Jul
29
2011

Laserscanner kaufen statt mieten: Durch gesunkene Anschaffungskosten eine gute Alternative für Architekturbüros

Viele Architekten sind in ihrer Arbeit schon mit gemieteten Laserscannern in Berührung gekommen und von der richtungsweisenden Technologie begeistert. Umso besser, dass die Anschaffung eines Laserscanners sich mittlerweile auch für Architekturbüros lohnt und längst nicht mehr nur für große Unternehmen profitabel ist.

Anschaffungskosten für 3D-Laserscanner sinken

Die Anschaffung von Laserscannern lohnt sich auch für kleine Architektenbüros.
Die Anschaffung von Laserscannern lohnt sich auch für kleine Architektenbüros.

Die Kosten der Laserscanner waren zumeist die größte Hürde bei der Anschaffung. Hinzu kam, dass für verschiedene Vermessungsvorhaben häufig auch unterschiedliche Geräte benötigt wurden. Ein Architekturbüro, das im Bereich 3D-Laserscanning gut ausgestattet sein wollte, musste in den letzten Jahren noch sechsstellige Beträge zahlen. Nun ist es FARO mit dem Focus3D gelungen, einen 3D-Laserscanner zu entwickeln, der so vielfältig einsetzbar ist, dass er die Anschaffung unterschiedlicher Geräte überflüssig macht. Mit einem Startpreis im niedrigen fünfstelligen Bereich ist er um die Hälfte günstiger als gängige Laserscansysteme. Als weitere Option bieten einige Finanzpartner die Möglichkeit zum Leasing oder einer Langzeitmiete an.

Einfache Nutzung von Laserscannern auch als Neuling

Vermessungen per Laserscanner werden zudem oft ausgelagert, weil in Architekturbüros die Expertise im Bereich Laserscanning fehlt. Der Focus3D ist so einfach zu benutzen wie eine Digitalkamera. Der Nutzer muss kein Experte sein, denn die Arbeit mit dem Focus3D geht dank der intuitiven Bedienung leicht von der Hand. Innerhalb weniger Minuten werden ganze Räume millimetergenau vermessen. Darüber hinaus ist der Focus3D mit vielen gängigen Softwareanwendungen kompatibel, wie AutoCAD Architecture oder REVIT. Viele weitere CAD-Anwendungen wie Rhino, Microstation, Nemetschek und ArchiCAD lassen sich auch anbinden. Dadurch lassen sich die per Laserscanner erfassten Daten am PC zu 3D-Dokumentationen von Gebäuden, Anlagen und Bauprojekten aller Art zusammensetzen.

Welche Vorteile der Laserscanner auf dem Feld der Architektur noch bietet, erfahren Sie u.a. hier:

Jul
28
2011

Die reale Welt im digitalen Modell

Erfahren Sie in der neusten Pressemitteilung wie das Architekturbüro Rechenbach in Hannover mit Hilfe des Laserscanners komplette Gebäude und deren Einbauten erfasst und vollständig und maßgenau in
digitale Modelle überträgt.

So wird die Bestandsdokumentation nicht nur hoch effizient, sondern macht Mehrfachmessungen am
Objekt auch überflüssig und minimiert das Risiko teurer Planungsfehler deutlich. Mit Hilfe von Laserscanning war es Rechenbach Architekten beispielsweise möglich, eine 1.500 Quadratmeter große Industriehalle in Hannover in etwa einer Stunde aufzumessen.

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Jul
20
2011

Laserscanner für 3D-Dokumentation: wie funktioniert der Focus3D?

Der Focus3D ist ein Hochgeschwindigkeits-3D-Scanner zur detaillierten Messung und Dokumentation. Mithilfe von Lasertechnologie erzeugt der Focus3D innerhalb weniger Minuten detaillierte dreidimensionale Bilder von komplexen Umgebungen und Geometrien. Der Focus3D besitzt einen Touchscreen, mit dem die Scan-Funktionen und -Parameter gesteuert werden. Das resultierende Bild ist eine Kombination aus Millionen von 3D-Messpunkten in Farbe und stellt eine exakte digitale Reproduktion der Gegebenheiten dar.

FARO Laser Scanner Focus3D: Entfernungsmessung

Enfernung:
Der 3D-Laserscanner verwendet einen Laserstrahl, der von einem Objekt zum Scanner zurückreflektiert wird. Die Distanz wird durch den Phasenwechsel zwischen dem sendenden und dem empfangenden Strahl millimetergenau gemessen.

Vertikaler Winkel:
Der Spiegel leitet den Laserstrahl in vertikaler Richtung auf dasselbe Objekt. Der Winkel wird gleichzeitig mit der Distanzmessung encodiert.

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Jul
06
2011

Case Study: Rekonstruktion von Dinosaurierfossilien mit dem FARO Laser Scanner

Paläontologen vom Sam Noble Oklahoma Museum of Natural History arbeiten an der Rekonstruktion fehlender Knochen eines jungen Apatosaurus. Weil leider nur ca. 15 % der Knochen gefunden wurden, versuchen die Wissenschaftler, das restliche Skelett nach dem Modell des bereits im Museum ausgestellten erwachsenden Apatosaurus zu rekonstruieren. Reverse Engineering des großen Skeletts ist hierfür die beste Lösung.

Die Herausforderung

Das Sam Noble Oklahoma Museum of Natural History beherbergt eine der umfassendsten paläontologischen Sammlungen prähistorischer Exponate. Ein Großteil der wissenschaftlichen Forschungen des Museums wird vom „Center for Shape Engineering and Advanced Manufacturing“ (SEAM) ausgeführt. Im SEAM haben mehrere Universitäten ihre technischen Ressourcen gebündelt, um gemeinsam Innovationen zu schaffen und zu verbreiten. Die University of Oklahoma ist SEAM-Mitglied und arbeitet seit Kurzem im Rahmen einer ganz besonderen Anwendung mit dem Sam Noble Oklahoma Museum of Natural History zusammen.

Die Paläontologen des Museums sollten die Anatomie eines jungen Apatosaurus rekonstruieren. Weil nur 15 % der Knochen gefunden worden waren, sollte das Wissenschaftlerteam die übrigen Fossilien anatomisch nachbilden. Dies geschieht üblicherweise durch das Formen von Tonmodellen von Hand. Dieses Verfahren ist allerdings sehr langwierig, häufig ungenau und im Grunde nicht reproduzierbar.

Als SEAM-Mitglied unterstützte die University of Oklahoma die Paläontologen des Museums mit einer alternativen Lösung. Die Universität wollte individuelle Prototypen der einzelnen Knochen des jungen Apatosaurus erstellen, aus denen die Paläontologen Gussteile für das Ausstellungsmodell anfertigen konnten. Das Team beschloss, das Skelett des vorhandenen ausgewachsenen Apatosaurus per Reverse Engineering so zu modellieren, dass die fehlenden Knochen des jungen Dinosauriers proportional nachgebildet werden konnten.

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Jun
28
2011

Laserscanning im Tunnelbau

Oliver Schneider, Produkt Manager Tunnel bei Amberg Technologies AG, im Interview mit dem Laserscanner Blog:

>> Welche Eigenschaften sind für eine optimale Kombination Hardware/Software im Bereich Tunnelbau entscheidend?

OSch: Das Umfeld im Tunnelbau stellt sehr hohe Ansprüche an die Robustheit der eingesetzten Hardware und fordert eine einfache Bedienung der Software/Hardware. Häufig wird ein System durch Mineure bedient, d.h. die Software muss viele Prozessschritte automatisch abwickeln und Fehlmanipulationen weitestgehend verunmöglichen.

>> Was sind die wesentlichen Herausforderungen beim Scannen eines Tunnels mit einem Laserscanner?

OSch: Infolge des notwendigen Vortriebsstillstandes während dem Scannen wird ein Vermesser häufig als Hindernis im Tunnelvortrieb gesehen. Deshalb ist das Zeitfenster für die Durchführung eines Scans in einem Tunnelvortrieb sehr limitiert. Dazu kommen die atmosphärischen Bedingungen im Tunnel, welche häufig sehr warm resp. sehr kalt sind und dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Zum Beispiel hatten wir im Januar bei einer Messung mit dem FARO Focus3D im Gotthard Basistunnel eine Temperatur von 38° Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 100% gemessen.

>> Wie verarbeitet die Software die Daten die von einem Laserscanner geliefert werden?

OSch: Die Daten werden direkt nach dem Scannen in einem externen Notebook abgespeichert und können unmittelbar verarbeitet werden. Damit ist eine erste Analyse der Daten bereits im Tunnel möglich. Diese direkte Auswertung ermöglicht ein rasches Handeln und kann somit unnötige Kosten für temporäre Sicherheitsmaßnahmen sparen.

>> Welche sind die zukünftigen Herausforderungen im Tunnelbau?

OSch: Der Kosten- und Zeitdruck in welchen sich Infrastrukturprojekte befinden stellen hohe Anforderungen an die Hilfsmittel, welche die Arbeitsabläufe für den Tunnelbauprozess optimieren. Auch beim modernen Tunnelbau wird neben den wirtschaftlichen Aspekten ein sehr großer Wert auf die Sicherheit gelegt. Die Laserscanning-Technologie hilft durch die schnelle und exakte Datenauswertung den Tunnelbau sicherer zu machen.

>> Warum haben Sie sich für eine Kooperation mit FARO entschieden?

OSch: Das zentrale Arbeitsgebiet von Amberg Technologies ist die Weiterverarbeitung resp. Veredelung von Scandaten für die Anwendungen im Tunnel- und Bahnbereich. Neben den bereits unterstützten Laserscanner Herstellern ist es uns sehr wichtig, auch Produkte des weltweit führenden Laserscanner Herstellers FARO zu unterstützen.

 

Jun
27
2011

Künftige immersive Erfahrungen dank dem FARO 3D-Laserscanner

Ein FARO Laser Scanner Focus3D ist eine Kernkomponente in einem EU-finanzierten Forschungsprojekt für Live-Übertragungen von Multimedia-Events.

FascinatE ist die Abkürzung für „Format-Agnostic SCript-based INterAcTive Experience“, ein EU-finanziertes Forschungsprojekt, das es Endbenutzern ermöglichen soll, ein ultrahochauflösendes Panorama von Live-Veranstaltungen interaktiv anzuzeigen und darin zu navigieren. Die Ausgabe wird intelligent an das jeweilige System, vom mobilen Handgerät bis hin zum immersiven Panoramadisplay, angepasst, wobei der Ton immer automatisch auf die ausgewählten Bilder abgestimmt wird.
Auf Produktionsseite ist dafür die Entwicklung neuer Bilderfassungs-, Scripting- und Formatumwandlungssysteme erforderlich. Außerdem benötigt man neue Verfahren und neue Hardware, mit denen der Betrachter die Inhalte steuern und anzeigen kann. Elf Partner, die alle in ihrer jeweiligen Branche führend sind, haben sich zusammengetan, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Arbeiten an FascinatE begannen im Februar 2010. Als Testszenario für die Software-Entwicklung beschlossen die Projektmitglieder, ein Premier-League-Fußballspiel mit verschiedenen neuartigen Kameras und Mikrofonen aufzuzeichnen. Hierfür wurde das Spiel Chelsea–Wolves vom 23. Oktober 2010 ausgewählt.
Einer der Partner des Projekts FascinatE ist die Münchner Arnold & Richter Cine Technik GmbH (ARRI). ARRI wurde 1917 gegründet und steht für zahlreiche hochwertige Werkzeuge, die in der Film- und Ausstrahlungsbranche zum Standard zählen. ARRI hatte kürzlich gute Erfahrungen bei der Kombination von Kamera-Bildmaterial mit 3D-Scandaten für Computeranimationen gemacht und empfahl den Faro Focus 3D-Laserscanner für die geometrische Kalibrierung der Kamera- und Mikrofonpositionen. Außerdem sollen auf der Grundlage eines 3D-Modells des Austragungsortes auch virtuelle Kamerabewegungen ermöglicht werden, daher musste das gesamte Stadion gescannt werden.

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Jun
14
2011

Focus3D stellt keine Gefahr für die Augen dar

So lautet das Ergebnis einer Studie des Lasersicherheitsexperten Professor Schulmeister (Seibersdorf Laboratories in Österreich). Der FARO Laserscanner Focus3D wird gemäß IEC 60825-1 Auflage 2 der Klasse 3 zugeordnet. Eine Analyse der Belichtung des Auges sowohl unter realistischen als auch unrealistischen Belichtungsbedingungen hat ergeben, dass die Belichtung den kritischen Grenzwert für Verletzungen der Netzhaut nicht überschreitet. Daraus kann man schließen, dass die erwartungsgemäße Belichtung nicht zu Augenverletzungen führt. Vom medizinischen Standpunkt aus wäre das Tragen eines Augenschutzes (persönliche Schutzausrüstung) also nicht notwendig. Abhängig von den nationalen Arbeitsschutzbestimmungen (Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz) kann das Tragen einer Schutzbrille jedoch vorgeschrieben werden, wenn die gesetzlich zulässigen Grenzwerte für Belichtungen überschritten werden und es zu einer Belichtung der Augen kommen kann.

Im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen für Sicherheit am Arbeitsplatz können noch weitere Maßnahmen (z. B. Anweisungen für die Mitarbeiter) angeordnet werden, die jedoch nicht Gegenstand dieses Sachverständigengutachtens sind. Das in diesem Gutachten festgestellte Risiko für Augenverletzungen, das mit null angegeben wird, kann bei einer Risikobewertung als Entscheidungsgrundlage dienen, wenn die notwendigen Schutzmaßnahmen festgelegt werden sollen. Dieser Analyse zufolge sind keine speziellen Laserschutzmaßnahmen nötig, sofern die Gesetzesvorschriften sie nicht zwingend vorschreiben.



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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