Ralf Drews auf der Control: „Kunden für komplexe Anforderungen optimal wappnen“

Ralf Drews

Spannend war es wieder auf der Control, der internationalen Leitmesse für Qualitätssicherung in Stuttgart. Vielfältige Technik, internationale Aussteller und unzählige Anregungen machten den Besuch der Messe lohnenswert. Das war genau der richtige Ort und Zeitpunkt für Ralf Drews, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Seit Jahresanfang ist er Managing Director von FARO Europe.

Das Credo von FARO zeigt sich durch alle Produktlinien hindurch: Messsysteme können anwenderfreundlich sein. Selbst wenn die Komplexität steigt – die Technik muss immer einfach zu bedienen sein. Dieses Ziel wird auch Ralf Drews bei den portablen FARO Messsystemen ständig im Blick behalten und setzt damit die Anforderungen der Kunden an erste Stelle. Neueste Lösung, die es auf der Control zu sehen gab: der sogenannte FARO TrackArm. Er erweitert das Messvolumen des FARO ScanArms durch die Kombination mit dem FARO Laser Tracker Vantage in einem Koordinatensystem. Innovative Adapter ermöglichen eine kabellose Verbindung der beiden Messsysteme. Damit erreicht der äußerst flexibel bewegbare Arm nahezu jeden verborgenen Winkel an Bauteilen und gleichzeitig eine enorme Reichweite von bis zu 80 Metern. Der ScanArm kann bei den Messungen beliebig oft neu positioniert werden. Ein erneutes Einmessen ist nicht notwendig. Eine deutliche Arbeitserleichterung in der Praxis.

Auch den FARO Laser Scanner Focus3D sieht Ralf Drews als ein perfektes Beispiel dieses Gedankens: „Mit seiner Bedienerfreundlichkeit und Flexibilität verkörpert er quasi unsere Strategie. Der Mobilitätsgewinn und Qualitätssprung durch den Focus3D, den wir vor gut zwei Jahren auf den Markt gebracht haben, war eine Revolution am Markt. Der Scanner verfügt über eine integrierte Farbkamera, hat eine bessere Genauigkeit und vermindertes Rauschen und ist zugleich radikal kleiner, leichter, bedienungsfreundlicher und deutlich kostengünstiger als andere Lösungen am Markt.“ Gerade in den 3D-Anwendungen, mit denen sich Unglaubliches realisieren lässt, sieht der Geschäftsführer große Potenziale.

 

/ Kategorie: Allgemein , FARO Laser Scanner / Schlagwörter: , , , , / Autor: abendrotha / Erstellt: Juni 14, 2013 / Kommentare (0) /

Der Focus3D hebt ab

Erste erfolgreiche Flug- und Scantests am Schloß Schönbrunn, Wien

Gerade fertiggestellt, schon beim FARO 3D Documentation User Meeting zu sehen: Der Prototyp des fliegenden FARO Laser Scanner Focus3D. Entwickelt wurde er, um nicht einsehbare Bereiche, die es häufig beim dreidimensionalen Scannen gibt, genauso exakt und vollständig erfassen zu können und Abschattungen zu vermeiden.

Zum ersten Mal vorgestellt wird das erstaunliche Fluggerät beim FARO 3D Documentation User Meeting 2013, das am 13. und 14. Juni in Straßburg stattfindet. Dem FARO Focus3D Flügel verliehen haben die 4D-IT GmbH und das Unternehmen von-oben e.U. aus Österreich. Im Straßburger Kongresszentrum werden Dr. Peter Dorninger (4D-IT GmbH) und Dominik Krawczyk (von-oben e.U.) von den technischen Hürden in ihrem spannenden Projekt berichten und die Lösungen präsentieren.

4D-IT beschäftigt sich seit Jahren mit der 3D-Erfassung und -Modellierung – beispielsweise von Kulturgütern, Monumenten und archäologischen Ausgrabungsstätten. Das Unternehmen “von-oben” ist Spezialist im Bereich der Luftbildfotografie und für Videoproduktionen mithilfe von unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) und Multikoptern. Beide Unternehmen haben ihre Kräfte gebündelt und den leichten und kompakten FARO Focus3D mit einem Hightech-Fluggerät kombiniert. Dafür waren zahlreiche technische Detaillösungen erforderlich. Denn es war nicht einfach, beim mobilen Einsatz dennoch präzise Laserscans zu erhalten. Details dazu erfahren Sie von den beiden Referenten am ersten Veranstaltungstag des User Meetings.

Wenn das Wetter am Donnerstag stimmt, können Sie auch live dabei sein, wenn der Focus3D beim FARO 3D Documentation User Meeting abhebt. 3D-Laserscans aus der Vogelperspektive bieten zahlreichen Branchen neue Möglichkeiten der 3D-Dokumentation.

Anmeldungen sind noch kurzfristig möglich.

Bildrechte beide Bilder: 4D-IT GmbH/von-oben e.U.

Der FARO Focus3D hat Flügel bekommen

FARO auf der Building Test Expo

Logo Building Test ExpoEin ideales internationales Umfeld für technische Themen und Innovationen im Baubereich bietet Ihnen die Building Test Expo auf der Koelnmesse. Vom 11.–13. Juni 2013 dreht sich dort alles um aktuelle Entwicklungen und Trends in der Bauindustrie. Die Building Test Expo gilt als die führende Messe mit Technikforum in Europa. Sie widmet sich den Schwerpunkten Prüfung und Zertifizierung im gesamten Baubereich und steht damit für Innovation, Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in Gebäuden und bei Baustoffen.

Mitten im internationalen Messegeschehen: FARO Europe. Sie finden uns im Staatenhaus der Koelnmesse, Stand A20; jeweils von 9 bis 17 Uhr, am letzten Messetag bis 15 Uhr. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über unsere aktuellen Messsysteme zu informieren und für ein persönliches Gespräch mit unseren Experten. Wir zeigen Ihnen gerne unseren kompakten Focus3D, mit dem unter anderem historische Kulturerbestätten erfasst werden können und der eine ideale Basis für die softwaregestützte Gebäudedatenmodellierung schafft. Diese Methode, das sogenannte Building Information Modeling (BIM), ermöglicht eine optimierte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software.

In Europa hat die Building Test Expo ein Alleinstellungsmerkmal: Der Fokus richtet sich auf die Sicherung von Qualität und Nachhaltigkeit durch effektive Bau- und Produktprüfungen. Hier kommen Entwickler, Anwender und Nutzer auf Augenhöhe ins Gespräch.

Parallel zur Messe finden kostenfreie Seminare und Workshops statt – zum Teil auch im Technikforum im Messebereich.

Schwerpunkte sind:

  • Brandprüfung und -forschung (11. Juni 2013)
  • Zertifizierung und Standards (12. Juni 2013)
  • Bauphysik (13. Juni 2013)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stellen Ihnen gerne ein kostenfreies Messeticket zur Verfügung. Ticketbestellung

 

Bessere Architektur mit 3D-Laserscanning

Schneller, präziser und kostengünstiger – durch modernes 3D-Laserscanning wird Architektur noch besser, davon ist Johannes Rechenbach überzeugt. Der Diplom-Ingenieur und Architekt geht mit seinem Unternehmen „laser scanning architecture“ konsequent neue Wege. 3D-Laserscanner punkten seiner Erfahrung nach vor allem bei Bestandsgebäuden, etwa um für einen Umbau oder eine Sanierung sehr schnell präzise Daten zu erhalten.

Seine Erfahrungen aus der Praxis stellt Johannes Rechenbach beim FARO 3D Documentation User Meeting am 13. und 14. Juni 2013 im „Convention and Conference Centre“ in Straßburg vor. Innerhalb der „Civil Engineering & Architecture Sessions“ gibt er in einem Workshop Einblicke in aktuelle Projekte seines Büros. Gemeinsam ist ihnen der Einsatz von 3D-Laserscan-Technik, jedoch aus ganz unterschiedlichen Motiven.

Seine Beispiele werden unter anderem sein:

•  die Sanierung eines Kirchendachstuhls – hier half Laserscanning bei der akkuraten Massenermittlung und Abrechnung

•  die Außensanierung eines Geschäftshauses – exakte 3D-Daten sorgten dabei für eine passgenaue Ermittlung und Vorfertigung der neuen Fassadenelemente

•  der Rohbau eines Fahrstuhlschachts – auch in diesem Fall war durch die präzise ermittelten Maße ein reibungsloser Einbau möglich.

Alle Bilder: laser-scanning-architecture.com

Rechenbachs Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass durch den Einsatz von 3D-Laserscanning eine präzisere Bestandserfassung quasi im Handumdrehen möglich ist – Planungsfehler können vermieden werden. 3D-Scans sind auch eine perfekte Basis für die weitere Planung in 2- und 3D sowie für Visualisierungen aller Art. So ist eine ortsferne und verlässliche Planung im Bestand möglich.

Planungs- und Kostensicherheit wird nach Rechenbach erreicht, wenn:

•    Problembereiche in einer frühen Phase erkannt werden
•    Details frühzeitig festgelegt werden können
•    ein optimaler Bauablauf gewährleistet wird.

Das international ausgerichtete FARO 3D Documentation User Meeting bringt Experten, Anwender und Interessierte aus verschiedenen Branchen zusammen – von Architektur und Denkmalschutz über Kriminologie bis hin zum Anlagenbau. Wer bei der Veranstaltung dabei sein möchte – Anmeldungen sind noch möglich.

 

Cloaka Maxima – die 3D-Erfassung der Unterwelt

Der Vortrag von Juan Roberto Vásquez beim diesjährigen FARO 3D Documentation User Meeting kann leider nicht stattfinden. Stattdessen erwartet Sie ein interessanter Vortrag von Andrew McQueen (Roughton International Ltd). Er spricht über die 3D-Vermessung der U-Bahntunnel in London.

Einmal im unterirdischen Kanalsystem des antiken Rom spazieren gehen, ohne die Heimat zu verlassen. Unmöglich? Nicht mehr. Die digitale, dreidimensionale Erfassung der Unterwelt mit dem FARO Laser Scanner Focus3D macht‘s möglich. Dabei waren die Bedingungen vor Ort äußerst schwierig.

Forum Romanum, Rom

Forum Romanum, Rom

 

Die Messungen fanden unterirdisch, bei völliger Dunkelheit und in zum Teil sehr engen und überfluteten Gängen statt. Wegen des desolaten technischen Zustands der Cloaka Maxima unter dem Forum Romanum droht ihr die Schließung.
Aus dem spannenden Vermessungsprojekt berichtet der Geschäftsführer von Indissoluble /Barcelona, beim FARO 3D Documentation User Meeting. Das Büro ist spezialisiert auf Multimedia-Architektur. Bei dem Anwendertreffen am 13. und 14. Juni 2013 in Straßburg zeigt Juan Roberto Vásquez, wie die moderne Laserscan-Technik bei der Erfassung der Ausgrabungsstätte eingesetzt wurde.

Im Wesentlichen sollte die Erfassung und Vermessung des historischen Bauwerks per Laserscanning

  • den technischen Zustand der Kanalisation dokumentieren
  • neue archäologische Erkenntnisse liefern
  • Daten für Veröffentlichungen und Ausstellungen liefern.

Von großem Vorteil bei der Arbeit unter den Extrembedingungen des Kanalsystems waren das geringe Gewicht und die Größe des FARO Laser Scanner Focus3D. Bisher lagen aus der Zeit der ersten Ausgrabungen nur handschriftliche Zeichnungen und Karten zur Cloaka Maxima vor. Nach der digitalen 3D-Vermessung mit dem Focus3D stehen nun exakte Daten zur Verfügung, aus denen sich dreidimensionale Modelle erzeugen lassen. Zudem geben sie Aufschluss über die Lagebeziehung zwischen den historischen Denkmälern des Forum Romanum an der Oberfläche und dem unterirdischen Bauwerk.

Der Praxisbericht von Juan Roberto Vásquez steht am zweiten Tag des 3D Documentation User Meetings auf dem Programm. Ein Fokus des diesjährigen Anwendertreffens im „Convention and Conference Centre“ liegt auf der Laserscan-Technik bei der Erfassung denkmalgeschützter Bauten und Kulturerbestätten.

Cloaka Maxima_1

Cloaka Maxima_1

Cloaka Maxima_2

Cloaka Maxima_2

Archäologie meets 3D Laserscanning

Was haben Archäologie und die 3D-Dokumentation per Laserscanning miteinander zu tun? Eine ganze Menge. Beispielsweise hilft die moderne Technik dabei, auf einfache Weise vollständige und exakte Dokumentationen historischer Stätten zu erstellen oder Fundstücke systematisch für den Museumsbetrieb und die Wissenschaft zu erfassen. Beim FARO 3D Documentation User Meeting in Straßburg zeigen Experten an konkreten Fallbeispielen aus der Praxis, wie dies geht.

Projekt Edeta, Spanien

Einen Schwerpunkt des Anwendertreffens am 13. und 14. Juni 2013 im „Convention and Conference Centre“ bildet der Einsatz der Laserscan-Technik bei der Erfassung denkmalgeschützter Bauten und Kulturerbestätten. Josep Blasco i Senabre und Fernando Cotino Villa von Global Geomática S.L./Spanien präsentieren zwei aktuelle Projekte ihres Unternehmens. Sie stellten sich in beiden Fällen spezifischen archäologischen Fragestellungen und entwickelten maßgeschneiderte Lösungen für die Archäologen vor Ort.

Beim ersten Praxisbeispiel war die Ausgangssituation folgende: Beim Bahn-Großprojekt „Sagrera Station“ in Barcelona wurden während der Aushubarbeiten bedeutende jungsteinzeitliche Knochenfunde entdeckt – über 300 Skelette in einem unterirdischen Tempel. Dieser aufsehenerregende Fund stellte die Bauarbeiten und Archäologen vor spezielle Herausforderungen. Die Lösungen, ausgehend von dem Aufbau einer 3D Punktewolke per Laserscanning, stellen die Experten in Straßburg vor.

Laserscan Projekt Edeta, Spanien

Nicht weniger spektakulär und wieder komplett anders zeigt sich das zweite Projekt des Büros: In Llíria, Spanien. Hier unterstützten die Experten für Laserscanning ein Team bei ihrer Arbeit an der außergewöhnlichen Ausgrabungsstätte Edeta – die Funde reichen bis ins erste Jahrhundert zurück. Unter anderem werden dort römische Badeanlagen restauriert und für die Musealisierung vorbereitet. Dies bedeutet für die Wissenschaftler eine ganze Reihe von Herausforderungen und Fragestellungen. Welche Lösungen Blasco i Senabre und Villa hier fanden, erfahren Sie ebenfalls beim 3D Documentation User Meeting in Straßburg.

Anmeldungen sind noch möglich.

Projekt Sagrera Station, Brasilien

 

 

Heiße Öfen und Laserscan-Technik

Logo ControlVom 14. – 17. Mai sind wir wieder bei der „Control“  in Stuttgart und würden uns freuen, wenn Sie bei uns vorbeischauen. Sie finden uns mit allen aktuellen Produkten in Halle 3 am Stand 3404.

Bei der Internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung stellen wir unsere neuesten Entwicklungen vor. Sie haben Gelegenheit, unsere Innovationen in Produktvorführungen in Aktion zu erleben. Dabei lernen Sie sowohl unseren FARO Laser Scanner Focus3D und FARO Laser Tracker Vantage kennen als auch unsere FARO Messarm-Systeme.

Für alle Freunde heißer Öfen und „Easy Rider“ halten wir einen zusätzlichen Eyecatcher parat: Am Stand lassen wir das Custom-Chopper-Feeling aufleben – mit dem FARO Bike made by Paul jr. Designs.

Sind Sie dabei? Wir würden uns freuen. Fordern Sie heute noch Ihr kostenfreies Ticket an.

Die Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung ist das jährliche Branchentreffen in Stuttgart. Hier kommen Experten aus aller Welt zusammen. Die Messe erwartet internationale Marktführer und innovative Anbieter aller QS-relevanten Technologien, Produkte, Subsysteme sowie Komplettlösungen in Hard- und Software. Registriert sind rund 900 Aussteller aus über 30 Ländern – und das bedeutet laut Messe Stuttgart ein erneutes Wachstum. Vergangenes Jahr zog die „Control“ 25.000 Besucher aus 88 Ländern an.

Eindruck Control 2012

Control 2012; Foto: P. E. Schall GmbH & Co. KG

What‘s up beim User Meeting?

Auszug AgendaZwei Tage, 10 Vorträge und mehr als 40 Workshops. Das sind die nackten Zahlen des FARO 3D Documentation User Meeting in Straßburg. Dahinter steckt der intensive Austausch von Experten, Anwendern und Interessenten über die 3D-Laserscantechnik und konkrete Scanprojekte. Und auch Sie können dabei sein.

 

Maschinenbau, Bergbau, Architektur oder Archäologie: Kaum eine Branche kommt heute noch ohne modernes Laserscanning aus. Entsprechend breit aufgestellt ist das Programm am 13. und 14. Juni 2013 im Straßburger „Convention and Conference Centre“. Die Agenda für das Expertentreffen ist inzwischen fast komplett.

Der Vormittag steht jeweils im Zeichen einzelner Vorträge. Anwender berichten über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Bereichen und stellen spannende Projekte aus der Praxis vor. Die Nachmittage sind für den intensiven Austausch und die Wissensvertiefung in Workshops reserviert. Beispielsweise zu den Feldern

- Bauingenieurwesen und Architektur

- Denkmalschutz / Weltkulturerbe

- Industrie und Anlagenbau

- Technische und Software-Lösungen

- „Learning Sessions“ mit Beispielen aus Theorie und Praxis

- Mobile-Mapping-Systeme

- Spezial-Sessions zu Themen wie Kriminologie oder Bergbau

Einen Schwerpunkt bildet der Einsatz der Laserscan-Technik bei der Erfassung denkmalgeschützter Bauten und Kulturerben. Doch geht der Blick weit darüber hinaus, beispielsweise auf die konkrete Anwendung im Fahrzeugbau. Hier lernen Sie konkrete Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen und zur Qualitätssicherung kennen.

Dazwischen bleibt genügend Zeit für den losen Austausch und das Netzwerken. Wer in Straßburg dabei sein möchte – Anmeldungen sind noch möglich.

Weitere Informationen: www.faro-usermeeting.com

 

Teilnehmer des User Meetings 2012 auf Schloss Sihlberg, Zürich

3D-Dokumentation der Klippen von Moher an der Westküste Irlands

Die Klippen von Moher sind die bekanntesten Steilklippen Irlands. Sie liegen an der Westküste der Insel und sind ein wahrer Tourismusmagnet. Schon jetzt ist die Region ein geschütztes Habitat für tausende Vögel. Nun steht der Plan die Klippen zum einem UNESCO Welterbe zu machen. Ein Teil der Klippen wurde dafür mit einem Laserscanner vermessen und 3D-dokumentiert. Die Küste ist jedoch nur vom Wasser zugänglich. Das Team musste die Herausforderung einer beweglichen Vermessungsplattform lösen.

3D-Dokumentation zur Beurteilung der Umweltsituation

Ein zerfallenes Steinfort gibt den Klippen ihren Namen. Im Dialekt der Region bezeichnet Mothar den befestigten Wohnsitz eines Häuptlings. In Zeiten der Napoleanischen Kriege musste das Fort einem Wachturm weichen. Der O’Brien Tower steht immer noch. Die Region beherbergt nun aber eine der größten Populationen von Vögeln in Irland. Mehr als 30.000 Vögel haben sich in den Klippen eingenistet. Seit 1986 steht die Gegend unter Spezialschutz der EU.

Nun sollen die Klippen von Moher das dritte Welterbe in Irland werden; nach der Felsinsel Skellig Michael im Südwesten und Brú na Bóinne eine Ansammlung prähistorischer Kultstätte nördlich von Dublin. Die Klippen messen am höchsten Punkt 214 Meter und verlaufen 8 Kilometer an der Küste zum Atlantischen Ozean. Vermessungsfirma Conway wurde im April 2012 beauftragt eine Beurteilung zur Umweltsituation der Region abzugeben. Auf Basis dessen soll die zukünftige Nutzung der Gegend geplant werden.

Laserscanning auf unruhigem Gewässer

Ein Klippenabschnitt von zwei Kilometern wurde vermessen. Die Küstenoberfläche ist jedoch nur vom Wasser aus sichtbar. Die Herausforderung für das Team bestand also darin eine Lösung zu finden, die Klippen von einer beweglichen Plattform aus zu vermessen. Gleichzeitig musste gewährleistet werden, dass die Aufnahmen ausreichende Auflösung, Umfang und Genauigkeit liefern. Auch die Sicherheit des Vermessungsteams musste berücksichtigt werden.

Die Wahl fiel auf ein mobiles Dynascan Mapping System, das auf den Bug eines Fisherbootes montiert wurde. Der Laserscanner misst auf 500 Meter Entfernung mit einer Genauigkeit von ±50mm. Das System hat ein Trägheitsnavigationssystem aus Gyroscoken und Beschleunigungsmesser, das die Bewegung des Boots kompensiert. Die eingebaute Phasendifferenzierung beugt Überlappungen zwischen einzelnen Scans vor.

Die zwei Kilometer Küstenabschnitt wurden bei sieben Fahrten in verschiedenen Richtungen vermessen. Das garantierte die Erfassung aller Konturen und Einschnitte in den Klippen. Die eigentliche Vermessung dauerte weniger als eine Stunde. Die Verarbeitung des Rohmaterials fand noch vor Ort auf der Klippe statt. Das Projekt wurde an einem Tag abgeschlossen, ein 3D-Modell und hochauflösendes Video der Vermessungsdaten waren das Ergebnis.

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/ Kategorie: Allgemein / Schlagwörter: , , / Autor: jeskec / Erstellt: Februar 25, 2013 / Kommentare (0) /

Video: Walisische Dampflok im Komplettscan

Mit einer Streckelänge von 7,2km ist die Eisenbahn der Bala Lake Railway Mitglied der Great Little Trains of Wales. Die Museumsbahn fährt auf einer Trasse entlang des Lake Bala, im Norden von Wales. Zum Einsatz kommen Lokomotiven aus dem 19. Jahrhundert. Bei einem Restaurierungs-Projekt wurde eine komplette Dampflokomotive mit einem Laserscanner vermessen und 3D-dokumentiert.

Zeitloser Schnappschuss in 3D

Ziel des Projekts ist es, so viele Informationen über den Zustand der Lokomotive zu sammeln wie möglich; von Beschädigungen hin zum Verschleiß einzelner Teile. Die 3D-Dokumentation soll einen zeitlosen Schnappschuss der Maschine liefern. Außerdem wird so die Rekonstruktion ermöglicht, nachdem Einzelteile restauriert und repariert werden. Die Dampflokomotiven im Einsatz auf der Linie heißen Maid Marian, Holy War und Alice. Mit einem Laserscanner wurde aber Neuzugang Winifred vermessen.

Die Lok wurde im Jahr 1885 erbaut. Sie kam beim Transport Platten aus dem Penrhyn Schieferbruch zum Einsatz. Ein amerikanischer Händler kaufte sie, stellte sie zwei Jahre aus und ließ sie anschließend 40 Jahre einlagern. Nun wurde sie wieder auf die Insel überführt. Unter Beratung der Firma jaggeree wird Winifred jetzt wieder flott gemacht. Das Projekt haben sie in zwei Teilen auf ihrem Blog festgehalten. Der erste Beitrag widmet sich bilderreich der Geschichte der Lok.

Vermessungsexperten für as-built-Installationen

Bei der Suche nach einem geeigneten Partner zur Vermessung, fiel die Wahl auf die Laserscanning-Experten von Digital Surveys. Die Firma hat sich auf as-built-Installationen spezialisiert und viel Erfahrung in der Vermessung von petrochemischen und off-shore Anlagen; häufig verwinkelte Objekte mit vielen Rohren. Die Experten können komplexe Point Clouds und 3D-Datensätze interpretieren. Für die Erfassung der Lok waren insgesamt 15 Scans notwendig. Zum Einsatz kam ein FARO Focus3D.

Digital Surveys haben aus den Scandaten ein Video gemacht:

Die nächsten Schritte im Projekt sind Fotoaufnahmen im Gigapixelbereich, ein Protokoll über den Zustand der Einzelteile, wenn die Maschine auseinandergenommen wird. Auch die Einzelteile sollen gescannt werden. Das Team könnte sogar eine 1:1-Replik der Lok per 3D-Druck herstellen.

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/ Kategorie: Video / Schlagwörter: , , , / Autor: jeskec / Erstellt: Februar 18, 2013 / Kommentare (0) /
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