Mai
04
2016

Details in herausragender Klarheit

Jetzt sind sie offiziell am Start: die neuen FARO 3D-Laserscanner mit HDR-Fotografie. Sie bieten noch präzisere Bilder – und das bei fast allen Lichtbedingungen. Die Leistung ist mit der des menschlichen Auges vergleichbar.

FARO Focus3D X130_X330kklSchon bisher lieferten 3D-Laserscanner von FARO digitale Bilder in bestechender Qualität. Die neuen Focus3D HDR-Modelle legen noch eine Schippe drauf. Gerade in Umgebungen mit stark schwankenden Beleuchtungsbedingungen bietet die HDR-Technologie wertvolle Vorteile. Bei HDR, was für High Dynamic Range steht, wird eine Bildreihe mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen, um ein Bild mit besonders hohem Kontrastumfang zu erstellen. So wird der visuelle Eindruck des Scanbildes um ein vielfaches verbessert und über- oder unterbelichtete Bereiche in den Scandaten vermieden.

Beide neuen Modelle, Focus3D X 130 HDR und X 330 HDR, bieten zudem eine deutlich erhöhte Kamerachip-Auflösung. So wird bei identischer Erfassungszeit ein sehr viel höherer Detailgrad der Scanumgebung digitalisiert, was in den Scandaten auch kleinste Details zur Verfügung steht lässt.

Zum Vergleich: Digitale Bilder haben für gewöhnlich einen Kontrastumfang von 255:1. Die neuen Laserscanner von FARO erfassen einen Kontrastumfang von bis zu 4 Milliarden:1. In Verbindung mit ihrer erweiterten Auflösung von bis zu 170 Megapixeln pro Scan stellen die neuen Modelle sicher, dass auch kleinste Details mit herausragender Klarheit erfasst werden. Um die Fähigkeiten der FARO Focus3D HDR-Scanner vollständig nutzen zu können, bietet sich die neue Version der Software FARO SCENE an.

Shadow_Comparison/ FARO

Die neuen Modelle Focus3D X 130 und 330 HDR bieten eine Leistung, die mit der des Menschlichen Auges vergleichbar ist – und das auch bei stark schwankenden Lichtbedingungen. Abbildungen: FARO

SCENE 6.0 verfügt dank einer neuen Rendering-Technologie für Festkörperoberflächen über eine unglaubliche Visualisierungsqualität, eine weitere Datenverarbeitung in Visualisierungsanwendungen ist nicht notwendig. Die Kunden profitieren zudem von der vereinfachten Benutzerschnittstelle. Die Workflows von Standardprojekten können vollständig automatisiert werden. Wo manuelle Eingriffe erforderlich sind, bietet die Software Unterstützung und Orientierungshilfe und gewährleistet effiziente und reproduzierbare Projektergebnisse. Der Schulungsaufwand bleibt dabei minimal.

Von dieser Fülle an Neuerungen profitieren Kunden aus den Bereichen BIM (Building Information Modeling), CIM (Computer-integrated manufacturing) und der öffentlichen Sicherheit in gleichem Maße. In vielen weiteren Einsatzgebieten wie VFX/VR Applikationen, Design oder Bestandsdokumentation werden dadurch neue, spannende Möglichkeiten eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

Apr
15
2016

Neues Leben in der Plattenbau-Ruine

inobatec GmbH/FARO

Plattenbau Halle-Neustadt. Foto: inobatec GmbH/FARO

 

Der Hochhausscheibe C in Halle-Neustadt drohte der Verfall, doch jetzt wird in die Sanierung und in neue Wohnungen investiert. Die Grundlage schafft ein digitales Modell der Plattenbau-Ruine. In nur vier Wochen wurden 22 Geschosse digital erfasst.

Die Plattenbau-Siedlung in Halle-Neustadt war in den 60er Jahren die sozialistische Vorzeigestadt. Daher auch die Abkürzung „Ha-Neu“, die an das kommunistische Hanoi in Vietnam erinnern sollte. Eine Schlafstadt für tausende Chemiearbeiter der Buna- und Leuna-Werke. Der Zahn der Zeit hat jedoch Spuren hinterlassen. Einige der Hochhäuser stehen vor dem Verfall. Nun soll neues Leben entstehen: Ein Investor plant altersgerechte und barrierefreie Wohnungen.

Aktuell deutet noch wenig auf die vielversprechenden Pläne hin. Das marode Gebäude ist mit Schutznetzen abgehängt, damit kein Glas auf den Asphalt fällt. Aber im Innern haben bereits die ersten Schritte in Richtung Sanierung begonnen. Um zügig präzise Daten für die Sanierung zu erhalten, beauftragte der Investor die inobatec GmbH mit der digitalen Bestandsaufnahme. Das Unternehmen ist auf Vermessung und CAD spezialisiert und setzte für die anspruchsvolle Aufgabe auf den Laserscanner FARO Focus3D. In nur vier Wochen konnten die 22 Stockwerke der Ruine mit den Scannern genauestens erfasst werden – trotz schwer zugänglicher Räume und auch ohne Festnetz-Strom. Ein großer Pluspunkt war die hohe Mobilität der FARO Laserscanner, die beispielsweise auch bei schlechten Lichtverhältnissen präzise Aufnahmen generieren. Als Kooperationspartner für das Vermessungsnetz wurde außerdem NewGeo aus Weißenfels engagiert.

Sämtliche Daten wurden dann in eine Punktewolke übertragen, die genauen Aufschluss über den Zustand der Bausubstanz gibt. Außerdem ist das Modell eine wichtige Grundlage für die weitere Umbaumaßnahme, denn die Planung des neuen Wohnraumes soll komplett am Rechner erfolgen. Das sogenannte BIM, Building Information Modeling, ist in den USA, Asien und auch im europäischen Ausland ein häufig verwendeter Ansatz, findet aber auch in Deutschland immer mehr Zuspruch. Die Vorteile liegen auf der Hand: Planungssicherheit, präzise Datengrundlage, schnelle und genaue Erfassung und ein fließender Datenaustausch zwischen den Projektbeteiligten aus Architekten, Ingenieuren, Technikern und Bauherrn. Bei guter Vorbereitung enthält das BIM-Modell alle Informationen zum aktuellen Planungsstand und eventuelle Kollisionsprobleme werden lange vor der Baustelle erkannt. Dies spart jede Menge Zeit – und am Ende auch Geld.

Mrz
24
2016

Näher am Mars

3ders.org

Scan mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 330

Schon bald will die NASA mit ihrem aktuellen Prestigeprojekt Menschen zum Mars befördern. Die dafür in Planung befindliche Raumfähre „Orion“, nahmen 3D Experten und Luftfahrtunternehmen unter die Lupe.

Einen ersten Testflug hat das Raumfahrzeug bereits erfolgreich absolviert. In 5.800 Kilometer Flughöhe umrundete die „Orion“ die Erde. So hoch war seit dem letzten bemannten US-Mondflug „Apollo 17“ keine Raumkapsel mehr geflogen. Und die Pläne der NASA gehen weiter: Möglichst 2021 soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida die Orion ihren bemannten Jungfernflug zum Roten Planeten antreten.

und die daraus entstandene Punktewolke. FOTOS: 3ders.org

und die daraus entstandene Punktewolke. Abb.:3ders.org

Schon vorher aber wird es die „Orion“ zum Anfassen geben, als original-getreue Miniatur des Mannschaftsmoduls. Die Auflage von 150 Stück, so die Idee, sollen gratis bei der größten 3D Hersteller Messe in Nord Amerika verteilt werden: der RAPID von SME, 16.-19. Mai 2016 in Orlando/Florida. Für das ehrgeizige Projekt fanden sich führende Technologieunternehmen aus 3D Scanning, 3D Druck und Luftfahrt zusammen. Mit von der Partie Lockheed Martin, FARO Technologies, Inc., Direct Dimensions, Inc., Met-L-Flo, Inc., Florida Institute of Technology und Cincinnati Inc..

3ders.org

Mannschaftsmodul des NASA Orion Raumfahrzeugs

Zum Auftakt wurde der allererste 3D Scan des Mannschaftsmoduls erstellt. Ein FARO Laser Scanner Focus3D X 330 übernahm die anspruchsvolle Aufgabe, die Kapsel mit ihrem Durchmesser von gut 5 Metern und einer Länge von 3 Metern zu scannen. Zur Weiterverarbeitung wurden die Daten in eine 3D Punktewolke überführt und in druckbare Daten umgewandelt. Nun sind die Projektpartner gefragt, um die 150 Nachbildungen möglichst realitätsnah abzubilden. Zudem soll eine Replik mit noch größeren Maßen live auf der Messe entstehen und die vielen Möglichkeiten der neuesten 3D Druckmaschinen anschaulich präsentieren.

Foto: 3ders.org

Konstruktion und Design des ORION Mannschaftsmoduls. Abb: 3ders.org

Die 3D Technologie nimmt bei der NASA auch bei der Entwicklung für Raumfahrzeuge immer größeren Raum ein. Gerade bei der qualitativ hochwertigen Erstellung kleinerer Produktionszahlen ist die additive Herstellung auf dem Vormarsch. Manches, was heute noch als Fiktion gilt, wird damit ganz schnell Realität. Und wie sich die Menschen in den 60er Jahren die Zukunft vorstellten, zeigt uns ein Blick auf eine Kultserie aus den 60er Jahren. Damals ergründete Dietmar Schönherr alias Commander Cliff Allister Mc Lane ebenfalls mit einer „Orion“ fremde Galaxien im All.

„Raumpatrouille Orion“:

Mrz
10
2016

Schneller und präziser mit BIM

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Ein Lager- und Bürogebäude soll für Läden und Restaurants umgebaut werden. Moderne Technologien und BIM erleichtern die aufwändigen Planungsarbeiten. Ein aktuelles Beispiel aus Los Angeles.

Bei komplexen Restaurierungsarbeiten müssen sich Architekten und Planer auf Überraschungen einstellen. Mit Building Information Modeling, kurz BIM, wird der Planungsprozess transparenter und auch die Kosten sind besser zu kalkulieren. Dies spart Zeit und Geld. Im vorgestellten Fall setzte der Auftraggeber von Anfang an auf moderne Technologien mit 3D Lasercannern. Die umfangreiche Sanierungsmaßnahme wurde akribisch geplant und nichts dem Zufall überlassen.

Für den aufwändigen Umbau war es wichtig, Gewissheit über den genauen Zustand und die architektonische Struktur des Gebäudes zu erhalten. Alte Baupläne sind meist nur bedingt aussagekräftig, da diese von Hand vermessen oder aber Modernisierungen nur unzureichend dokumentiert wurden. Um Klarheit zu gewinnen, beauftragte der Bauherr die erfahrenen Vermessungs-Experten von Cannon Corp. in San Luis Obispo, Californien/USA  mit der Gebäudedatenmodellierung. Das Modell gibt Aufschluss darüber, wie neue und alte Wände und Versorgungsleitungen zueinander passen. Ferner liefert es Daten über tragende Wände, Decken und Säulen, Treppenhäuser und die genaue Lage der Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallationen. So lässt sich beispielsweise die bestehende Klimaanlage in den Umbau gezielt einplanen.

Tücke liegt im Detail

Zunächst wurden das Untergeschoss mit 150.000 Quadratmetern, die drei Stockwerke und das Dach ausgebeint. Eigentlich eine ideale Ausgangssituation für die Vermesser, doch die Tücke liegt im Detail. Zum einen entpuppte sich der alte Zementboden als äußerst ungleichmäßig. Teils gab es Vorsprünge und Stufen mit Abweichungen zwischen 0,5 bis 15 Zentimetern. Dazu kamen im gesamten Gebäude eine Reihe unterschiedlich geformter Säulen und Träger.

Keine leichte Aufgabe. Die Ingenieure kombinierten dazu manuelle und automatisierte Techniken. Zunächst setzten sie außerhalb des Gebäudes horizontale und vertikale Kontrollpunkte auf jeder Ebene. Die digitalen Aufnahmen lieferte ein Laserscanner FARO Focus3D X 330. Vom Untergeschoss bis zum Dach entstanden 152 detaillierte Scans in 360 Grad Farbaufnahmen. Die Weiterverarbeitung erfolgte mit der FARO Software SCENE. Schon in dieser frühen Phase wurden die Kontrollpunkte verglichen ehe die Daten zu einer großen Punktewolke zusammengefügt wurden. Danach startete die automatisierte Modellierungsphase über den Workflow mit EdgeWise BIM Suite von ClearEdge3D/Virginia. Diese Daten wurden dann in die Revit Design Software von Autodesk überführt.

Nun halten Bauherr und Architekt ein präzises Modell und exakte Planungsunterlagen für die Restaurierung in den Händen. Sie profitieren zudem von einer Zeitersparnis bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren. Dem renommierten Vermessungs-Magazin „The American Surveyor“ war diese außergewöhnliche und umfangreiche Arbeit ein mehrseitiger Artikel in seiner Februar-Ausgabe Wert.SCENE5-3_ImageOverlay_Apartment_alternative_140603_ob

Software SCENE: Effiziente Bearbeitung von Laserscanprojekten. Z.B. lassen sich Scans und CAD-Pläne verknüpfen.

Foto: FARO_SCENE_before_after

Jan
29
2016

FARO Scanner Freestyle3D – das Produkt des Jahres 2015

Hardwar of 2015Kaum auf dem Markt räumt der handgeführte FARO Scanner Freestyle3Dab und holt den Preis „Hardware Product of 2015“.

Am 19. November 2015 war es soweit: Im Hotel Russell in London wurde im Rahmen der Construction Computing Awards der Preis „Hardware Product of 2015“ verliehen. Bereits zum zehnten Mal standen hier Technologien, Werkzeuge und Lösungen im Mittelpunkt, die für Effizienz in Design, Bau, Instandhaltung und Modifizierung von Gewerbe-, Wohnbau- und Bauingenieursprojekte sorgen.

„In diesem Jahr gab es starke Mitbewerber. Deshalb sind wir besonders stolz, dass der FARO Freestyle3D den Preis geholt hat. Diese prestigeträchtige Anerkennung spiegelt das fantastische Feedback unserer Anwender wider“, freut sich David Southam, 3D Documentation Regional Manager Europe North bei FARO Technologies UK Ltd.

Der neue FARO Scanner Freestyle3D basiert auf moderner Scantechnologie, die eine verbesserte Scangenauigkeit von 1 Millimeter im Bereich von 1 Meter bietet. Das NIST-rückführbare Kalibrierzubehör bietet Anwendern nachprüfbare Datengenauigkeit – was sowohl in der Gerichtsmedizin als auch in anderen hoch regulierten Bereichen eine entscheidende Rolle spielt. Die vor Ort gewonnenen Kalibrierdaten können im PDF-Format ausgegeben werden, sodass der Informationsaustausch mit weiteren Teammitgliedern erleichtert wird.

Ein automatischer Blitz sorgt dafür, dass Anwender Objekte selbst bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen problemlos scannen können. Neue Softwarewerkzeuge bieten eine hochgradig detaillierte Visualisierung der erstellten Punktewolke, ein integrierter Best-Point-Filter erhöht die Qualität der Scandaten, indem das Rauschen um bis zu 35 Prozent reduziert wird. Zudem wurden die Funktionen zur Nachbearbeitung verbessert, sodass die Schreibgeschwindigkeit von Daten um das Fünffache erhöht und damit die Produktivität vor Ort gesteigert werden konnte.

Der Freestyle3De kann als Einzelgerät oder – ganz Teamplayer – zusammen mit den FARO Focus3D X Laserscannern eingesetzt werden. Daten von Punktewolken aller Geräte werden nahtlos eingebunden – auch in Graustufen.

Dez
02
2015

Laser Scanner plant großen Bahnhof

Die London Bridge Station ist ein zentraler Umschlagplatz im öffentlichen Nahverkehr der englischen Hauptstadt. Binnen sechs Jahren soll der Bahnhof nun zukunftsfähig gemacht und Kapazitäten für 40 Prozent mehr Passagiere geschaffen werden. 

costain_engster raum finEine anspruchsvolle Aufgabe, denn hier fließt eine der Hauptadern des Londoner Verkehrs. Seit seiner Eröffnung 1836 ist der Bahnhof im Stadtteil Southwark gut frequentiert. Mittlerweile gliedert sich die Station in drei Teile aus Durchgangs- und Kopfbahnhof sowie einer unterirdischen Station der berühmten London Underground. Wer hier aussteigt hat es nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten wie London City Hall, Tower Bridge, Tate Modern oder dem neuen Wahrzeichen, dem Wolkenkratzer „The Shard“ von Renzo Piano. Umso mehr ist das Fingerspitzengefühl der Bauingenieure gefordert, die das Bauwerk in sechs Jahren fit für die Zukunft machen sollen. Rund 800 Millionen englische Pfund nimmt der Netzbetreiber Network Rail dafür in die Hand und wählte die besten Experten für diese Aufgabe.

Den Zuschlag erhielt das traditionsreiche britische Bauunternehmen Costain. Um schnellstmöglich präzise Daten mit der gewünschten Detailtiefe zu erhalten, entschied sich das Unternehmen für Laserscanning und Punktewolkentechnologien. Immerhin war die Station in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach um- und ausgebaut und auch in Teilen zerstört worden. Nun sollten aber nicht nur Neubauten und weitere Gleise sondern auch zahlreiche Elemente der bestehenden Konstruktion wiederverwendet werden. Die Herausforderung war, im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses schnell und kostengünstig Vermessungsdaten mit kurzen Reichweiten – und größtenteils in geschlossenen Raumen – zu erfassen. Man entschied sich für den FARO Focus3D 130 mit der dazugehörigen SCENE-Software als die mobilste und preiswerteste Lösung. Dadurch gelang es dem Team, verlässliche Daten für das Building Information Modeling (BIM) bereit zu stellen, auszutauschen und auch innerhalb der verschiedenen Gewerke stets auf dem aktuellen Stand zu sein und ein vollständiges 3D-Modell zu erstellen.

Die erste Bauphase startete Ende 2012, der Betrieb geht parallel weiter. Wer den Baufortschritt verfolgen will, kann diese über die Luftbilder der Betreibergesellschaft tun. Im August 2015 hatte das Team bereits rund 20 Terabyte Daten erfasst, bis Projektende werden es wohl 40 Terabyte sein, rechnen die Costain Ingenieure.

Mit den FARO Laser Scannern werden bis zu einer Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfasst. Die entstandenen Punktewolken können mit verschiedenen Softwarepaketen modelliert werden bis hin zu detaillierten 3D Modellen. Für größere Reichweiten wird auf der Baustelle auch der FARO Focus3D X 330 eingesetzt. In besonders schwer zugänglichen engen und komplexen Bereichen liefert ein FARO Freestyle3D wertvolle Scandaten.

FARO/Costain - Freestyle

Bau neuer Gleise_fin
Die belebte London Bridge Station wird vollständig um- und ausgebaut. Wertvolle Hilfe bei der Planung liefern Scandaten, aufgenommen mit dem Focus3D X 130 und dem X 330. Bei sehr engen Situationen und  komplexen Strukturen unterstützt ein FARO Freestyle3D.

Fotos: FARO Europe/Costain

 

Nov
26
2015

Zuwachs in der X-Serie

Pünktlich im Jubiläumsjahr „10 Jahre Laserscanning@FARO“ erhält die Laser Scanner Focus3D X-Serie

FARO Focus3D X 30

FARO Focus3D X 30

Zuwachs: Der „Neue“ hat eine Reichweite von 0,6 bis zu 30 Metern, ist auf schnelle und genaue Messung von Innenräumen und Fassaden getrimmt und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schon auf den ersten Blick ist dem neuen Laserscanner die Verwandtschaft zu seinen Kollegen aus der X-Serie anzusehen. Er ist jedoch noch kompakter und besonders schnell, da auf eine zeitintensive Bilddatenerfassung konsequent verzichtet wird. Diese Vorteile spielt er beim Erfassen kleinerer Gebäudefassaden und komplexer Strukturen, Tatorte sowie Produktions- und Versorgungsanlagen aus. Damit empfiehlt er sich für Scananwendungen in den Bereichen Erhaltung, Restaurierung, Bestandsdokumentation, Objektmanagement und Forensik.

Der X 30 ist damit das perfekte Einstiegsmodell in die 3D Laserscan-Technologie. Seine Stärke ist die schnelle, einfache und präzise Messung komplexer Projekte bei kurzer Reichweite. Das neue Modell verbindet hochpräzise Scantechnologie mit höchstmöglicher Mobilität und Bedienungsfreundlichkeit. Dazu bietet es Zuverlässigkeit, Flexibilität und Echtzeitansichten von erfassten Daten. Wie das gesamte Sortiment der FARO Laserscanner ist auch der Focus3D X 30 mit einem „augensicheren“ Klasse-1-Laser ausgestattet; die Distanzgenauigkeit liegt bei 2 Millimetern.

Mit der Einführung des Focus3D X 30 bietet FARO seinen Kunden nun die Wahl zwischen dem Laser Scanner für geringe Reichweiten (30 m), dem Focus3D X 130 für mittlere Reichweiten (130 m) und dem Focus3D X 330 für große Reichweiten (330 m).

Shadows cast under construction frame roof beams --- Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Komplexe Projekte mit geringer Reichweite erfasst der FARO Laser Scanner FOCUS3D X 30 präzise und schnell. Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Nov
06
2015

Nur kurze Zeit im Trockendock

Eng, heiß und feucht war es beim Vermessen zweier großer Fischerboote in Thailand. Kein Problem für den mobilen Laserscanner FARO Focus3D, der die Aufgabe in rekordverdächtiger Zeit meisterte.

Die Meereskolosse wurden zu Modernisierungsarbeiten an der Schiffsschraube ins Trockendock gebracht. Für die Besitzer bedeutete dies eine kostenintensive Phase, da während der Liegezeit kein Geld mit den Schiffen verdient werden kann. Um die anspruchsvollen Messarbeiten möglichst zügig abzuschließen, wählten die Laserscan-Experten der SDM Company den mobilen und portablen Laserscanner von FARO aus.

Der Focus3D ermöglichte eine schnelle und zuverlässige Dokumentation der Schiffskorpusse mit seinen Antriebsschrauben. In nur zweieinhalb Stunden nahmen die zwei Experten zwölf Einstellungen vor und erhielten 250 Millionen Messpunkte. Trotz der starken Sonneneinstrahlung lieferte die dreidimensionale Messung hochpräzise Abbilder des Rumpfes, die mit der passenden Software problemlos am Computer weiter verarbeitet und ausgewertet werden konnten.

Und während die hochpräzisen Aufnahmen von den Experten analysiert und für die Entwicklung neuer Schiffsantriebsschrauben eingesetzt werden, ziehen die zwei Fischerboote in den Provinzen Samut Songkhram und Trang bereits wieder ihre Runden.

Sep
08
2015

Alles aus einer Hand

Auf der diesjährigen INTERGEO in Stuttgart wartet FARO mit einem erweiterten Produktportfolio und zusätzlichen Produktneuheiten auf.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Seit März 2015 sind FARO und die kubit GmbH eins. Damit ist FARO mehr als je zuvor in der Lage, seinen Kunden ein integriertes Produktangebot aus Hardware und Software zu bieten – natürlich alles aus einer Hand und in gewohnter Qualität und Präzision. Auf der diesjährigen INTERGEO, 15. – 17. September 2015, Messe Stuttgart  – stellt FARO das umfangreiche Spektrum an innovativen 3D-Dokumentationsprodukten und Messsoftware zur Vereinfachung des gesamten Workflows vor. Sicherlich eines der Highlights: die zur Messe präsentierten aktuellen Programmversionen von PointSense und VirtuSurv mit erweiterter Funktionalität. Sie ergänzen die klassischen Autodesk-Programme um umfangreiche Punktewolkenfunktionalität und beschleunigen so die Dokumentation von Bestandsdaten in CAD erheblich.

Im Mittelpunkt stehen zudem die Geräte der portablen Laserscanner FARO Focus3D X-Serie. Sie bieten mit einer Reichweite von bis zu 330 Metern eine beeindruckende Leistungsfähigkeit für das Scannen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Dadurch kann FARO jedem Nutzer das für seine Bedürfnisse geeignete Gerät bei Anwendungen in der Landvermessung, im Bauingenieurwesen sowie in Architektur und Facility Management bieten.

Auch der handgeführte FARO Scanner Freestyle3D wird auf der INTERGEO zu sehen sein. Das benutzerfreundliche und intuitiv bedienbare Messgerät glänzt dank zahlreicher Weiterentwicklungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit und verbesserter Datenqualität. Optimal also für den Einsatz vor allem in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Mit jährlich über 16.000 Besuchern aus 92 Ländern ist die INTERGEO eine der wichtigsten Plattformen des Branchendialogs weltweit. Seien Sie dabei und sichern Sie sich ein kostenloses Messeticket (limitiertes Kontingent)!

​Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Stand Halle 4 / Stand B4.012 begrüßen zu dürfen.

PointSense Building_in AutoCAD_kl PointSense for Revit_Revit Modell inkl. Punktwolkenansicht_kl

 

 

 

 

Zur effizienten Auswertung von erfassten 3D-Laserscandaten bietet FARO eine umfangreiche Software Produktpalette.

Alle Abbildungen: FARO

Aug
20
2015

Webinar: Laserscanning am Bau – mehr als konkrete Messwerte

Der Einsatz von 3D Laserscannern in der Baubranche bietet eine Reihe von Vorteilen. Wie man die aussagekräftigen Messwerte einsetzen kann, zeigt ein Webinar am 27. August 2015.

Mittlerweile werden 3D Laserscanner in vielen Bereichen am Bau geschätzt. Befürworter loben vor allem die technischen und organisatorischen Vorteile, die Zeit und Geld sparen. Doch nicht immer herrscht Klarheit, wie sich die präzisen Daten weiterverarbeiten lassen und wo sich die Technik gewinnbringend einsetzen lässt. Antworten gibt ein gemeinsames Webinar von FARO und Gilbane Building Co., USA.

Das kostenfreie Webinar, das in englischer Sprache abgehalten wird, gibt Einblicke zu den Themen

  • Bestandsdokumentationen für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten
  • Qualitätssicherung & -kontrolle, hierzu gehören zum Beispiel die Verifizierung vor der Inbetriebnahme, das Überprüfen der Bodenebenheit und Berichtsabweichungen
  • Bereitstellung einer Echtzeit Rückkopplungsschleife

Referent ist John Tocci Jr., bei Gilbane Experte in „Virtual Design and Construction“.johntocci Seit mehr als zwölf Jahren ist er in der Bauindustrie tätig und hat sich auf den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) spezialisiert.

Wer sich also aus erster Hand über die Möglichkeiten des Einsatzes von BIM informieren will, ist bei dem Webinar genau richtig.

Termin ist am Donnerstag, 27. August 2015, 20 – 21 Uhr MEZ. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Registrierung

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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