Luis Obispo, Californien/USA  mit der Gebäudedatenmodellierung. Das Modell gibt Aufschluss darüber, wie neue und alte Wände und Versorgungsleitungen zueinander passen. Ferner liefert es Daten über tragende Wände, Decken und Säulen, Treppenhäuser und die genaue Lage der Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallationen. So lässt sich beispielsweise die bestehende Klimaanlage in den Umbau gezielt einplanen.

Tücke liegt im Detail

Zunächst wurden das Untergeschoss mit 150.000 Quadratmetern, die drei Stockwerke und das Dach ausgebeint. Eigentlich eine ideale Ausgangssituation für die Vermesser, doch die Tücke liegt im Detail. Zum einen entpuppte sich der alte Zementboden als äußerst ungleichmäßig. Teils gab es Vorsprünge und Stufen mit Abweichungen zwischen 0,5 bis 15 Zentimetern. Dazu kamen im gesamten Gebäude eine Reihe unterschiedlich geformter Säulen und Träger.

Keine leichte Aufgabe. Die Ingenieure kombinierten dazu manuelle und automatisierte Techniken. Zunächst setzten sie außerhalb des Gebäudes horizontale und vertikale Kontrollpunkte auf jeder Ebene. Die digitalen Aufnahmen lieferte ein Laserscanner FARO Focus3D X 330. Vom Untergeschoss bis zum Dach entstanden 152 detaillierte Scans in 360 Grad Farbaufnahmen. Die Weiterverarbeitung erfolgte mit der FARO Software SCENE. Schon in dieser frühen Phase wurden die Kontrollpunkte verglichen ehe die Daten zu einer großen Punktewolke zusammengefügt wurden. Danach startete die automatisierte Modellierungsphase über den Workflow mit EdgeWise BIM Suite von ClearEdge3D/Virginia. Diese Daten wurden dann in die Revit Design Software von Autodesk überführt.

Nun halten Bauherr und Architekt ein präzises Modell und exakte Planungsunterlagen für die Restaurierung in den Händen. Sie profitieren zudem von einer Zeitersparnis bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren. Dem renommierten Vermessungs-Magazin „The American Surveyor“ war diese außergewöhnliche und umfangreiche Arbeit ein mehrseitiger Artikel in seiner Februar-Ausgabe Wert.SCENE5-3_ImageOverlay_Apartment_alternative_140603_ob

Software SCENE: Effiziente Bearbeitung von Laserscanprojekten. Z.B. lassen sich Scans und CAD-Pläne verknüpfen.

Foto: FARO_SCENE_before_after

Dez
02
2015

Laser Scanner plant großen Bahnhof

Die London Bridge Station ist ein zentraler Umschlagplatz im öffentlichen Nahverkehr der englischen Hauptstadt. Binnen sechs Jahren soll der Bahnhof nun zukunftsfähig gemacht und Kapazitäten für 40 Prozent mehr Passagiere geschaffen werden. 

costain_engster raum finEine anspruchsvolle Aufgabe, denn hier fließt eine der Hauptadern des Londoner Verkehrs. Seit seiner Eröffnung 1836 ist der Bahnhof im Stadtteil Southwark gut frequentiert. Mittlerweile gliedert sich die Station in drei Teile aus Durchgangs- und Kopfbahnhof sowie einer unterirdischen Station der berühmten London Underground. Wer hier aussteigt hat es nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten wie London City Hall, Tower Bridge, Tate Modern oder dem neuen Wahrzeichen, dem Wolkenkratzer „The Shard“ von Renzo Piano. Umso mehr ist das Fingerspitzengefühl der Bauingenieure gefordert, die das Bauwerk in sechs Jahren fit für die Zukunft machen sollen. Rund 800 Millionen englische Pfund nimmt der Netzbetreiber Network Rail dafür in die Hand und wählte die besten Experten für diese Aufgabe.

Den Zuschlag erhielt das traditionsreiche britische Bauunternehmen Costain. Um schnellstmöglich präzise Daten mit der gewünschten Detailtiefe zu erhalten, entschied sich das Unternehmen für Laserscanning und Punktewolkentechnologien. Immerhin war die Station in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach um- und ausgebaut und auch in Teilen zerstört worden. Nun sollten aber nicht nur Neubauten und weitere Gleise sondern auch zahlreiche Elemente der bestehenden Konstruktion wiederverwendet werden. Die Herausforderung war, im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses schnell und kostengünstig Vermessungsdaten mit kurzen Reichweiten – und größtenteils in geschlossenen Raumen – zu erfassen. Man entschied sich für den FARO Focus3D 130 mit der dazugehörigen SCENE-Software als die mobilste und preiswerteste Lösung. Dadurch gelang es dem Team, verlässliche Daten für das Building Information Modeling (BIM) bereit zu stellen, auszutauschen und auch innerhalb der verschiedenen Gewerke stets auf dem aktuellen Stand zu sein und ein vollständiges 3D-Modell zu erstellen.

Die erste Bauphase startete Ende 2012, der Betrieb geht parallel weiter. Wer den Baufortschritt verfolgen will, kann diese über die Luftbilder der Betreibergesellschaft tun. Im August 2015 hatte das Team bereits rund 20 Terabyte Daten erfasst, bis Projektende werden es wohl 40 Terabyte sein, rechnen die Costain Ingenieure.

Mit den FARO Laser Scannern werden bis zu einer Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfasst. Die entstandenen Punktewolken können mit verschiedenen Softwarepaketen modelliert werden bis hin zu detaillierten 3D Modellen. Für größere Reichweiten wird auf der Baustelle auch der FARO Focus3D X 330 eingesetzt. In besonders schwer zugänglichen engen und komplexen Bereichen liefert ein FARO Freestyle3D wertvolle Scandaten.

FARO/Costain - Freestyle

Bau neuer Gleise_fin
Die belebte London Bridge Station wird vollständig um- und ausgebaut. Wertvolle Hilfe bei der Planung liefern Scandaten, aufgenommen mit dem Focus3D X 130 und dem X 330. Bei sehr engen Situationen und  komplexen Strukturen unterstützt ein FARO Freestyle3D.

Fotos: FARO Europe/Costain

 

Nov
26
2015

Zuwachs in der X-Serie

Pünktlich im Jubiläumsjahr „10 Jahre Laserscanning@FARO“ erhält die Laser Scanner Focus3D X-Serie

FARO Focus3D X 30

FARO Focus3D X 30

Zuwachs: Der „Neue“ hat eine Reichweite von 0,6 bis zu 30 Metern, ist auf schnelle und genaue Messung von Innenräumen und Fassaden getrimmt und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schon auf den ersten Blick ist dem neuen Laserscanner die Verwandtschaft zu seinen Kollegen aus der X-Serie anzusehen. Er ist jedoch noch kompakter und besonders schnell, da auf eine zeitintensive Bilddatenerfassung konsequent verzichtet wird. Diese Vorteile spielt er beim Erfassen kleinerer Gebäudefassaden und komplexer Strukturen, Tatorte sowie Produktions- und Versorgungsanlagen aus. Damit empfiehlt er sich für Scananwendungen in den Bereichen Erhaltung, Restaurierung, Bestandsdokumentation, Objektmanagement und Forensik.

Der X 30 ist damit das perfekte Einstiegsmodell in die 3D Laserscan-Technologie. Seine Stärke ist die schnelle, einfache und präzise Messung komplexer Projekte bei kurzer Reichweite. Das neue Modell verbindet hochpräzise Scantechnologie mit höchstmöglicher Mobilität und Bedienungsfreundlichkeit. Dazu bietet es Zuverlässigkeit, Flexibilität und Echtzeitansichten von erfassten Daten. Wie das gesamte Sortiment der FARO Laserscanner ist auch der Focus3D X 30 mit einem „augensicheren“ Klasse-1-Laser ausgestattet; die Distanzgenauigkeit liegt bei 2 Millimetern.

Mit der Einführung des Focus3D X 30 bietet FARO seinen Kunden nun die Wahl zwischen dem Laser Scanner für geringe Reichweiten (30 m), dem Focus3D X 130 für mittlere Reichweiten (130 m) und dem Focus3D X 330 für große Reichweiten (330 m).

Shadows cast under construction frame roof beams --- Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Komplexe Projekte mit geringer Reichweite erfasst der FARO Laser Scanner FOCUS3D X 30 präzise und schnell. Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Nov
19
2015

Immer eine Nasenlänge voraus: 10 Jahre Laserscanning

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte nimmt vor zehn Jahren ihren Anfang: FARO Technologies, Inc. übernimmt die iQvolution AG in Ludwigsburg. Der Weltmarktführer im Bereich portabler Koordinatenmessmaschinen erweitert damit seine Produktmatrix um 3 D Laserscanner.

 „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt die weitere Entwicklung unserer 3D-Laser-Scanning-Technologie hin zu neuen Produkten forcieren und den Ausbau unserer Marktpräsenz weltweit verstärken wird“, kommentierte Dr. Bernd Becker, Gründer von iQvolution und heute Technischer Direktor bei FARO Europe, den Zusammenschluss – und er behielt recht.

Highlights aus 10 Jahren Laserscanning. Zur vollen Ansicht bitte auf die Grafik klicken.

 

[weiterlesen …]

Jul
09
2015

Planung und Bau im grünen Bereich

Wenn in Industrie und Gewerbe Erweiterungen anstehen und Prozesse optimiert werden, zählen vor allem exakte Planung sowie das Einhalten von Terminen und Budgets. Wertvolle Unterstützung bieten 3D-Laserscanner.

Wie selbst komplexe Bauvorhaben ohne Reibungsverluste umgesetzt werden können, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Teesside, England. Ziel war die Optimierung und Erweiterung einer Biodiesel-Anlage in Seal Sands. Bereits vom ersten Planungsstadium an entschieden sich die Ingenieure von PX Engineering für den Einsatz des mobilen Hochleistungsscanners FARO Focus3D X 330.

ScanData PX Engineering

3D-Scan der Produktionsanlage für die Überprüfung mit dem 3D-Planungsmodell. Abbildung PX Engineering/FARO

Von der Konzeptentwicklung bis zur Aufnahme des gewerblichen Betriebs lag die Anlagenplanung in den Händen des etablierten Büros PX, das sich in über 20 Jahren als Spezialist für Anlagenplanung weltweit etabliert hat. Seit kurzem setzen die Ingenieure auf den FARO Scanner mit seinen extrem großen Reichweiten. Die umfassenden 3D-Scans zur Bestandsdokumentation wurden anschließend mithilfe der Autodesk Navisworks-Software mit dem ursprünglichen 3D-Planungsmodell von PX verglichen und geprüft. Dadurch erkannten die Fachplaner sofort unerwünschte Abweichungen und konnten diese aus dem Weg räumen.

 

Fehlerursachen können durch die unbestechlichen Scans korrekt bestimmt und beseitigt werden, Bauherr Greenenergy und die Ingenieure hatten in jeder Phase Planungssicherheit. Weitere Vorteile des digitalen 3D Scanners sind die Schnelligkeit und Präzision, mit der Daten erfasst werden. Bei Bestandsuntersuchungen oder Bausanierungen können beispielsweise mehrere Scans aus verschiedenen Positionen gemeinsam referenziert werden und liefern eine genaue und vermessbare Kopie selbst komplexer Objekte.

PX

Scans aus verschiedenen Positionen liefern aussagekräftige Punktewolken.
Abbildung: PX Engineering/FARO

 

Übrigens ist das Gebiet um Teesside Seal Sands in Yorkshire nicht nur ein bekanntes Industriegebiet. Das äußerst reizvolle Naturgebiet hat auch eine einmalige Tierwelt zu bieten, die sich beispielsweise beim Birdwatching ergründen lässt.

 

 

 

Jun
11
2015

Im digitalen Zeitgeist

Laserscan-Experte meets Medienprofis: FOCUS3D liefert Basismaterial für innovativen Musikclip

In der 3D Laserscantechnologie ist FARO Technologies einer der innovativen Taktgeber – in der jungen deutschen Musikbranche wird aktuell die Band „Sizarr“ als ganz heißer Tipp gehandelt. Die beiden hat nun das junge Kölner Unternehmen „Bildundtonfabrik bft“ zusammengebracht. Für das neue Album „Nurture“ der Indie-Post-Punk-Band „Sizarr“ produzierte die bft drei Musikvideos – eines davon ausschließlich mit Laserscandaten. Die Musik für den Song „Baggage Man“ wurde erst später unter das Filmmaterial gelegt.

 

Für dieses Experiment engagierten die Kölner Medienkünstler den ausgewiesenen Laserscan-Experten Dipl.-Ing. Johannes Rechenbach, Laser Scanning Architecture. Üblicherweise ist Rechenbach mit seinem Schwerpunkt 3D-Laserscanning in den Bereichen Bauen, Architektur und Dokumentation für Architektur und Industrie unterwegs. Das Video-Projekt gefiel ihm jedoch auf Anhieb. Zwei Drehtage war Johannes Rechenbach mit den mobilen Laserscannern FARO Focus3D im Einsatz. An den realen Sets liefen jeweils zwei Laserscanner parallel, um die Verschattungen gering zu halten und die Schauspieler nicht länger als nötig in der zum Scannen notwendigen „Starre“ zu belassen.

Die Scans der einzelnen Locations wurden anschließend von der bft für die Software Maya aufgearbeitet, die für 3D-Visualisierung und -Animation eingesetzt wird. Am Computer entstanden in aufwändiger Kleinstarbeit verschiedene Kamerafahrten, die die gescannten Szenen mit Leben füllen.

Insgesamt stehen nun sieben Szenen mit 80 Kamerafahrten. Das Ergebnis ist ein düster-melancholisches Musikvideo mit einer einzigartigen Gesamtstimmung. Die Kombination von Laser-Scandaten, Filmtechnik und Musik als spannender, sehens- und hörenswerter Musikclip mit künstlerischem Anspruch.

 

Reales Set und Video-Animation: die Bildundtonfabrik bft setzte bei der Herstellung eines Musikvideos für das Lied „Baggage Man“ der Band „Sizarr“ ausschließlich auf Laserscandaten. Letztere erstellte Dipl.-Ing. Johanne Rechenbach mit einem FARO Focus3D. Abbildungen: bft

 

 

 

 

 

Mai
07
2015

Innovationen für Architekten und Facility Manager

Jetzt anmelden: FARO 3D Documentation Conference 2015 im Mai bei Stuttgart

Was gibt es neues zu 3D Dokumentation und Laserscanning? Antworten gibt die FARO 3D Documentation Conference 2015 von 21. – 22. Mai in der „Motorworld“ bei Stuttgart: International, Interdisziplinär, Informativ.

Die Veranstaltung stellt in praxisnahen Workshops und hochkarätigen Vorträgen Trends und Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Branchen und Berufsgruppen vor. Allen voran für Laserscan-Interessierte aus

  • Architektur, Ingenieurs- und Bauwesen,
  • Vermessung,
  • Denkmalpflege und Heritage,
  • Mining und Tunnelkonstruktion,
  • verarbeitende Industrie und Fertigungsproduktion sowie
  • Forensik.

Aber auch Newcomer kommen auf ihre Kosten: Die Experten geben Informationen aus erster Hand weiter – auch dies ein Markenzeichen der jährlichen Fachtagung, die bereits zum fünften Mal von FARO organisiert wird. In den Vortragspausen und bei der Fachausstellung besteht Gelegenheit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Antworten auf brennende Fragen zu erhalten. Neueste Entwicklungen werden dort nicht nur präsentiert, sondern auch im Detail erläutert.

DURAARK research project/M. TamkeAktuelle Erkenntnisse zum Umgang mit 3D Modellen verheißt der Vortrag von Martin Tamke, Associate Professor am CITA, Center for Information Technology and Architecture, Kopenhagen. Er zeigt, wie es Architekten, Ingenieuren und Facility Managern gelingt, 3D Laserscandaten direkt in den Workflow zu integrieren. Dazu gehört auch die Vorstellung, wie sich BIM Modelle automatisch generieren lassen – sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich.

Ein weiteres Ziel ist es, die Potentiale der digitalen Darstellung auszuloten und nutzbar zu mache – auch durch Langzeitarchivierung. Sie ermöglicht die Wiederverwertbarkeit von Design und ingenieurwissenschaftlichen Lösungen, gewährleistet Sicherheitsvorkehrungen und bewahrt architektonische Gebäudedaten. Die EU fördert dieses Forschungsprojekt mit DURAARK, Durable Architectural Knowledge.

Wohin die Reise geht, zeigt die FARO 3D Documentation Conference. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz.

 

Schritt für Schritt zum BIM Modell aus der Punktewolke:

Von den Rohdaten eines FARO 3D Laserscanners (oben) bis zum aussagenkräftigen Modell.

Abbildungen: DURAARK research project/M. Tamke

 

Apr
29
2015

FARO mit starkem Zuwachs

Spezialist für Vermessungssoftware kubit übernommen/ Neue Software erleichtert Auswertung von Laserscandaten direkt in Autodesk Revit®/ BIM noch schneller

BIM – das Building Information Modeling ist heute kaum mehr aus der Planung, dem Management und dem Bau neuer Gebäude wegzudenken. Mit einer neuen FARO Software wird die Auswertung und Umwandlung von Punktewolkedaten in BIM-Modelle jetzt deutlich einfacher.

Wandfitting im PointSense for Revit - wall fitting in PointSense for Revit. Foto: FARO

Wandfitting in PointSense für Revit. Foto: FARO

Die Software PointSense zielt auf die Architektur-, Ingenieur- und Baubranche, AEC. Hier ist Autodesk Revit® eines der am weitest verbreiteten Programme für Gebäudedesignsoftware. Die neu entwickelte PointSense erleichtert die Auswertung von Laserscandaten direkt in Autodesk Revit®. Damit untermauert FARO seinen Anspruch als führendes Unternehmen im AEC Markt. Ein logischer Schritt war die jüngste Übernahme der kubit GmbH, Entwickler hochwertiger Vermessungssoftware.

Die Nutzer von PointSense profitieren von zusätzlichen Funktionen, im Vergleich zu den bisherigen Autodesk Revit® Werkzeugen am Markt. Dies sind beispielsweise die automatische Erkennung und Ausrichtung von Wänden, die Erstellung von Revit® Familienbauteilen, wie Türen, Fenster, Trägern, und die Nutzung von Konstruktionslinien und Geländemodellen über einen echten 3D Punktfang. Ebenso können skalierte Orthobilder mit wenigen Klicks erstellt werden. Und das Beste: ab 4. Mai 2015 steht PointSense den Nutzern zur Verfügung.

Anschaulich und nachvollziehbar: So einfach ist es mit der neuen Software aus 3D Laser Scandaten BIM-Modelle in Autodesk Revit zu extrahieren:

Apr
08
2015

Altbau strahlt in neuem Glanz

Fassadenaustausch in Hannover: Kurze Bauzeit im laufenden Betrieb

Fassadensanierung

Vorher –

Fassadensanierung_2 H_2015Um den Energieverbrauch deutlich zu senken und Ausgaben zu drosseln wurde ein in die Jahre gekommenes Geschäftshaus in Hannover saniert. Die Ingenieure hatten vor allem die Erneuerung von Fassade und Fenstern im Visier. Eine Herausforderung bildete die komplexe Gebäudestruktur mit ihren gerundeten Ecken und einem geschwungenen Fassadenverlauf, zumal der Austausch der einzelnen Elemente im laufenden Betrieb erfolgen sollte. Dies hat für Investoren und Eigentümer klare Vorteile: Kurze Bauzeiten ohne Mietausfall.

Eine wichtige Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf bildet die exakte Vorfertigung der neuen Fassadenelemente. Metallbau Burckhardt aus Isernhagen-Kirchhorst entschied sich daher für ein digitales 3D-Aufmaß, das präzise Daten in kürzester Zeit liefert. Den Auftrag erhielt Johannes Rechenbach, der sich mit seinem Architekturbüro laser scanning architecture auf die Beratung und Dienstleistungen mit 3D-Laserscanning spezialisiert hat.

 

Fassadensanierung_H_2015

Nachher!

Direkt vom Gerüst aus erfasste er mit dem portablen Laserscanner FARO Focus3D alle maßgeblichen Teilflächen der freigelegten Rohbaufassade. In 52 Einzelscans entstand aus nächster Nähe ein exaktes dreidimensionales Abbild. Alle störenden Elemente wie das Baugerüst oder die Nachbarbebauung wurden aus den Scandaten entfernt – damit stand für die Auswertung ausschließlich der Rohbau mit seinen Störkanten zur Verfügung.

Die Ergebnisse wurden in 2D-Messbildern in Autodesk Autocad eingefügt und analysiert, wodurch die erforderlichen Bezugsmaße für die neue Konstruktion ermittelt werden konnten. Um die Sanierungsfassade mit allen Anschlussdetails exakt planen zu können musste der Planer auch solche Details erfassen wie Fensteröffnungen, abgehängte Decken und die Höhenlagen der Fertigfußböden. Kein Problem für den mobilen Laserscanner. Mittlerweile erstrahlt das Geschäftshaus in der Hannover City im maßgefertigten neuen Fassadenkleid.

 

Ergebnis der millimetergenauen Messung in der Software FARO SCENE: 52 Einzelscans, die mit dem mobilen Focus3D direkt vom Gerüst aufgenommen wurden, lieferten präzise Messergebnisse für die Vorfertigung der neuen Fassadenelemente.

Alle Fotos: laser scanning architecture/FARO

 

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

RSS Feed RSS-Feed

Follow us on twitter

Follow us on twitter

Aktuelle Kommentare

    Rss-Feed