Dez
17
2015

Mythos und Wirklichkeit: Moderne Ermittlungsmethoden hautnah erleben

Was ist dran an den Fernsehhelden und Ermittlungsmethoden aus „Criminal Minds“, „Bones“ oder „CSY: NY“? Moderne Tatortuntersuchung sieht oft ganz anders aus – die echten Polizeikommissare zeigen wie.

FARO Focus3D X 330 Mit Vorurteilen und Mythen zur polizeilichen Ermittlungsarbeit räumt das „Myrtle Beach Police Department“ auf und lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter blicken. In der sogenannten „Citizens Police Academy“ zeigen die Officer wie moderne Verbrechensuntersuchung funktioniert und präsentieren sich ganz Bürgernah. Besonders spannend für die Teilnehmer schon deshalb, weil im Revier seit kurzem ein digitaler Laserscanner die Ermittlungen unterstützt: Der FARO Focus3D X 330 – einer von zwei Laserscannern, der für die US Polizei im Einsatz ist. Ein Fernsehteam der WMBF News  war mit von der Partie.

Am konkreten Muster-Tatort zeigten zwei Kommissare wie Spurensicherung tatsächlich funktioniert. Ganz wichtig: Die ersten Schritte am Tatort. Bevor erste Beweisstücke bewegt oder entfernt werden dürfen, muss das Geschehen genau dokumentiert werden. Bisher vor allem mit Fotografien – nun auch mit einem Laserscanner FARO Focus3D. Unbestechlich und objektiv nimmt das Gerät die gesamte Szene in 3D auf und liefert 1:1 Abbildungen vom Tatort. Die digitalen Visualisierungen können im Nachhinein für die kriminaltechnische Untersuchung verwendet werden – ganz bequem vom Schreibtisch aus und gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen.

In einem nächsten Schritt beginnt die Spurensuche, bei der die Ermittler jedes erdenkbare Beweisstück sichern: Fingerabdrücke, Schmauchspuren, DNA, Schuhabdrücke, Telefone und Laptops. Alles in allem akribische Kleinstarbeit, die später digital erfasst und dokumentiert wird. Bei dieser Form der Datensammlung kommen etwa bei einem Mordfall schon einmal an die 100 Gigabyte zusammen, berichten die erfahrenen Officer bei der „Citizens Police Academy“ . Alleine schon das Herunterladen der Daten von Mobiltelefonen kann Stunden oder auch Tage beanspruchen und erfordert akribisches Vorgehen. Denn die Beweisstücke können im Zweifelsfall über Schuld oder Unschuld von Verdächtigen entscheiden. Hier punkten die modernen Laserscan-Technologien ebenfalls: Die Daten stehen dauerhaft zur Verfügung und können auch bei späteren Ermittlungen, etwa wenn der Fall neu aufgerollt wird, uneingeschränkt wieder verwendet werden.

 

Okt
22
2015

Tatort in 3D Qualität

 

Bei der Verbrechensbekämpfung im Kanton St. Gallen/Schweiz leistet der Laserscanner FARO Focus3D ganze Arbeit: Er erfasst jede noch so kleine Spur akribisch. Erst jetzt wieder, bei einem Mordfall.

Eigentlich ist in Ganterschwil die Welt noch in Ordnung: Die 1.200 Seelen Gemeinde verfügt über eine intakte Infrastruktur, beste Verkehrsanbindungen und ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Umso mehr hielt jetzt ein eiskalter Mord die Bevölkerung in Atem.

 

Es geschah am helllichten Tag auf einem Feldweg im Gebiet „Lochermoos“. Ein Paar geht gegen unweit seines Hauses spazieren – plötzlich hält ein roter Audi auf dem Feldweg und dann geht alles ganz schnell. Auf den Spaziergänger wird geschossen, er bricht tot zusammen, die Täter flüchten mit dem Auto.

Noch in der Nacht gehen der Schweizer Polizei die mutmaßlichen Täter ins Netz, aber viele Fragen bleiben offen.  Wer hat das Feuer eröffnet und was war die Tatwaffe? Wo exakt befanden sich Opfer beziehungsweise Schütze zur Tatzeit? Wie oft wurde geschossen? Und war tatsächlich der Audi, der später in einem Waldstück gefunden wurde, der Fluchtwagen?

Bei der Antwortsuche hilft der Kantonspolizei St. Gallen ein unbestechlicher Partner – der Laserscanner FARO Focus3D. Schon bei der ersten Inspektion des Tatortes ist das Hightech-Gerät mit dabei, denn bei der Spurensicherung und Tatortanalyse leistet der Scanner exakte Arbeit. Mit den Aufnahmen, die vor Ort gemacht werden, lässt sich später quasi auf Knopfdruck der Tatort genau rekonstruieren. Das 3D Modell gibt im besten Fall Aufschluss über den Tathergang und ersetzt ungenaue Skizzen oder Fotografien.

Seit drei Jahren nutzen die Beamten den Laserscanner von FARO zusammen mit der Software SCENE und Autodesk. Diese erzeugen quasi im Handumdrehen hochauflösende farbige Scans, die vom Schreibtisch aus bewertet werden können – so konnte schon manch ein Täter überführt werden.

Apr
03
2014

Dem Verbrechen auf der Spur

Am Tatort erhalten die Ermittler um Schimanski & Ko moderne Unterstützung. Bei der Spurensuche oder Unfallrekonstruktion zeigen 3D Laserscanner vollen Einsatz.

Die Krimihelden aus Film und Fernsehen verlassen sich häufig auf ihren siebten Sinn. Im realen Leben sind bei der Überführung von Tatverdächtigen Fakten sowie hieb- und stichfeste Beweise gefragt. Statt auf Intuition und Bruder Zufall setzen die Fachleute aus der Forensik mehr und mehr auf Laserscanner, die quasi überall einsetzbar, einfach zu bedienen und vor allem unbestechlich sind.

Zehn gute Gründe, warum es sich lohnt bei der Aufklärung von Verbrechen oder Unfällen auf 3D Laserscan-Technologien zu setzen kennt Alex Demogines, Account Manager, Laser Scanner FARO Technologies:

  1. Einfache Anwendung: Mittlerweile sind die Scanner so einfach zu bedienen wie eine digitale Kamera.
  2. Mobilität: Moderne Geräte sind kleiner und handlicher als je zuvor und damit fast überall einsetzbar.
  3. Sicherheit: Daten können mittlerweile auch über eine Distanz von 300 Metern erfasst werden – jenseits schädlicher Einflüsse für den Nutzer, beispielsweise bei einem Brand oder Explosionsgefahr.
  4. Schnell und effizient: In nur wenigen Minuten können Szenen von erstaunlicher Präzision und Detailtiefe in Farbscans eingefangen werden. Quasi im Handumdrehen können mehrere Ermittler gleichzeitig die virtuell erfasste Szene untersuchen.
  5. Einfacher Einsatz – viele Ergebnisse: Aus den Daten können eine Vielzahl von Folgeprodukten generiert werden, von der klassischen 2D Zeichnung bis hin zur detaillierten 3D Animation.
  6. Erwartungsdruck: Laserscanning setzt sich in der Forensik mehr und mehr durch, die Akzeptanz steigt.
  7. Kostengünstig: Hinter den aufwändigen Mess-Stationen zur Unfall-Dokumentation steht ein Laser Scanner in nichts mehr zurück. Im Gegenteil – meist ist sein Einsatz kostengünstiger.
  8. Spezielle Messwerkzeuge: mit dem Scanner lassen sich Blutspritzer genau analysieren, ebenso die Flugbahn und Einschusslöcher von Projektilen. Aussagen von Zeugen oder Verdächtigen lassen sich überprüfen und im besten Fall verifizieren oder verwerfen.
  9. Leichtes Verarbeiten und Teilen: Die übliche Scanner-Software ist für die Weiterverarbeitung und das Teilen der Scans meist ausreichend, es sind keine zusätzlichen Lizenzen erforderlich.
  10. Einfache Archivierung: Einmal erfasst, stehen die Daten dauerhaft zur Verfügung und können auch bei späteren Ermittlungen erneut eingesetzt werden.

 

 

 



Der Laserscanner Blog

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