Nov
27
2014

Riesiges fossiles Austernriff wiederbelebt

Historischer Fund mit gigantischem Ausmaß wird für die Ewigkeit bewahrt

Fossile Austernbank / Urheber: Dreamacat

 

Riesenaustern, hunderte von bunten, großen und kleinen, schimmernden und leuchtenden Fischen und Korallen im klaren Meerwasser – so stellen wir uns die Riffe in den Tiefen der Weltmeere vor.

Das weltgrößte freigelegte Austernriff  liegt aber nicht – wie vielleicht manch einer erwartet – im Meer, sondern in Österreich, umgeben von Bergen. Es ist vor 16,5 Millionen Jahren in einer subtropischen Flussmündung entstanden und hat eine Fläche von 600m2. Heute ist das tropische Meer verschwunden und das fossile Austernriff konnte durch jahrelange archäologische Arbeit freigelegt werden. Nun ist es mit dem FARO Laser Scanner Focus3D digitalisiert worden. Das Ergebnis ist in der „Fossilienwelt Weinviertel“ in Stetten in einem Geo-Edutainment Park zu bewundern. Dafür wurden die Infos zum Fossil mit seinen rund 20.000 Riesenaustern unterhaltsam und medial aufbereitet. Aus den Scans wurde ein animiertes 3D-Modell entwickelt.

Urheber: Dreamacat

Urheber: Dreamacat

Das Projekt stand unter der Leitung von Priv.-Doz. Mag. Dr. Mathias Harzhauser vom Naturhistorischen Museum Wien (NHM). Er wurde von Mitarbeitern der TU Wien/Department of Geodesy and Geoinformation , 4D IT und Fossilienwelten Stetten unterstützt und vom Österreichischen Wissenschaftsfonds gefördert.

 

Wer in nächster Zeit nicht zufällig einen Urlaub in Niederösterreich plant und die gigantischen Ausmaße des Riffs vor Ort bewundern will, der kann sich die archäologische Arbeit und die Ergebnisse des 3D-Laser-Scanners online anschauen:

 

Nov
15
2012

3D-Dokumentation im Zeitraffer

In einer chilenischen Wüste graben Wissenschaftler nach Walfossilien. In der Atacama-Region fanden sie bislang 20 komplette Walskelette. Arbeiter stießen beim Ausbau des Pan-American-Highways nahe der Stadt Caldera auf die Fossile. 3D-Experten des Smithsonian Museum aus Washington D.C. präservieren die Stätte für die Wissenschaft. Mithilfe von 3D-Dokumentation erfassen sie die Komplettskelette in-situ bevor sie abgetragen werden. Die Bauarbeiten sollen weitergehen. Die Wissenschaftler stehen unter Zeitdruck, Deadlines bringen sie an die Grenzen des machbaren. Ohne Laserscanner wäre die Dokumentation der Stätte so nicht möglich. Ihre Arbeit dokumentieren sie – passend im Zeitraffer – auf ihrem YouTube-Kanal.



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