Mai
04
2016

Details in herausragender Klarheit

Jetzt sind sie offiziell am Start: die neuen FARO 3D-Laserscanner mit HDR-Fotografie. Sie bieten noch präzisere Bilder – und das bei fast allen Lichtbedingungen. Die Leistung ist mit der des menschlichen Auges vergleichbar.

FARO Focus3D X130_X330kklSchon bisher lieferten 3D-Laserscanner von FARO digitale Bilder in bestechender Qualität. Die neuen Focus3D HDR-Modelle legen noch eine Schippe drauf. Gerade in Umgebungen mit stark schwankenden Beleuchtungsbedingungen bietet die HDR-Technologie wertvolle Vorteile. Bei HDR, was für High Dynamic Range steht, wird eine Bildreihe mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen, um ein Bild mit besonders hohem Kontrastumfang zu erstellen. So wird der visuelle Eindruck des Scanbildes um ein vielfaches verbessert und über- oder unterbelichtete Bereiche in den Scandaten vermieden.

Beide neuen Modelle, Focus3D X 130 HDR und X 330 HDR, bieten zudem eine deutlich erhöhte Kamerachip-Auflösung. So wird bei identischer Erfassungszeit ein sehr viel höherer Detailgrad der Scanumgebung digitalisiert, was in den Scandaten auch kleinste Details zur Verfügung steht lässt.

Zum Vergleich: Digitale Bilder haben für gewöhnlich einen Kontrastumfang von 255:1. Die neuen Laserscanner von FARO erfassen einen Kontrastumfang von bis zu 4 Milliarden:1. In Verbindung mit ihrer erweiterten Auflösung von bis zu 170 Megapixeln pro Scan stellen die neuen Modelle sicher, dass auch kleinste Details mit herausragender Klarheit erfasst werden. Um die Fähigkeiten der FARO Focus3D HDR-Scanner vollständig nutzen zu können, bietet sich die neue Version der Software FARO SCENE an.

Shadow_Comparison/ FARO

Die neuen Modelle Focus3D X 130 und 330 HDR bieten eine Leistung, die mit der des Menschlichen Auges vergleichbar ist – und das auch bei stark schwankenden Lichtbedingungen. Abbildungen: FARO

SCENE 6.0 verfügt dank einer neuen Rendering-Technologie für Festkörperoberflächen über eine unglaubliche Visualisierungsqualität, eine weitere Datenverarbeitung in Visualisierungsanwendungen ist nicht notwendig. Die Kunden profitieren zudem von der vereinfachten Benutzerschnittstelle. Die Workflows von Standardprojekten können vollständig automatisiert werden. Wo manuelle Eingriffe erforderlich sind, bietet die Software Unterstützung und Orientierungshilfe und gewährleistet effiziente und reproduzierbare Projektergebnisse. Der Schulungsaufwand bleibt dabei minimal.

Von dieser Fülle an Neuerungen profitieren Kunden aus den Bereichen BIM (Building Information Modeling), CIM (Computer-integrated manufacturing) und der öffentlichen Sicherheit in gleichem Maße. In vielen weiteren Einsatzgebieten wie VFX/VR Applikationen, Design oder Bestandsdokumentation werden dadurch neue, spannende Möglichkeiten eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

Apr
07
2016

Dem Trend voraus

Mit einem Paukenschlag startet FARO sein neues Early Adopter (EA)-Programm: Wer sich registriert, kann als einer der Ersten den 3D Scan Localizer in der Hand halten. 

FARO

Was gibt es Neues aus Forschung und Entwicklung bei FARO? Die Teilnehmer am Early Adopter-Programm erfahren es zuerst. Abb: FARO

Forschung und Entwicklung werden bei FARO groß geschrieben. Im Bereich innovativer und bahnbrechender Technologien ist das Unternehmen als Anbieter von 3D-Messtechnik weltweit führend und sorgt immer wieder für Überraschungen. Wer sich hier einen Informationsvorsprung sichern will, hat nun die Möglichkeit am Early Adopter (EA)-Programm teilzunehmen: Ausgewählte Teilnehmer bekommen die Chance, aktuellste technische Neuerungen aus dem Hause FARO schon vor allen anderen Nutzern zu erhalten. Außerdem können die Früh-Anwender die Meilensteine technischer Entwicklungen aktiv mitgestalten. Denn, so die Idee am Hauptsitz des Unternehmens in Lake Mary, Florida/USA, durch gezieltes Feedback können sich die Kunden direkt mit den FARO-Ingenieuren abstimmen und die Produkteigenschaften für die eigenen Herausforderungen optimieren.

Erstes Innovationsprodukt: 3D Scan Localizer

Als erstes Innovationsprodukt steht der 3D Scan Localizer in den Startlöchern. Dieser wird unter dem Laserscanner FARO Focus3D angebracht, führt kontinuierliche 2D-Scans durch und liefert detaillierte Registrierungsdaten. Damit werden bei Building-Information-Modeling-Scans in Innenräumen Referenzpassmarken für Überschneidungsbereiche überflüssig. Bei einem Standortwechsel während des Scanvorgangs verfolgt der Scan Localizer die Position und ermöglicht eine fehlerfreie und vollautomatische Registrierung. Die 3D-Scans werden problemlos zusammengefügt und die Innenräume von Gebäuden vollständig erfasst. Diese Lösung ermöglicht es zwei- bis fünfmal effizienter zu arbeiten, als mit alternativen Lösungen zur BIM-Bestandserfassung.

Wer also bei der Produktentwicklung und -anwendung immer auf dem aktuellsten Stand sein will, ist beim EA-Programm von FARO genau richtig. Weitere Informationen.

 

 

Mrz
24
2016

Näher am Mars

3ders.org

Scan mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 330

Schon bald will die NASA mit ihrem aktuellen Prestigeprojekt Menschen zum Mars befördern. Die dafür in Planung befindliche Raumfähre „Orion“, nahmen 3D Experten und Luftfahrtunternehmen unter die Lupe.

Einen ersten Testflug hat das Raumfahrzeug bereits erfolgreich absolviert. In 5.800 Kilometer Flughöhe umrundete die „Orion“ die Erde. So hoch war seit dem letzten bemannten US-Mondflug „Apollo 17“ keine Raumkapsel mehr geflogen. Und die Pläne der NASA gehen weiter: Möglichst 2021 soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida die Orion ihren bemannten Jungfernflug zum Roten Planeten antreten.

und die daraus entstandene Punktewolke. FOTOS: 3ders.org

und die daraus entstandene Punktewolke. Abb.:3ders.org

Schon vorher aber wird es die „Orion“ zum Anfassen geben, als original-getreue Miniatur des Mannschaftsmoduls. Die Auflage von 150 Stück, so die Idee, sollen gratis bei der größten 3D Hersteller Messe in Nord Amerika verteilt werden: der RAPID von SME, 16.-19. Mai 2016 in Orlando/Florida. Für das ehrgeizige Projekt fanden sich führende Technologieunternehmen aus 3D Scanning, 3D Druck und Luftfahrt zusammen. Mit von der Partie Lockheed Martin, FARO Technologies, Inc., Direct Dimensions, Inc., Met-L-Flo, Inc., Florida Institute of Technology und Cincinnati Inc..

3ders.org

Mannschaftsmodul des NASA Orion Raumfahrzeugs

Zum Auftakt wurde der allererste 3D Scan des Mannschaftsmoduls erstellt. Ein FARO Laser Scanner Focus3D X 330 übernahm die anspruchsvolle Aufgabe, die Kapsel mit ihrem Durchmesser von gut 5 Metern und einer Länge von 3 Metern zu scannen. Zur Weiterverarbeitung wurden die Daten in eine 3D Punktewolke überführt und in druckbare Daten umgewandelt. Nun sind die Projektpartner gefragt, um die 150 Nachbildungen möglichst realitätsnah abzubilden. Zudem soll eine Replik mit noch größeren Maßen live auf der Messe entstehen und die vielen Möglichkeiten der neuesten 3D Druckmaschinen anschaulich präsentieren.

Foto: 3ders.org

Konstruktion und Design des ORION Mannschaftsmoduls. Abb: 3ders.org

Die 3D Technologie nimmt bei der NASA auch bei der Entwicklung für Raumfahrzeuge immer größeren Raum ein. Gerade bei der qualitativ hochwertigen Erstellung kleinerer Produktionszahlen ist die additive Herstellung auf dem Vormarsch. Manches, was heute noch als Fiktion gilt, wird damit ganz schnell Realität. Und wie sich die Menschen in den 60er Jahren die Zukunft vorstellten, zeigt uns ein Blick auf eine Kultserie aus den 60er Jahren. Damals ergründete Dietmar Schönherr alias Commander Cliff Allister Mc Lane ebenfalls mit einer „Orion“ fremde Galaxien im All.

„Raumpatrouille Orion“:

Mrz
03
2016

Frankenstein einmal ganz anders

Scan Frankenstein

Scans – Übersichtskarte Abb.:FARO

Der Name „Frankenstein“ ist für viele mit dem Mythos vom künstlichen Menschen und schaurigen Gräueltaten verbunden. Ganz real dagegen rückte der Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein der gleichnamigen Burg in Hessen auf den Leib und ergründete ihre Geheimnisse mit einem 3D Laserscanner. 

Ob das beliebte Ausflugsziel bei Darmstadt Pate stand für Mary Shelleys Grusel-Roman „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ ist bis heute offen. Doch jenseits von Schauermärchen und Aberglauben setzt sich der Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein e.V. intensiv mit der Historie der Burg auseinander. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die Burg mit einem 3D Laserscanner exakt vermessen wurde. Dieses Abenteuer ermöglichten zahlreiche Spenden sowie das Unternehmen FARO Europe, denn letzteres stellte seinen Laserscanner FARO Focus3D  fünf Tage kostenfrei zur Vermessung bereit.

Fünf Tage, in denen die Verantwortlichen von Sonnenaufgang bis -untergang im Einsatz waren und an über 100 Punkten die Burg auf Herz und Nieren prüften. Die Auswertung brachte Erstaunliches ans Licht. Bei der Bearbeitung und Analyse der 100 Millionen Messpunkte entdeckten die Fachleute bislang verborgene Mauern und Gewölbe. Diese Erkenntnis ergab die Analyse der detaillierten Längs- und Querschnitte. Auch ergaben sich ganz neue Ansichten. Beispielsweise erlaubt das 3D-Modell den Blick von außen und gleichzeitig auch ins Innerste der alten Gewölbe. Eine virtuelle Burgtour soll zudem künftig auch den Besuchern auf der Webseite des Geschichtsvereins offen stehen.

Die erste Präsentation der Ergebnisse sorgte in der Region für ein großes Echo.

<a href=“http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/burg-frankenstein-wird-neu-vermessen_16355242.htm“>Burg Frankenstein wird neu vermessen (Echo Online, 06.11.2015)</a>

 

Nur eine Frage bleibt noch offen: Ist der nördlichste Teil der Burg wirklich „the real home of the monster“ – wie manche Werbesprospekte glauben machen? Ein stichfester Beweis fehlt in diesem Zusammenhang. Gleichwohl – die Burg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele an der hessischen Bergstraße. Sie bietet die beliebte Kulisse für Hochzeiten, mittelalterliche Spektakel, Halloweenpartys oder konditionsstarke Wanderer. Wer beispielsweise über die 256 Stufen der Himmelsleiter das Plateau erklimmt, wird mit einem malerischen Fernblick belohnt.

Wikipedia Von Pascal Rehfeldt - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

Wikipedia Von Pascal Rehfeldt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Beliebtes Ausflugsziel: Die Burg Frankenstein bei Darmstadt wurde mit einem 3D Laserscanner von FARO punktgenau vermessen.

Feb
26
2016

Das Vermächtnis des Papstes

Ausstellung zum Leben und Wirken von Papst Johannes Paul II. bald digital zugänglich
Papst Johanes Paul II. war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seinem Leben und Wirken widmete sich eine Ausstellung in Imola, die auch digital zugänglich gemacht wird.

Der Studiengang „Architektur, sakrale Kunst und Liturgie“ an der Europäischen Universität Rom ist bekannt für seinen starken Praxisbezug. Mit Dozent und Architekt Danilo Prosperi nehmen sich die Masterstudierenden nun ein ehrgeiziges Projekt vor: Sie erfassen eine komplette Ausstellung, die zu Ehren Papst Johannes Paul II., im Museum Checco Costa im Autodrom von Imola gezeigt wurde.

Die Ausstellung zu Ehren Papst Johannes Paul II im Autodrom von Imola wird mit dem FARO Laserscanner Focus3D erfasst.

Die Ausstellung zu Ehren Papst Johannes Paul II im Autodrom von Imola wird mit dem FARO Laserscanner Focus3D erfasst.

Imola ist eng mit der Autorennstrecke und dem Namen Ferrari verknüpft – und genau in einem solchen ließ sich Johannes Paul II. im Mai 1986 auch durch die Stadt fahren. Neben diesem weltlichen Exponat ist die Ausstellung insbesondere der Lehre des Papstes gewidmet. Im Mittelpunkt: Das Mysterium der Menschwerdung Gottes und die Weihnachtsgeschichte. Eine Attraktion bilden die im Maßstab verkleinerten Krippen-Darstellungen, die Karol Wojtyla Jahr für Jahr auf dem Petersplatz in Rom aufbauen ließ.

Jedes Detail der Ausstellung erfassen die Masterstudierenden nun mit einem FARO Laserscanner Focus3D – vom knallroten Ferrari bis hin zu den Innenansichten der einzelnen Krippen. Dabei beeindrucken die Qualität und Detailtreue der digitalen Modelle. Einen Pluspunkt bildet bei der Erfassung vor Ort der portable und äußerst flexible Scanner. Im Nachhinein werden die Daten mit der Software FARO Scene weiterverarbeitet und eine virtuelle Tour durch die Ausstellung modelliert – bis hin zu 360 Grad Ansichten.

Die gesamte Ausstellung als 3D-Modell in der Punktewolke. Abbildungen: FARO

Die gesamte Ausstellung als 3D-Modell in der Punktewolke.
Abbildungen: FARO

Die Idee zur Ausstellung entwickelten die Unternehmen „Magis Tech“ und „Magnificat“ in Zusammenarbeit mit der „Fondazione Internazionale Giovanni Paolo II“. Gemeinsam haben sie bereits eine Ausstellung im Europaparlament in Brüssel organisiert. Nun folgte Imola und bald auch der erste digitale Rundgang durch das Vermächtnis von Papst Johannes Paul II..

Feb
18
2016

Leith Harbours Walfangstation

Geisterstadt auf rauer See

walross

Beeindruckend in der Größe, aber friedlich zum Team: See-Elefanten

Südlich der Antarktis, mitten im wilden Atlantik liegt Südgeorgien. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Insel mit ihren sechs Walfangstationen das größte Walfangzentrum weltweit. Nach der Zerstörung der meisten Stationen während des zweiten Weltkriegs wurde der Betrieb 1965 schließlich eingestellt. Die langsam verfallenden Gebäude sind ein einzigartiges Zeugnis des industriellen Walfangs. Doch ihre Erhaltung hätte enorme Kosten verursacht. So wurde die gesamte Anlage exakt vermessen und dokumentiert.

Zwischen See-Elefanten, asbesthaltigen Bautrümmern und bei starken Schneeböen war das Team der Geometria Heritage Management  in einem atemberaubenden Einsatz: Mit Hilfe des FARO Focus3D erfassten sie alle sechs Stationen mit ihren Lagern, den Piers, Barracken und Unterkünften sowie der näheren Umgebung, beispielsweise dem Friedhof der Insel oder dem ehemaligen Krankenhaus

Die Arbeitsbedingungen waren alles andere als alltäglich. Südgeorgien ist heute praktisch unbewohnt und dient lediglich als Forschungsstation. Es brauchte eine fünftägige Schiffstour von den Falkland-Inseln, um das Team vor Ort zu bringen. Wegen der Asbestverseuchung der Gebäude war das Tragen von Schutzkleidung zu jeder Zeit Pflicht.

Morgens um acht machte sich die Forschungscrew bei bis zu -10° von ihrem Stützpunkt, der „Pharao SG“, mit einem kleinen Motorschnellboot Richtung Leith Harbour auf. Während der Scanphase bevölkerten Seehunde und See-Elefanten die Insel und erschwerten zusätzlich zu den stürmischen Wetterverhältnissen die Scanarbeiten. Dennoch erstellten die Profis von Geometria mit dem Focus3D 30 bis 80 Scans pro Tag und verfügten nach Abschluss der eineinhalb monatiger Arbeit über 2700 Scans, die genauestens die Außenanlagen und Innenbereiche der Stationen dokumentieren. In einer zweimonatigen Aufbereitungsphase wandelten die Spezialisten die Daten schließlich in CAD-Abbildungen und 3D -Modelle um. Diese Daten stehen nun Wissenschaftlern, aber auch allen Interessierten, frei zur Verfügung. Link

 

Feb
12
2016

Unterstützung für schnelle Aufklärung

Schnell und effektiv – der FARO Laserscanner unterstützt mit modernster Laserscantechnik die Ermittlungsarbeiten der amerikanischen Forensiker.

Der Wettlauf gegen die Zeit – vor allem für Spurensicherer der Forensik ein alltägliches Problem. Um schneller und vor allem exakter die Beweislage zu sichern, setzen die Ermittler seit Jahren auf hochmoderne Unterstützung aus dem Laserscannerbereich.

Auch das Osceola County Sheriff’s Office in Florida/USA nutzt für seine forensische Ermittlungsarbeit den FARO Focus3D . Der leistungsstarke Laserscanner erweist sich gerade auf einem Gebiet, in dem es auf jede Sekunde ankommt, als idealer Partner. Schnell und äußerst exakt erfasst der Laserscanner den Tatort und die Beweisstücke, bevor sich etwas verändern kann. Seine Konzipierung für Innen- und Außenräume sorgt dafür, dass jeder Tatort, unabhängig von seiner Beschaffenheit, in eine detaillierte 3D-Animation umgewandelt werden kann.

Für Ermittlerin Heather Mentzer ein besonderer Vorteil in der täglichen Arbeit: die einfache Handhabung. So wird nur noch eine Person benötigt, die den Scanvorgang bedient, alles andere übernimmt der Laserscanner.

Den Kommissaren bleibt am Ende zwar immer noch die klassische Ermittlungsarbeit – dank modernster Lasertechnik kann diese aber wesentlich schneller abgeschlossen werden. Und wenn der Fall doch nochmal aufgerollt werden muss, steht der Tatort als 3D-Dokumentation auch Jahre später noch zur Verfügung.

Feb
03
2016

Austern aus dem Weinviertel

Die Vermessung und Dokumentation der größten fossilen Austernbank weltweit steht im Mittelpunkt der ORF-Sendung „newton“.

Fossile Austernbank / Urheber: Dreamacat

Fossile Austernbank / Urheber: Dreamacat

Austern aus dem Weinviertel? Vor 17 Millionen Jahren gab es sie in Österreich tatsächlich. Das Austernriff ist vor 16,5 Millionen Jahren in einer subtropischen Flussmündung entstanden und hat eine Fläche von 600qm. In jahrelanger archäologischer Arbeit ist dieses einzigartige Zeugnis freigelegt und mit Hilfe des FARO Laser Scanner Focus3D digitalisiert worden. Die beeindruckende Dokumentation des ebenso großen wie empfindlichen Areals stand nun im Mittelpunkt der ORF-Sendung „newton“.

Wer das Ergebnis der 3D-Erfassung ausführlich selbst erleben will, ist in der „Fossilienwelt Weinviertel“ in Stetten am richtigen Ort (Winterpause bis 15.04.2016). Hier wurde aus den Scans ein anschauliches animiertes 3D-Modell entwickelt.

Die ORF-Sendung ist online nur noch bis 6. Februar 2016 zu sehen – unter dem nachfolgenden Link kann die archäologische Arbeit und die Ergebnisse des 3D-Laser-Scanners jedoch detailliert nachverfolgt werden: 3D-Erfassung.

Jan
21
2016

Kunst und Laser

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130.

Gegensätze ziehen sich bekanntermaßen an. Zu einer erstaunlichen Symbiose zwischen High-Tech Laserscanner und Kunstbetrieb fanden der FARO Laser Scanner Focus3D X 130 und die britische Künstlerin Tracy Hill zusammen.

Die FARO Laserscanner haben wir bereits in sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen gesehen – aber der aktuelle Anlass ist doch äußerst verblüffend. Die britische Künstlerin Tracy Hill, Szenekennern bekannt für ihre unkonventionellen Methoden, erschuf mit dem Focus fantasievolle Kunstwerke.

Die bildende Künstlerin steht auch für „wandernde Reisen“, von denen sie immer wieder interessante Ansätze und erstaunliche Inputs mitbringt. Bei ihrer Arbeit an der University of Lancashire lernte sie den Focus kennen und war Feuer und Flamme. Die hohe Mobilität und die einfache Bedienbarkeit überzeugten sie auf Anhieb, dazu noch das integrierte GPS. Damit hatte sie einen treuen Wegbegleiter, der auf Entfernungen bis 130 Meter präzise Scans liefert – zudem können fotorealistische 3D Scans parallaxenfrei erfasst werden.

In der experimentellen Phase streifte Hill durch die historische Moorlandschaft von Chat Moss im Nordwesten Englands und erstellte digitale Daten – das Projekt „Sensorium“ nahm seinen Lauf. Ein besonderer Reiz bildet die Kombination aktueller Messtechnologie mit traditioneller Handarbeit. So entstand unter den Händen der Künstlerin eine ganz eigene Ästhetik oder eine „re-imaged Perspektive von Räumen“, wie es Tracy Hill nennt – eine neue Sichtweise auf den Raum.

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130. Abbildungen: Tracy Hill/FARO

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130. Abbildungen: Tracy Hill/FARO

Die Vergänglichkeit der Moorlandschaft zeigt sich in der temporären Installation „Sensorium“. Die Zeichnungen trug Hill direkt mit Kohle auf die Wände auf. Das Kunstwerk wurde nicht fixiert, ist also der Veränderung preisgegeben und wird irgendwann ganz verschwinden.

Tracy Hill studierte an der Bournville School of Art  und an der Sheffield University  Bildende Kunst. Sie arbeitet an der University of Central Lancashire. Zurzeit befasst sie sich vor allem mit Drucktechnik und verbindet diese mit Acryl- und Digitaltechnologien – auch das eine fantasievolle Verbindung.

Dez
17
2015

Mythos und Wirklichkeit: Moderne Ermittlungsmethoden hautnah erleben

Was ist dran an den Fernsehhelden und Ermittlungsmethoden aus „Criminal Minds“, „Bones“ oder „CSY: NY“? Moderne Tatortuntersuchung sieht oft ganz anders aus – die echten Polizeikommissare zeigen wie.

FARO Focus3D X 330 Mit Vorurteilen und Mythen zur polizeilichen Ermittlungsarbeit räumt das „Myrtle Beach Police Department“ auf und lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter blicken. In der sogenannten „Citizens Police Academy“ zeigen die Officer wie moderne Verbrechensuntersuchung funktioniert und präsentieren sich ganz Bürgernah. Besonders spannend für die Teilnehmer schon deshalb, weil im Revier seit kurzem ein digitaler Laserscanner die Ermittlungen unterstützt: Der FARO Focus3D X 330 – einer von zwei Laserscannern, der für die US Polizei im Einsatz ist. Ein Fernsehteam der WMBF News  war mit von der Partie.

Am konkreten Muster-Tatort zeigten zwei Kommissare wie Spurensicherung tatsächlich funktioniert. Ganz wichtig: Die ersten Schritte am Tatort. Bevor erste Beweisstücke bewegt oder entfernt werden dürfen, muss das Geschehen genau dokumentiert werden. Bisher vor allem mit Fotografien – nun auch mit einem Laserscanner FARO Focus3D. Unbestechlich und objektiv nimmt das Gerät die gesamte Szene in 3D auf und liefert 1:1 Abbildungen vom Tatort. Die digitalen Visualisierungen können im Nachhinein für die kriminaltechnische Untersuchung verwendet werden – ganz bequem vom Schreibtisch aus und gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen.

In einem nächsten Schritt beginnt die Spurensuche, bei der die Ermittler jedes erdenkbare Beweisstück sichern: Fingerabdrücke, Schmauchspuren, DNA, Schuhabdrücke, Telefone und Laptops. Alles in allem akribische Kleinstarbeit, die später digital erfasst und dokumentiert wird. Bei dieser Form der Datensammlung kommen etwa bei einem Mordfall schon einmal an die 100 Gigabyte zusammen, berichten die erfahrenen Officer bei der „Citizens Police Academy“ . Alleine schon das Herunterladen der Daten von Mobiltelefonen kann Stunden oder auch Tage beanspruchen und erfordert akribisches Vorgehen. Denn die Beweisstücke können im Zweifelsfall über Schuld oder Unschuld von Verdächtigen entscheiden. Hier punkten die modernen Laserscan-Technologien ebenfalls: Die Daten stehen dauerhaft zur Verfügung und können auch bei späteren Ermittlungen, etwa wenn der Fall neu aufgerollt wird, uneingeschränkt wieder verwendet werden.

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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