Mrz
04
2015

FARO übernimmt Branchenführer

Ein deutliches Signal für mehr Präsenz in den Bereichen Architektur, Bauwesen und Maschinenbau setzt FARO: Das Unternehmen übernimmt die kubit GmbH, Branchenführer für Vermessung und Dokumentation. 

Die kubit GmbH Dresden entwickelt seit 1999 praxiserprobte Softwareprodukte, die das Erfassen realer Objekte und die Übernahme der gewonnenen Daten in CAD-Anwendungen ermöglichen und vereinfachen. Schon bei der Vermessung vor Ort lassen sich damit fertigte CAD-Pläne zeichnen.

So war es kubit, der beispielsweise damit begonnen hat, Tachymeter direkt mit AutoCAD zu verbinden. Heute ist das Unternehmen Branchenführer in der Bereitstellung von Tools zur Integration von 3D-Laserscandaten in CAD-Umgebungen wie Autodesk Revit und AutoCAD. Die Software von kubit ist hardwareunabhängig, was für die Kunden maximale Flexibilität bedeutet.

Die Anwendungsgebiete der kubit Software sind etwa

  • Building Information Modeling, BIM (Gebäudedatenmodellierung)
  • Archäologie
  • Architektur
  • Ingenieur- und Anlagenbau
  • Denkmalpflege
  • Facility Management
  • Innenausbau
  • Forensik undn Sicherheit
  • Klassische Vermessungen

Für FARO als weltweit führender Anbieter von 3D-Messtechnik ist die Übernahme von kubit ein wichtiger Schritt in seiner Strategie, integrierte, durchschlagende Produktangebote im Bereich 3D-Dokumentationen für die Märkte Architektur, Maschinenbau und Bauwesen zu entwickeln. Die Kunden von FARO haben nun bedeutend bessere Software-Optionen. Mit diesen Produkten haben sie die Möglichkeit, ein großes Spektrum an Punktwolkenmodellierung, Analysebedarf und Messkapazitäten mit einer sehr hohen Konnektivität zu den unterschiedlichen Autodesk Produkten zu bedienen.

Weitere Informationen zu den 3D-Scanlösungen von FARO erhalten Sie hier.

 

Feb
05
2015

Vermessung eines Kunsttempels

Staatsoper Bukarest in 3D

Das Opernhaus in Bukarest ist das größte der vier rumänischen Staatsopern. Ein Besuch der 1919 gegründeten Oper gehört auch heute noch zu den kulturellen Highlights der Stadt. Im Zuge anstehender Restaurierungsmaßnahmen kam für die präzise Erfassung des Gebäudes der FARO Laserscanner Focus3D zum Einsatz.

Foto: FARO

Im Bühnenbereich waren eine 2D-Ansicht und ein 3D-Modell notwendig, um das sichere Ausführen verschiedener Arbeiten zu gewährleisten, wie etwa die Modernisierung der Beleuchtungsgänge oder die Erneuerung des Eisernen Vorhangs. Die Scans im Besucherfoyer lieferten die Grundlagen für die Restaurierung der Beleuchtung.

Dabei spielte der Focus3D sein ganzes Leistungsrepertoire aus: Trotz laufender Restaurierungsarbeiten während den Aufnahmen lieferte er hochpräzise Darstellungen. Geplante Baumaßnahmen ließen sich problemlos in die Punktewolke integrieren – und das Ergebnis den ausführenden Partnern dank der SCENE WebShare –Lösung einfach zur Verfügung stellen. Mit diesen Daten konnten die Verantwortlichen schon vorab prüfen, ob die Einbauten etwa mit der bestehenden Ausstattung kollidieren und die notwendigen Arbeiten steuern. Die Genauigkeit der Dokumentation und die flexiblen Softwarelösungen waren für alle Beteiligte ein echter Gewinn, denn sie sparten enorm Zeit und machten weitere Messarbeiten überflüssig.

 

Foto: FARO Foto: FARO Foto: FARO Foto: FARO

 

Abbildungen: FARO

 

Okt
23
2014

Erstklassige Arbeit unter extremen Bedingungen

Ein einmaliges historisches und architektonisches Meisterwerk ist die alte Kaiserstadt Hué. Während des Vietnam-Krieges in weiten Teilen zerstört, beginnt nun der Wiederaufbau. 

fig01Die alte Stadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich – und extrem sind mitunter auch die Bedingungen vor Ort. Die Hafenstadt liegt an einer ausgeprägten Wetterscheide, mit Temperaturen bis 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit bis zu 85 Prozent. Dies macht den Forschern, Restauratoren und Wissenschaftlern die Arbeit vor Ort nicht gerade leicht. Zuverlässiges Equipment ist daher unerlässlich.

Ein beliebter Begleiter bei der Erfassung der historischen Bausubstanz ist der FARO Laser Scanner Focus3D: So einfach zu bedienen wie eine Digitalkamera, nur 5 Kilogramm leicht und auch in schwer zugänglichem Gelände maximal flexibel. Nach der Erfahrung aus verschiedenen Projekten weltweit setzte das Unternehmen SI2Gr.l. aus Italien auch in Vietnam auf den bewährten 3D Scanner. Das Spin-off der Università Politecnica delle Marche  hat sich die Erforschung von Geografie und Umwelt spezialisiert.

In Hué war das Team mit der Erfassung des Osttors betraut. In nur wenigen Stunden erzielte der Laser Scanner beeindruckende Ergebnisse. Aus 17 Scans konnten die Experten ein 3D-Gitter aus Millionen von Punkten erstellen, die ein 3D-Modell mit fotorealistischen Texturen ergaben. Am Modell lässt sich jedes Form- und Farbdetail ablesen – die ideale Vorlage für die Restaurierung des komplexen Architekturelements.

Das urbane Ensemble mit Verbotener Stadt, Kaiserstadt und Befestigter Stadt ist übrigens im Stil des französischen Festungsbaumeisters Vauban erbaut worden. 300.000 Menschen leben heute in Hué, das von einer elf Kilometer langen Mauer umgeben ist. Darin liegt die nochmals von Mauern umschlossene Kaiserstadt und im Herzen dieses Ensembles findet sich die früher dem Kaiser vorbehaltene „Verbotene Purpurne Stadt“, die 1993 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt fig02wurde.

Mehr über Hue/Vietnam im SWR Fernsehen

 

Sep
04
2014

Effizient dokumentiert: 3D-Laserscanning im Denkmalschutz

Alt trifft neu: Beim Umgang mit historischer Bausubstanz kann der Einsatz eines Laserscanners Planer, Architekten und Bauherren vor manch böser Überraschung bewahren. Wie es genau funktioniert, zeigt ein FARO Webinar.

Das Bild zeigt das Einscannen einer historischen Bausubstanz.

Historische Gebäude mit einem Laserscanner erfassen – ein Webinar zeigt nun die Methoden und Möglichkeiten. Foto: FARO

Die Einsatzmöglichkeiten moderner Laserscantechnik im Denkmalschutz sind so vielseitig, wie die Bandbreite der geplanten Vorhaben: Sanierungen, Umbauten, Konservierung wertvoller Substanz oder aufwändige Wiederaufbauarbeiten.

Was 3D-Laserscanning für die effiziente Gebäudedokumentation leisten kann, beleuchtet ein unverbindliches einstündiges Webinar von FARO. Hier wird erklärt, wie historische Stätten und Gebäude mit Laserscanning detailgetreu erfasst werden können. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Weiterverarbeitung der Daten mit der Software PointSense Heritage. Referenten sind Stefan Hug von FARO und Jana Siebenbrodt, kubit.

Termin ist am Donnerstag, 25. September 2014, 15 – 16 Uhr. Kompakt und verständlich stehen folgende Themen im Blick:

  • Historische Gebäude mit dem FARO Focus3D Laserscanner erfassen
  • Scandaten mit FARO Scene verarbeiten
  • Scandaten in der Cloud aufbewahren und teilen
  • Erstellen von 2D-Grundrissen, Bildplänen, Orthofotos oder 3D-Modellen mit PointSense Heritage im AutoCAD.

Weitere Informationen und Registrierung sind ab sofort möglich.

 

Aug
27
2014

Historischen Fensterturm wiederbelebt

Moderne 3 D lässt die Vergangenheit lebendig werden. Eine architektonische und historische Spurensuche in Staffordshire.

Die „Old Tixall Hall“ hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im 16. Jahrhundert erbaut, wurde sie zum Zentrum des katholischen Widerstands gegen die Krone und auch Maria Stuarts sterblichen Überreste waren hier für kurze Zeit begraben. Heute erinnert nur noch wenig an die bewegte Vergangenheit.

Weil es sich um ein historisch und auch architektonisch wichtiges Bindeglied in der englischen Geschichte handelt, wurde sie jetzt zu neuem Leben erweckt. Lokale Interessensgruppen und Wissenschaftler der De Monfort University  arbeiteten dazu Hand in Hand und rekonstruierten ein ganz besonderes Fenster der „Old Tixall Hall“. Im 3D Modell ist nun jedes Detail erkennbar und zeugt von der kulturellen und religiösen Bedeutung dieses Bauwerks.

Dahinter steckt die akribische Arbeit der Wissenschaftler um Dr. Douglas Cawthorne, die in monatelanger Feinarbeit jedes Einzelstück zu dem historischen Gebäude sammelten: Umfassendes Archivmaterial, Skizzen, Gemälde und Steine als letzte greifbare Überbleibsel des kulturellen Erbes. Mit dem Laserscanner FARO Focus3D wurde jedes noch so winzige Detail erfasst und digital überarbeitet. Schließlich rekonstruierten die Forscher Stück für Stück das 3D Modell des historischen Fensterturms. Mit 3D Druckern wurde das Modell in mehreren Phasen und aus unterschiedlichen Materialien verarbeitet und Stück für Stück zusammengesetzt.

Die Detailtiefe ist verblüffend und führt dem Betrachter die eigene Geschichte plastisch vor Augen. Eine gelungene Verbindung zum lokalen Vermächtnis – selten ist Geschichte so greifbar.

Finanziert wurde die Forschungsgruppe Digital Building Heritage unter anderem vom Art & Humanities Research Council und Connected Communities. Übers Land verteilt wird an 11 Standorten Spurensuche betrieben, um herausragendes architektonisches Erbe zu schützen oder wieder sichtbar zu machen.

Neugierig auf das Fenster geworden? Hier das „Making of“:

Jul
10
2014

Trend aus der „Ewigen Stadt“

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten. Bei der Restaurierung und Dokumentation sakraler Baukunst nimmt Rom eine Vorreiterrolle ein.

Sie arbeiten absolut präzise, schnell und zuverlässig – moderne 3D Laserscanner haben ihren Siegeszug bei Restaurierungsarbeiten in Italiens Hauptstadt angetreten. Mit 3D Lasertechnik entstehen einzigartige 3D Modelle von Kirchen, berichtet das Katholische News Portal CNA. Selbst kunstvolle Verzierungen und Fresken werden millimetergenau in ihrer Oberflächenstruktur erfasst. Damit seien traditionelle photographische Methoden klar abgehängt.

Katholischen Kirche Saint Maria Maddalena im Herzen von Rom.

„Colonna – S Maria Maddalena“ by Original uploader was Croberto68 at it.wikipedia – Transferred from it.wikipedia; transferred to Commons by User:Kurpfalzbilder.de using CommonsHelper.. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Ein Trend, den auch die Wissenschaft erkannt hat. Als erste Universität bietet die European University of Rome nun den Masterstudiengang „Architecture, Sacred Art and Liturgy“ an. Die Studierenden sollen ihr Verständnis von Architektur auf ganz besondere Weise schärfen. Mit dem Blick von gestern und der Technik von heute soll die Schönheit des gebauten Objekts erschlossen werden, zitiert das englischsprachige Magazin tct  den Architekten Danilo Prosperi, der ein Studienprojekt betreut.

Ein erstes Großprojekt war die systematische Vermessung der Katholischen Kirche Saint Maria Maddalena im Herzen von Rom. Außen wie innen wurde das Kirchengebäude mit dem FARO Laser Scanner Focus3D punktgenau erfasst und neue 3D Modelle entwickelt. Dabei kamen auch Risse und feine Brüche im Mauerwerk ans Licht, die mit

anderen Methoden wohl unentdeckt geblieben wären. Eine perfekte Basis für den Restaurierungsplan des Rokoko Gebäudes.

Unter der Lupe: Für die Rokoko Kirche Saint Maria Maddalena in Rom wurde mit 3D Lasertechnik ein exakter Restaurierungsplan entwickelt.

 

Mai
08
2014

Der andere Blick auf und unter die Oberfläche

Tankardstown 1Bilder von atemberaubender Schönheit und Präzision lieferte die Vermessung des Tankardstown-Bergwerks in Irland. Mit moderner 3D Lasertechnik wurde das Gelände der früheren Kupfermine detailgetreu erfasst und steht nun Besuchern bei einer Panoramatour offen.

Faszinierend real wirkt der virtuelle Spaziergang durch den Untergrund des stillgelegten Tankardstown-Bergwerks. Die Besucher können bei der 3D Tour ihren eigenen Weg bestimmen und sich Details der Mine genau betrachten – über und unter Tage. Bis in die 1870er Jahre wurde in der Mine entlang der irischen Küstenlinie Kupfer abgebaut. Die Grube gehört zum Copper Coast Geopark und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Verfall des Kulturerbes ist wohl über die Jahrhunderte nicht aufzuhalten, aber es soll zumindest virtuell erhalten bleiben.

Die präzisen Daten erfassten die Experten von Geospatial Survey Solutions und Deri Jones & Associated Ltd. . Sie setzten bei der Vermessung auf einen Methodenmix aus:

  • (Panorama-)Fotografie
  • Grubenbilder des Geoparks
  • 3D Scans

Die gesamten Daten flossen in einer Totalstation zusammen. Insgesamt waren die Experten einen Tag an der Oberfläche und drei Tage im Untergrund mit Scan- und Fotografierarbeiten unterwegs. Unter den erschwerten Bedingungen – teilweise waren die Gänge eng, matschig oder unter Wasser – bewährte sich der mobile Laserscanner FARO Focus3D, der selbst komplexe Strukturen genau erfasste. Die Scans des Focus3D wurden mit Hilfe von Kugelreflektoren auf den Polygonzug der Totalstation referenziert. Letztere war über RTK GPS, also über Real Time Kinematic, in das Raster der irischen Landvermessung eingebunden und lieferte präzise Positionskoordinate. Auf Basis dieser Daten gelang es, ein vollständiges 3D-Abbild des Tankardstown-Bergwerks zu schaffen.Tankardstown 2

Das Labyrinth der Mine aus Tunneln und Schächten erstreckt sich insgesamt über 12,5 Kilometer. Rund 500 Meter davon waren bisher nur noch für erfahrene Experten zugänglich. Jetzt steht auch Laien und sogar Menschen mit Platzangst der Weg in die packende Bergwerk-Welt offen.

 

 

Mrz
27
2014

Forschen im antiken Hafen

Zentimeter um Zentimeter erforschen Wissenschaftler und Studierende den antiken Mittelmeerhafen „Portus“. Einen großen Schritt weiter brachte sie im vergangenen Jahr der Einsatz eines FARO Laser Scanner Focus3D .

 

Hafenbecken von Portus.

Das „Portus Project“ hat an der University of Southampton einen guten Namen. Seit über sieben Jahren arbeiten bei diesem Feldprojekt Nahe Roms Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt interdisziplinär zusammen. Ziel ist es, mehr über einen der einst größten Häfen der Antike zu erfahren. Portus bildete in der römischen Kaiserzeit eine zentrale Drehscheibe für den Handel zwischen Rom und dem Mittelmeerraum. Zeitweise lebten dort bis zu 40.000 Menschen.

 

Abbildung: Hafenbecken von Portus. RaBoe/Wikipedia

Heute ist das Grabungsgebiet ein beliebtes und wichtiges Studienfeld für junge Archäologen, Physiker, Geologen, Chemiker und Informatiker. Sie lernen dort aktuelle Forschungsmethoden kennen und einzusetzen. Von klassischen Vermessungs- und Analysekriterien bis hin zu modernsten digitalen Technologien mit Laserscanning, netzbasierten Managementsystemen und der Erstellung animierter Graphiken. „Learning by doing“ lautet die Devise, mit der sich die Studierenden wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre weitere Laufbahn erwerben.

Im vergangenen Jahr setzten die Studierenden erstmals einen FARO Laser Scanner Focus3D ein und waren begeistert von den neuen Möglichkeiten:

  • das mobile Gerät war einfach zu bedienen
  • in nur drei Wochen konnten sie 250 einzelne Scans erstellen
  • 360-Grad-Ansichten waren in weniger als zehn Minuten umgesetzt
  • der Focus3D lieferte millimetergenaue Abbildungen, die präzise Rückschlüsse auf den ursprünglichen „Portus“ und eine exakte Rekonstruktion zulassen.

Damit hatte das „Portus Project“ eine neue Dimension erreicht. Durch die präzisen Aufnahmen sind künftig auch Forschungen möglich, ohne sich direkt nach Rom zu begeben zu müssen. Zunächst aber wurden auf Grundlage der neuen Daten bisherige Erkenntnisse und Pläne aktualisiert und neue 3D-Modelle entwickelt. Einen Eindruck vom antiken Hafen mit seinem „Palazzo Imperiale“, den Lagerräumen, Therme und der Topographie des Geländes vermittelt ein Film von Doktorand James Miles.

Das „Portus Project“ unterhält übrigens einen eigenen Blog, einen Fotostream und lässt die interessierte Öffentlichkeit und Wissenschaftsgemeinschaft weltweit an den Forschungsprozessen und neuen Erkenntnissen teilhaben. Getragen wird das Projekt von der University of Southampton unter der Leitung von Stephen Keay, der British School at Rome (BSR), der University of Cambridge sowie der Soprintendenza di Beni Archeologici di Ostia.

Feb
26
2014

Auf der Abschussrampe

So nah war der FARO Focus3D dem Orbit noch nie: Um das historische Erbe der Cape Canaveral Air Force Station in Florida/USA zu bewahren, wird das Raketenstartgelände mit modernster Lasertechnik erfasst.

 

Hier begann die glorreiche Geschichte der US-amerikanischen Raumfahrt: In den 50er Jahren fanden auf Cape Canaveral die ersten Raketenstarts statt. Der erste bemannte Raumflug der USA mit Astronaut John Glenn hatte hier 1962 seinen Ausgangspunkt ebenso wie die Apollo Missionen. Die historischen Rampen und Gebäude haben jetzt Staub und Rost angesetzt, bröckelnder Beton zeugt von besseren Zeiten. Forscher der University of South Florida (USF) haben nun entschieden, die geschichtsträchtige Substanz nicht kampflos dem Zahn der Zeit zu überlassen. Ihr Ziel ist es, das kulturelle Erbe für die Nachwelt zu erfassen.

Das Team um Dr. Lori Collings und Dr. Travis Doering setzt auf Hochtechnologie von FARO. Der FARO Focus3D X 330 wurde speziell für Outdoor Anwendungen entwickelt und hat eine enorme Reichweite. Dadurch kann das Gelände in relativ kurzer Zeit erfasst werden – mit herkömmlichen Methoden wäre der Prozess weitaus aufwändiger, sind die Forscher überzeugt.

Die Millionen Datenpunkte werden zu einem digitalen Modell zusammengefügt und ermöglichen später einen rundum Blick auf das Gelände – inklusive Abschussrampen, Blockhaus und dem Raketensilo, in dem die Überreste der „Challenger“ eingelagert sind.

Für Forscher, Historiker und Weltraumfreaks gleichermaßen sollen die Daten zugänglich gemacht werden. Als virtueller Rundgang, der sich mit Zeitdokumenten früherer Starts kombinieren lässt, als Forschungsraum, um die genauen Konstruktionen näher zu untersuchen oder um die historischen Footprints aufzuspüren. Einen Vorgeschmack auf die künftigen 3D-Ansichten bietet ein Film, der über die Arbeit der Messtechniker gedreht wurde. Jetzt ansehen.

 

 

 

Feb
14
2014

Flexibel und einfach: Arbeiten in der Cloud

 

SCENE WebShare Cloud hat Maps integriert

SCENE WebShare Cloud hat Maps integriert

Das gemeinsame Betrachten von 3D-Laserscandaten – mit der SCENE WebShare Cloud ist das problemlos möglich. Der direkt von FARO gehostete Service schafft die perfekte Plattform für Projektpartner, die zeitgleich an verschiedenen Orten an einem Projekt gemeinsam arbeiten. Die intuitiv erfassbare Übersicht zeigt die Projektdaten auf einer Weltkarte an und in Fotoalbumdarstellung. Abstände sind ganz einfach durch das Anklicken von zwei oder mehr Punkten im Scanbild messbar. Zudem können mit Annotationen zusätzliche Informationen, Beschreibungen oder Hyperlinks zu den Laserscandaten hinzugefügt werden.  Die Cloud gewährleistet höchste Qualität und Sicherheit. Das System unterstützt zudem mit einer speziell optimierten Benutzerschnittstelle auch Mobilgeräte.

Messen in der Cloud ist problemlos möglich

Messen in der Cloud ist problemlos möglich

Die besonderen Vorteile: Zur Arbeit mit der intuitiven Benutzerschnittstelle sind weder technische Schulungen noch spezielle Fachkenntnisse im 3D-Laserscanning erforderlich. Dank der WebShare Cloud-Lösung steht immer dem Bedarf entsprechend die optimale Rechnerleistung zur Verfügung – die Kosten für einen eigenen Server können damit eingespart werden. Zudem bleiben die Daten und Messungen langfristig und unabhängig vom Computer verfügbar.

Die SCENE WebShare Cloud ist damit das optimale Servicepaket, um unterschiedlichen Benutzern einen einfachen Zugriff auf 3D-Dokumentationen zu ermöglichen.

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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