Okt
25
2012

Stimmen zur Facility Management Conference in München III

Zu guter Letzt fasst Matthias Braun von OBERMEYER Planen + Beraten aus München seine Erfahrungen für uns zusammen. Der Planer referierte gestern über Building Information Modelling und 3D-Dokumentation im Praxiseinsatz. Er ist von den Vorteilen der Technologie überzeugt:

„Besonders bei der Planung der Haustechnik profitieren wir von präzisen und vollständigen Laserscandaten, da es dabei um komplexe Geometrien geht. Auch für Geländeaufnahmen im Rahmen von Verkehrsprojekten greifen wir häufig auf Laserscans zurück.“

Okt
25
2012

Stimmen zur Facility Management Conference in München II

Weiter geht’s mit unseren Stimmen zur Facility Management Conference in München. Burkard Weyer vom WEYER Systemhaus für EDV im Bauwesen München schildert seine Eindrücke aus der Teilnehmerperspektive:

„Laserscanning bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Planungsqualität beim Bauen im Bestand. In diesem Bereich wird die Technik zum Standard für die Datenerfassung werden. Großer Vorteil von Laserscans ist, dass alle Daten vollständig vorliegen und wenn man zu einem späteren Zeitpunkt bei der Planung bemerkt, dass ein bestimmtes Maß unbedingt gebraucht wird, dann lässt sich dieses ganz einfach ermitteln – ohne nochmal auf die Baustelle gehen zu müssen.“

Okt
25
2012

Stimmen zur Facility Management Conference in München I

Gestern berichteten wir bereits live von der Facility Management Conference in München. Auf dem Verbandstreffen der RealFM wurden die Vorteile des Laserscanning und der 3D-Dokumentation für Planung und Bewirtschaftung von Gebäuden demonstriert und diskutiert.

Heute lassen wir im Laufe des Tages auf dem Laserscannerblog Referenten und Teilnehmer zu Wort kommen.

Den Anfang macht Dr. Krisztián Hegedüs. Der Business Manager bei Autodesk sprach auf der Conference zum Thema „Building Information Modelling – Lifecycle Management starting from scan“. Sein Fazit zum Thema fasste er für uns so zusammen:

„Große Vorteile des Laserscannings sehe ich bei der Bauübergabe und immer dann, wenn ein schneller, exakter Abgleich zwischen Plan und Ist-Zustand erfolgen muss.“

Jul
22
2012

FARO Laser Scanner Focus3D gewinnt den begehrten red dot award

red dot awardIm renommierten Wettbewerb um den red dot design award konnte sich der FARO Laser Scanner Focus3D in der Produktkategorie „Industrie und Handwerk“ durchsetzen. Eingereicht wurden in diesem Jahr rund 4.500 Produkte in 19 unterschiedlichen Kategorien.

Die Produkte wurden unter anderem hinsichtlich ihres Innovationsgrades, ihrer Funktionalität und Selbsterklärungsqualität, ihrer formalen Qualität sowie Langlebigkeit bewertet. Diese sind von den Jury Teams vor Ort eingehend begutachtet und getestet worden.

Sehen Sie das Video: red dot award – the best of the best 2012

Sep
12
2011

Nukleare Sicherheit – Remote Deployment mit Laserscannern

Remote Deployment mit Laserscannern in kontaminierten Umgebungen mit Software zur Abbildung von Deformationen für 3D-Punktewolken-Modelle

Ein zentraler Sicherheitsaspekt beim Betrieb eines Atomreaktors oder einer nuklearen Entsorgungsanlage ist die Kontrolle und der sichere Einschluss von radioaktivem Material, wobei Risikobeurteilung und Management mittels regelmäßiger Inspektionen einen wesentlichen Bestandteil des Sicherheitsmanagements und eine aufsichtsbehördliche Vorgabe sind.

In Anbetracht der Herausforderungen, die die Arbeit in strahlungskontrollierten Umgebungen mit sich bringt, steht nur eine begrenzte Auswahl an kontaktlosen Techniken zur Fernuntersuchung zur Verfügung. Aus diesem Grund war die Sichtprüfung bisher die am häufigsten angewandte Technik –obwohl sie auf die Erkennung offensichtlicher Defekte beschränkt ist und eine gute Sehkraft sowie Beleuchtung erfordert. Sehr häufig liefert sie subjektive und in Bezug auf die Abmessungen wenig informative Befunde.

Seit einigen Jahren erlaubt das Remote Deployment mit Laserscannern in kontaminierten Umgebungen die Erfassung präziserer Vermessungsdaten. Mittels der systematischen Emission von Millionen von Laserstrahlen tätigt ein 3D-Laserscanner (z. B. der FARO Focus3D) akkurate Messungen hinsichtlich der Entfernungen zu Objekten. Das Ergebnis ist ein 3D-Modell, das oft als „Punktewolke“ bezeichnet wird.

Ein zentraler Sicherheitsaspekt beim Betrieb eines Atomreaktors oder einer nuklearen Entsorgungsanlage ist die Kontrolle und der sichere Einschluss von radioaktivem Material, wobei Risikobeurteilung und Management mittels regelmäßiger Inspektionen einen wesentlichen Bestandteil des Sicherheitsmanagements und eine aufsichtsbehördliche Vorgabe sind.
Durch die Vernetzung einzelner Punkte der Punktewolke kann die Form des jeweiligen Objekts extrapoliert werden. Wie bei anderen physikalischen Messsystemen unterliegen alle gesammelten Daten statistischem Rauschen. Deshalb kann ein durch Vernetzung roher Punktewolkendaten erstelltes Oberflächenprofil sehr grobkörnig sein und die gesamte geometrische Darstellung des Objekts verschleiern.

Point Cloud Engineering ist eine maßgeblich von Geopticks Ltd entwickelte innovative neue Technologie, die sich mit der Erkennung und Beseitigung des statistischen Rauschens bei Punktewolkendaten befasst. Mit Hilfe dieser Technik erhält man glatte Punktewolkenoberflächen, ohne dass dabei die tatsächliche Objektform verändert würde. Mathematisch gesprochen besteht der Vorteil von Point Cloud Engineering darin, dass jede präzise vernetzte Flächennormale aus vier benachbarten Punkten auf einem quadratischen Gitter benachbarte Flächennormalen in weit größeren Abständen schneidet.

Steve Foster, Technical Manager (Encapsulation) bei Sellafield Ltd., erläutert:
„Die Zustandsüberwachung der Anlage, der Ausrüstung und der Produkte am Standort Sellafield ist ein zentraler Aspekt des gesamten Standortmanagements. Sie verbessert die Zuverlässigkeit der Ausrüstung und ermöglicht den Nachweis nuklearer Sicherheit. Es zeigte sich, dass man eine kontaktlose Methode zur Messung von dimensionalen Veränderungen über mehrere Jahre mit einer Genauigkeit von 1 mm oder besser benötigte, um die laufende Zustandsüberwachung des radioaktiven Abfalls zu unterstützen. Da der Laserscanner in einer radioaktiven Umgebung betrieben wird, muss er zu seinem Schutz entfernt werden können, wenn er nicht im Einsatz ist. Die Arbeit von Geopticks in Bezug auf die Glättung von Punktewolken und vergleichendes Scannen nach langen Zeiträumen ohne die Notwendigkeit präziser Positionierung von Laserscanner und Zielobjekt wird von der Atomindustrie ausgesprochen positiv aufgenommen, erhöht sie doch den Nutzen von Laserscannern in einem Bereich, in dem noch so kleine, aber mitunter bedeutende Abmessungsveränderungen mittels kontaktloser Methoden gemessen werden müssen. Wir freuen uns, dass uns diese neue Technologie nun zur Verfügung steht.“

Dank der hervorragenden Oberflächengestaltung können mathematische Operationen durchgeführt werden – die Subtraktion der überlappenden Normalenlängen erlaubt die Berechnung des Abstands zwischen zwei vernetzten Oberflächen oder, mit anderen Worten, die Feststellung der Breite von Oberflächenablenkungen oder -verformungen.



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

RSS Feed RSS-Feed

Follow us on twitter

Follow us on twitter

Aktuelle Kommentare

    Rss-Feed