Apr
21
2016

Lasertechnik ebnet Weg zur denkmalgerechten Sanierung

Sie ist ein einzigartiges Schmuckstück am Englischen Garten: Die Villa James Loeb in München. Der denkmalgerechten Sanierung ging die Bestandserfassung mit 3D-Laserscannern voraus.

Villa James Loeb/LSA

Exakte Messbilder aus 3D-Scans / LSA Laser Scanning Architecture

Bei der Sanierung von in die Jahre gekommenen Anwesen stellt sich häufig die Frage nach aktuellen Unterlagen. Eine schnelle und präzise Lösung bietet der Einsatz von 3D-Laserscannern. Die modernen und mobilen Geräte liefern durch berührungsloses Messen detaillierte Scans, aus denen exakte Messbilder und Grundrisse und Schnitte in 2D erstellt werden können. Für diese Lösung entschieden sich die Architekten Wurfbaum + Niggl aus München, die mit der ansprechenden Sanierung der Villa James Loeb beauftragt wurden. Dafür engagierten sie Johannes Rechenbach LSA, Laser Scanning Architecture.

Die Ergebnisse waren beeindruckend: In nur zweieinhalb Arbeitstagen waren alle Fassaden und die fünf Geschosse mit ihren fast 900 Quadratmetern erfasst. Zwei FARO Focus 3D-Laserscanner lieferten 200 Einzelscans des Anwesens. Damit hatten die Architekten präzise und aktuelle Gebäudedaten in der Hand: Innenräume, Konstruktionen und Fassaden. Der aktuelle Zustand des Altbaus wurde in all seinen Facetten genau erfasst und detailgetreu dokumentiert, bis hin zu Rissen in den Wänden und aufwändigen Verzierungen. Insgesamt eine wichtige Grundlage für die geplante Sanierung und den Bauantrag sowie die Kalkulation der Maßnahme.

Villa James Loeb/LSA

Präzise 2D-CAD Daten für die Plannung / LSA Laser Scanning Architecture

Mit der FARO Software SCENE wurden die Daten zügig weiter verarbeitet. Die Scandaten lassen sich etwa direkt zu Autodesk-Produkten wie Autocad oder Revit exportieren, ebenso lassen sich in der räumlichen Ansicht komplexe Inhalte frei drehen, etwa technische Einbauten oder Treppenanlagen.

Villa James Loeb/LSA

In 3D-Ansichen lässt sich das Gebäude von beliebigen Standpunkten aus betrachten

Das Beispiel der Villa James Loeb zeigt, wie der Einsatz von 3D Laserscannern die Planung einer Sanierungsmaßnahme deutlich erleichtert – auch durch das gelungene Zusammenspiel mehrerer Projektpartner. Durch sinkende Hardwarepreise ist der finanzielle Aufwand mittlerweile konkurrenzfähig zum 2D-Aufmaß, etwa beim Bauen im Bestand. In der Villa zumindest werden nach der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten alle Räumlichkeiten im alten Glanz erstrahlen und dennoch einen technisch wie baulich modernen Standard für den anspruchsvollen Nutzer bieten.

Villa James Loeb/LSA

Impressionen des Datenmodells. Alle Abbildungen LSA, Laser Scanning Architecture

 

Apr
15
2016

Neues Leben in der Plattenbau-Ruine

inobatec GmbH/FARO

Plattenbau Halle-Neustadt. Foto: inobatec GmbH/FARO

 

Der Hochhausscheibe C in Halle-Neustadt drohte der Verfall, doch jetzt wird in die Sanierung und in neue Wohnungen investiert. Die Grundlage schafft ein digitales Modell der Plattenbau-Ruine. In nur vier Wochen wurden 22 Geschosse digital erfasst.

Die Plattenbau-Siedlung in Halle-Neustadt war in den 60er Jahren die sozialistische Vorzeigestadt. Daher auch die Abkürzung „Ha-Neu“, die an das kommunistische Hanoi in Vietnam erinnern sollte. Eine Schlafstadt für tausende Chemiearbeiter der Buna- und Leuna-Werke. Der Zahn der Zeit hat jedoch Spuren hinterlassen. Einige der Hochhäuser stehen vor dem Verfall. Nun soll neues Leben entstehen: Ein Investor plant altersgerechte und barrierefreie Wohnungen.

Aktuell deutet noch wenig auf die vielversprechenden Pläne hin. Das marode Gebäude ist mit Schutznetzen abgehängt, damit kein Glas auf den Asphalt fällt. Aber im Innern haben bereits die ersten Schritte in Richtung Sanierung begonnen. Um zügig präzise Daten für die Sanierung zu erhalten, beauftragte der Investor die inobatec GmbH mit der digitalen Bestandsaufnahme. Das Unternehmen ist auf Vermessung und CAD spezialisiert und setzte für die anspruchsvolle Aufgabe auf den Laserscanner FARO Focus3D. In nur vier Wochen konnten die 22 Stockwerke der Ruine mit den Scannern genauestens erfasst werden – trotz schwer zugänglicher Räume und auch ohne Festnetz-Strom. Ein großer Pluspunkt war die hohe Mobilität der FARO Laserscanner, die beispielsweise auch bei schlechten Lichtverhältnissen präzise Aufnahmen generieren. Als Kooperationspartner für das Vermessungsnetz wurde außerdem NewGeo aus Weißenfels engagiert.

Sämtliche Daten wurden dann in eine Punktewolke übertragen, die genauen Aufschluss über den Zustand der Bausubstanz gibt. Außerdem ist das Modell eine wichtige Grundlage für die weitere Umbaumaßnahme, denn die Planung des neuen Wohnraumes soll komplett am Rechner erfolgen. Das sogenannte BIM, Building Information Modeling, ist in den USA, Asien und auch im europäischen Ausland ein häufig verwendeter Ansatz, findet aber auch in Deutschland immer mehr Zuspruch. Die Vorteile liegen auf der Hand: Planungssicherheit, präzise Datengrundlage, schnelle und genaue Erfassung und ein fließender Datenaustausch zwischen den Projektbeteiligten aus Architekten, Ingenieuren, Technikern und Bauherrn. Bei guter Vorbereitung enthält das BIM-Modell alle Informationen zum aktuellen Planungsstand und eventuelle Kollisionsprobleme werden lange vor der Baustelle erkannt. Dies spart jede Menge Zeit – und am Ende auch Geld.

Mrz
10
2016

Schneller und präziser mit BIM

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Ein Lager- und Bürogebäude soll für Läden und Restaurants umgebaut werden. Moderne Technologien und BIM erleichtern die aufwändigen Planungsarbeiten. Ein aktuelles Beispiel aus Los Angeles.

Bei komplexen Restaurierungsarbeiten müssen sich Architekten und Planer auf Überraschungen einstellen. Mit Building Information Modeling, kurz BIM, wird der Planungsprozess transparenter und auch die Kosten sind besser zu kalkulieren. Dies spart Zeit und Geld. Im vorgestellten Fall setzte der Auftraggeber von Anfang an auf moderne Technologien mit 3D Lasercannern. Die umfangreiche Sanierungsmaßnahme wurde akribisch geplant und nichts dem Zufall überlassen.

Für den aufwändigen Umbau war es wichtig, Gewissheit über den genauen Zustand und die architektonische Struktur des Gebäudes zu erhalten. Alte Baupläne sind meist nur bedingt aussagekräftig, da diese von Hand vermessen oder aber Modernisierungen nur unzureichend dokumentiert wurden. Um Klarheit zu gewinnen, beauftragte der Bauherr die erfahrenen Vermessungs-Experten von Cannon Corp. in San Luis Obispo, Californien/USA  mit der Gebäudedatenmodellierung. Das Modell gibt Aufschluss darüber, wie neue und alte Wände und Versorgungsleitungen zueinander passen. Ferner liefert es Daten über tragende Wände, Decken und Säulen, Treppenhäuser und die genaue Lage der Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallationen. So lässt sich beispielsweise die bestehende Klimaanlage in den Umbau gezielt einplanen.

Tücke liegt im Detail

Zunächst wurden das Untergeschoss mit 150.000 Quadratmetern, die drei Stockwerke und das Dach ausgebeint. Eigentlich eine ideale Ausgangssituation für die Vermesser, doch die Tücke liegt im Detail. Zum einen entpuppte sich der alte Zementboden als äußerst ungleichmäßig. Teils gab es Vorsprünge und Stufen mit Abweichungen zwischen 0,5 bis 15 Zentimetern. Dazu kamen im gesamten Gebäude eine Reihe unterschiedlich geformter Säulen und Träger.

Keine leichte Aufgabe. Die Ingenieure kombinierten dazu manuelle und automatisierte Techniken. Zunächst setzten sie außerhalb des Gebäudes horizontale und vertikale Kontrollpunkte auf jeder Ebene. Die digitalen Aufnahmen lieferte ein Laserscanner FARO Focus3D X 330. Vom Untergeschoss bis zum Dach entstanden 152 detaillierte Scans in 360 Grad Farbaufnahmen. Die Weiterverarbeitung erfolgte mit der FARO Software SCENE. Schon in dieser frühen Phase wurden die Kontrollpunkte verglichen ehe die Daten zu einer großen Punktewolke zusammengefügt wurden. Danach startete die automatisierte Modellierungsphase über den Workflow mit EdgeWise BIM Suite von ClearEdge3D/Virginia. Diese Daten wurden dann in die Revit Design Software von Autodesk überführt.

Nun halten Bauherr und Architekt ein präzises Modell und exakte Planungsunterlagen für die Restaurierung in den Händen. Sie profitieren zudem von einer Zeitersparnis bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren. Dem renommierten Vermessungs-Magazin „The American Surveyor“ war diese außergewöhnliche und umfangreiche Arbeit ein mehrseitiger Artikel in seiner Februar-Ausgabe Wert.SCENE5-3_ImageOverlay_Apartment_alternative_140603_ob

Software SCENE: Effiziente Bearbeitung von Laserscanprojekten. Z.B. lassen sich Scans und CAD-Pläne verknüpfen.

Foto: FARO_SCENE_before_after

Jan
13
2016

Kasematten wachgeküsst

Sie boten Schutz vor Kanonen, dienten Flüchtenden als Schutzwall und Heranwachsenden als Abenteuerspielplatz: die Kasematten in Brüggen am Niederrhein. Nun werden die Gänge mit ihrer wechselvollen Geschichte nach gut 35 Jahren wieder zugänglich gemacht.

Rund 500 Jahre Geschichte atmen der Burgwall und die darunter verborgenen Kasematten in der Stadt an der niederländischen Grenze. In nur zwei Tagen haben die Experten der jalasca GmbH, Moers die zum Teil verborgenen Gänge nun dreidimensional vermessen und beeindruckende Ansichten zu Tage gebracht. Unterstützt von einem Laserscanner FARO Focus3D X 130 drangen die Spezialisten in das Gangsystem vor und legten bislang unbekannte Details offen. Dabei erwies sich der portable FARO Laserscanner dank seines geringen Gewichts und seiner großen Reichweite einmal mehr als idealer Mess-Partner in dem zum Teil recht engen Gangsystem.

Die unter Tage erfassten Daten bildeten die Grundlage für die digitale Nachbearbeitung am Schreibtisch. Auf dieser Basis leitete die Gemeinde Brüggen eine gezielte Sanierung ein. Beispielsweise wurde das Bauwerk statisch gesichert, das Mauerwerk mit Spezialbeton saniert und neue elektrische Leitungen verlegt. Die Vermessungs-Experten stellten präzise Ansichten, Grundrisse und Schnitte sowie 360 Grand Panoramen der östlichen und westlichen Kasematten zur Verfügung.

Zugang zu der geheimnisvollen Atmosphäre haben Einheimische und Tagestouristen vor Ort aber auch historische Interessierte ganz bequem am Computer. Im Rahmen des Projektes INTERREG V-A „Kulturgeschichte digital erleben“ werden die Daten weiter aufbereitet, um Kulturgeschichte für die Öffentlichkeit digital zugänglich zu machen. Unter anderem unterstützt die Europäische Union das Kooperationsprojekt zwischen Deutschland und den Niederlanden mit Fördermitteln aus dem Fonds für Regionale Entwicklung.

Erste Eindrücke aus den Kasematten gefällig? Wirklich sehenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dez
02
2015

Laser Scanner plant großen Bahnhof

Die London Bridge Station ist ein zentraler Umschlagplatz im öffentlichen Nahverkehr der englischen Hauptstadt. Binnen sechs Jahren soll der Bahnhof nun zukunftsfähig gemacht und Kapazitäten für 40 Prozent mehr Passagiere geschaffen werden. 

costain_engster raum finEine anspruchsvolle Aufgabe, denn hier fließt eine der Hauptadern des Londoner Verkehrs. Seit seiner Eröffnung 1836 ist der Bahnhof im Stadtteil Southwark gut frequentiert. Mittlerweile gliedert sich die Station in drei Teile aus Durchgangs- und Kopfbahnhof sowie einer unterirdischen Station der berühmten London Underground. Wer hier aussteigt hat es nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten wie London City Hall, Tower Bridge, Tate Modern oder dem neuen Wahrzeichen, dem Wolkenkratzer „The Shard“ von Renzo Piano. Umso mehr ist das Fingerspitzengefühl der Bauingenieure gefordert, die das Bauwerk in sechs Jahren fit für die Zukunft machen sollen. Rund 800 Millionen englische Pfund nimmt der Netzbetreiber Network Rail dafür in die Hand und wählte die besten Experten für diese Aufgabe.

Den Zuschlag erhielt das traditionsreiche britische Bauunternehmen Costain. Um schnellstmöglich präzise Daten mit der gewünschten Detailtiefe zu erhalten, entschied sich das Unternehmen für Laserscanning und Punktewolkentechnologien. Immerhin war die Station in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach um- und ausgebaut und auch in Teilen zerstört worden. Nun sollten aber nicht nur Neubauten und weitere Gleise sondern auch zahlreiche Elemente der bestehenden Konstruktion wiederverwendet werden. Die Herausforderung war, im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses schnell und kostengünstig Vermessungsdaten mit kurzen Reichweiten – und größtenteils in geschlossenen Raumen – zu erfassen. Man entschied sich für den FARO Focus3D 130 mit der dazugehörigen SCENE-Software als die mobilste und preiswerteste Lösung. Dadurch gelang es dem Team, verlässliche Daten für das Building Information Modeling (BIM) bereit zu stellen, auszutauschen und auch innerhalb der verschiedenen Gewerke stets auf dem aktuellen Stand zu sein und ein vollständiges 3D-Modell zu erstellen.

Die erste Bauphase startete Ende 2012, der Betrieb geht parallel weiter. Wer den Baufortschritt verfolgen will, kann diese über die Luftbilder der Betreibergesellschaft tun. Im August 2015 hatte das Team bereits rund 20 Terabyte Daten erfasst, bis Projektende werden es wohl 40 Terabyte sein, rechnen die Costain Ingenieure.

Mit den FARO Laser Scannern werden bis zu einer Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfasst. Die entstandenen Punktewolken können mit verschiedenen Softwarepaketen modelliert werden bis hin zu detaillierten 3D Modellen. Für größere Reichweiten wird auf der Baustelle auch der FARO Focus3D X 330 eingesetzt. In besonders schwer zugänglichen engen und komplexen Bereichen liefert ein FARO Freestyle3D wertvolle Scandaten.

FARO/Costain - Freestyle

Bau neuer Gleise_fin
Die belebte London Bridge Station wird vollständig um- und ausgebaut. Wertvolle Hilfe bei der Planung liefern Scandaten, aufgenommen mit dem Focus3D X 130 und dem X 330. Bei sehr engen Situationen und  komplexen Strukturen unterstützt ein FARO Freestyle3D.

Fotos: FARO Europe/Costain

 

Sep
08
2015

Alles aus einer Hand

Auf der diesjährigen INTERGEO in Stuttgart wartet FARO mit einem erweiterten Produktportfolio und zusätzlichen Produktneuheiten auf.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Der handgeführte und benutzerfreundliche FARO Scanner Freestyle3D glänzt vor allem beim Einsatz in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Seit März 2015 sind FARO und die kubit GmbH eins. Damit ist FARO mehr als je zuvor in der Lage, seinen Kunden ein integriertes Produktangebot aus Hardware und Software zu bieten – natürlich alles aus einer Hand und in gewohnter Qualität und Präzision. Auf der diesjährigen INTERGEO, 15. – 17. September 2015, Messe Stuttgart  – stellt FARO das umfangreiche Spektrum an innovativen 3D-Dokumentationsprodukten und Messsoftware zur Vereinfachung des gesamten Workflows vor. Sicherlich eines der Highlights: die zur Messe präsentierten aktuellen Programmversionen von PointSense und VirtuSurv mit erweiterter Funktionalität. Sie ergänzen die klassischen Autodesk-Programme um umfangreiche Punktewolkenfunktionalität und beschleunigen so die Dokumentation von Bestandsdaten in CAD erheblich.

Im Mittelpunkt stehen zudem die Geräte der portablen Laserscanner FARO Focus3D X-Serie. Sie bieten mit einer Reichweite von bis zu 330 Metern eine beeindruckende Leistungsfähigkeit für das Scannen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Dadurch kann FARO jedem Nutzer das für seine Bedürfnisse geeignete Gerät bei Anwendungen in der Landvermessung, im Bauingenieurwesen sowie in Architektur und Facility Management bieten.

Auch der handgeführte FARO Scanner Freestyle3D wird auf der INTERGEO zu sehen sein. Das benutzerfreundliche und intuitiv bedienbare Messgerät glänzt dank zahlreicher Weiterentwicklungen mit außergewöhnlicher Genauigkeit und verbesserter Datenqualität. Optimal also für den Einsatz vor allem in schwer zugänglichen Bereichen oder engen Räumen.

Mit jährlich über 16.000 Besuchern aus 92 Ländern ist die INTERGEO eine der wichtigsten Plattformen des Branchendialogs weltweit. Seien Sie dabei und sichern Sie sich ein kostenloses Messeticket (limitiertes Kontingent)!

​Wir freuen uns darauf, Sie an unserem Stand Halle 4 / Stand B4.012 begrüßen zu dürfen.

PointSense Building_in AutoCAD_kl PointSense for Revit_Revit Modell inkl. Punktwolkenansicht_kl

 

 

 

 

Zur effizienten Auswertung von erfassten 3D-Laserscandaten bietet FARO eine umfangreiche Software Produktpalette.

Alle Abbildungen: FARO

Jul
30
2015

Spektakuläre Farbenpracht aus dem 12. Jahrhundert

Die spektakulären Fresken in der romanischen Kirche Sant Climent de Taüll, Spanien, waren fast verblichen. Ein museografisches Restaurationsprojekt mit dem Laserscanner FARO Focus3D erweckte die faszinierenden Bilder wieder zum Leben.

Die Kirche in der Provinz Lleida/ Katalonien gilt als architektonisches Meisterstück und wurde in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Teile der originalen Fresken sind seit über fünf Jahrzehnten im National Art Museum Barcelona zu sehen – die Besucher in der Kirche Sant Climent mussten sich bislang mit einer Kopie begnügen. Jetzt wurden weitere Zeichnungen im Kirchenschiff ans Licht gebracht: Die Experten von Captae rekonstruierten aus Scans ein 3D-Modell, danach wurden von Restauratoren und Archäologen einzelne Figuren, Elemente und Farben Schritt für Schritt nachgebildet.

Das Herzstück der atemberaubenden Fresken bildet eine Darstellung der Offenbarung in der Hauptapsis. Mit Unterstützung des FARO Focus3D wurden die Originale, die sich in die unteren Gesteinslagen eingegraben hatten, rekonstruiert und auch die Werke im Nationalmuseum erfasst. Ausgangspunkt bildeten punktgenaue Scans der Apsis, um die Geometrie der Oberflächen exakt zu erfassen. Ein großer Vorteil war die hohe Scangeschwindigkeit, die Fähigkeit des Focus Farbschattierungen genau zu erfassen und das berührungslose Messen.

Für jeden gescannten Punkt stellte der 3D-Laser Scandaten entlang der x-, y- und z-Achse zur Verfügung. Die Punktewolken bildeten die Basis für eine virtuelle Kopie des Gewölbes und die 3D-Modellierung der berühmten Fresken. Eine Arbeit mit sehr großer Detailtiefe, die zu erstaunlichem Ergebnis führte.

Das gesamte Projekt wurde aufwändig dokumentiert. Eine eigene Webseite zeigt, wie das wertvolle Fresko aus Millionen von Scanpunkten wieder zum Leben erwachte. Besucher werden heute in der Kirche in die Zeit um 1123 zurückversetzt und können in einer faszinierenden 3D Projektion in Bild und Ton nachvollziehen, wie das üppige Wandbild entstanden ist.

 

 

3D Punktewolke_ES_Captae_2014

 

Die 3D-Punktewolken des FARO Focus 3D bildeten die Basis für die spektakuläre Visualisierung der historischen Wandmalereien in der romanischen Kirche Sant Climent de Taüll, Spanien.  Abbildungen: CAPTAE/FARO

Decke Punktewolke_ES_Captae_2014

Mrz
11
2015

Die ganze Welt des Laserscannings

Breit aufgestellt präsentiert sich die FARO 3D Documentation Conference 2015 von 21. – 22. Mai. Mit hochkarätigen Rednern und spannenden Workshops lockt das Event in die „Motorworld“ bei Stuttgart. Die Agenda ist jetzt online.

 

FARO User Meeting 2014DSC_7902kl

Ein Blick in das aktuelle Programm zeigt, FARO ist seinem Ruf als Toporganisator für das jährliche Branchentreffen der Laserscan-Community wieder einmal gerecht geworden: Die Teilnehmer aus aller Welt erwartet an zwei Tagen im Mai ein prall gefülltes Programm mit renommierten Podiumsrednern, informativen Workshops, spannenden Fallbeispielen und ausreichend Raum zum Netzwerken und interdisziplinären Austausch.

Ebenso breit wie die Anwendungsgebiete von 3D Laserscannern sind auch die Themen bei der fünften FARO 3D Documentation Concerence. Die vorgestellten Praxisfälle und Anwendungen reichen von der klassischen Landvermessung über die Einsatzmöglichkeiten im BIM (Building Information Modelling), der Kreation von raffinierten Spezialeffekten im Film bis hin zu technisch ausgefeilten Workflow-Lösungen für Architekten und bei der Verbrechensaufklärung im Dienste der Polizei.

Die Vormittage sind jeweils den „Power Speeches“ vorbehalten, in denen hochkarätige Keynote-Redner Einblicke in Ihre aktuelle Arbeit geben. Beispielsweise konnte der Laserscan-Spezialist Matthew Shaw, ScanLAB Projects Ltd., aus Großbritannien für das Podium gewonnen werden. Ebenso erlaubt Peter Fröschle tiefe Einblicke in das Forschungsprojekt „Arena 2036“, bei dem in Stuttgart Partner aus Industrie und Wissenschaft am Auto der Zukunft tüfteln.

Nachmittags stehen Workshops zu verschiedenen Schwerpunktthemen, darunter Automotive, Heritage und Computersimulierte Spezialeffekte sowie Einblicke in das angesagte BIM und AEC (Architecture, Engineering & Construction). Hier besteht die Möglichkeit, sich bei Anwendern und Nutzern aus erster Hand zu informieren. Die Experten von FARO stehen in sogenannten „Open Sessions“ ebenfalls Rede und Antwort und präsentieren ihre Entwicklungen.

Innovationen, Praxisbeispiele und Informationen aus erster Hand: Die FARO 3D Documentation Conference bittet am 21.-22. Mai 2015 nach Stuttgart.

Innovationen, Praxisbeispiele und Informationen aus erster Hand: Die FARO 3D Documentation Conference bittet am 21.-22. Mai 2015 nach Stuttgart.

Die begleitende Messe mit einer Vielzahl an 3D Ausstellern rundet das offizielle Programm ab, das von einem attraktiven Freizeitprogramm begleitet wird.

Für die Laserscan-Community gibt es daher im Mai nur einen Treffpunkt: Die FARO 3D Documentation Conference in der „Motorwold“ Böblingen bei Stuttgart. Anmeldungen sind hier möglich.

Mrz
04
2015

FARO übernimmt Branchenführer

Ein deutliches Signal für mehr Präsenz in den Bereichen Architektur, Bauwesen und Maschinenbau setzt FARO: Das Unternehmen übernimmt die kubit GmbH, Branchenführer für Vermessung und Dokumentation. 

Die kubit GmbH Dresden entwickelt seit 1999 praxiserprobte Softwareprodukte, die das Erfassen realer Objekte und die Übernahme der gewonnenen Daten in CAD-Anwendungen ermöglichen und vereinfachen. Schon bei der Vermessung vor Ort lassen sich damit fertigte CAD-Pläne zeichnen.

So war es kubit, der beispielsweise damit begonnen hat, Tachymeter direkt mit AutoCAD zu verbinden. Heute ist das Unternehmen Branchenführer in der Bereitstellung von Tools zur Integration von 3D-Laserscandaten in CAD-Umgebungen wie Autodesk Revit und AutoCAD. Die Software von kubit ist hardwareunabhängig, was für die Kunden maximale Flexibilität bedeutet.

Die Anwendungsgebiete der kubit Software sind etwa

  • Building Information Modeling, BIM (Gebäudedatenmodellierung)
  • Archäologie
  • Architektur
  • Ingenieur- und Anlagenbau
  • Denkmalpflege
  • Facility Management
  • Innenausbau
  • Forensik undn Sicherheit
  • Klassische Vermessungen

Für FARO als weltweit führender Anbieter von 3D-Messtechnik ist die Übernahme von kubit ein wichtiger Schritt in seiner Strategie, integrierte, durchschlagende Produktangebote im Bereich 3D-Dokumentationen für die Märkte Architektur, Maschinenbau und Bauwesen zu entwickeln. Die Kunden von FARO haben nun bedeutend bessere Software-Optionen. Mit diesen Produkten haben sie die Möglichkeit, ein großes Spektrum an Punktwolkenmodellierung, Analysebedarf und Messkapazitäten mit einer sehr hohen Konnektivität zu den unterschiedlichen Autodesk Produkten zu bedienen.

Weitere Informationen zu den 3D-Scanlösungen von FARO erhalten Sie hier.

 

Sep
11
2014

Workflow Videos zeigen wie’s geht: Einfach arbeiten mit Scans

Bei der Planung, Instandhaltung oder Restaurierung von Gebäuden nutzen Architekten, Planer und Verarbeiter immer häufiger 3D-Lasertechnik. Sind die digitalen Daten erst einmal erfasst, lassen sie sich problemlos weiter entwickeln.

Quasi auf Knopfdruck können Scandaten in die üblichen Softwarelösungen wie Autodesk ReCap und Autodesk Revit importiert werden. Oft trennt die 3D-Scans nur wenige Klicks von einer Visualisierung oder einem aussagekräftigen Koordinatenmodell für die weitere Planung. Damit dies für die Anwender noch einfacher ist, hat Chris Palmer, Ingenieur für 3D-Dokumentation bei FARO UK, nun Schritt-für-Schritt-Video-Anleitungen entwickelt.

Fürs Erste stehen drei Kurzfilme bereit, in denen die Nutzer von FARO 3D Laserscannern und der dazu passenden Software SCENE wertvolle Tipps und Hilfestellungen erhalten. Der Workflow für die gesamte Prozessplanung lässt sich an konkreten Beispielen einfach nachvollziehen. Die praxisbezogenen „FARO Workflow Guides“ unterstützen die Anwender bei der Verarbeitung der Daten, Modellierung und späteren Gestaltung. Themen sind zum Beispiel:

  • die Aufbereitung von SCENE Daten für die Software von Drittanbietern
  • das Erstellen der üblichen Exportformate wie e57 Files, DXF Files, XYZ Ascii Filesw, PTX Files
  • die Überführung von Daten nach Autodesk Recap und Revit
  • die Verarbeitung von Scans in Punktewolken
  • der Aufbau eines Koordinatenmodells
  • die Integration von Georeferenzdaten.

Zu den FARO Workflow Guides geht’s hier:

SCENE into Autodesk Recap 

SCENE Export Options

Autodesk Recap into Revit



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