Jan
21
2016

Kunst und Laser

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130.

Gegensätze ziehen sich bekanntermaßen an. Zu einer erstaunlichen Symbiose zwischen High-Tech Laserscanner und Kunstbetrieb fanden der FARO Laser Scanner Focus3D X 130 und die britische Künstlerin Tracy Hill zusammen.

Die FARO Laserscanner haben wir bereits in sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen gesehen – aber der aktuelle Anlass ist doch äußerst verblüffend. Die britische Künstlerin Tracy Hill, Szenekennern bekannt für ihre unkonventionellen Methoden, erschuf mit dem Focus fantasievolle Kunstwerke.

Die bildende Künstlerin steht auch für „wandernde Reisen“, von denen sie immer wieder interessante Ansätze und erstaunliche Inputs mitbringt. Bei ihrer Arbeit an der University of Lancashire lernte sie den Focus kennen und war Feuer und Flamme. Die hohe Mobilität und die einfache Bedienbarkeit überzeugten sie auf Anhieb, dazu noch das integrierte GPS. Damit hatte sie einen treuen Wegbegleiter, der auf Entfernungen bis 130 Meter präzise Scans liefert – zudem können fotorealistische 3D Scans parallaxenfrei erfasst werden.

In der experimentellen Phase streifte Hill durch die historische Moorlandschaft von Chat Moss im Nordwesten Englands und erstellte digitale Daten – das Projekt „Sensorium“ nahm seinen Lauf. Ein besonderer Reiz bildet die Kombination aktueller Messtechnologie mit traditioneller Handarbeit. So entstand unter den Händen der Künstlerin eine ganz eigene Ästhetik oder eine „re-imaged Perspektive von Räumen“, wie es Tracy Hill nennt – eine neue Sichtweise auf den Raum.

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130. Abbildungen: Tracy Hill/FARO

Sensorium – Kunst, entstanden unter den Händen der Künstlerin Tracy Hill mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130. Abbildungen: Tracy Hill/FARO

Die Vergänglichkeit der Moorlandschaft zeigt sich in der temporären Installation „Sensorium“. Die Zeichnungen trug Hill direkt mit Kohle auf die Wände auf. Das Kunstwerk wurde nicht fixiert, ist also der Veränderung preisgegeben und wird irgendwann ganz verschwinden.

Tracy Hill studierte an der Bournville School of Art  und an der Sheffield University  Bildende Kunst. Sie arbeitet an der University of Central Lancashire. Zurzeit befasst sie sich vor allem mit Drucktechnik und verbindet diese mit Acryl- und Digitaltechnologien – auch das eine fantasievolle Verbindung.

Jan
13
2016

Kasematten wachgeküsst

Sie boten Schutz vor Kanonen, dienten Flüchtenden als Schutzwall und Heranwachsenden als Abenteuerspielplatz: die Kasematten in Brüggen am Niederrhein. Nun werden die Gänge mit ihrer wechselvollen Geschichte nach gut 35 Jahren wieder zugänglich gemacht.

Rund 500 Jahre Geschichte atmen der Burgwall und die darunter verborgenen Kasematten in der Stadt an der niederländischen Grenze. In nur zwei Tagen haben die Experten der jalasca GmbH, Moers die zum Teil verborgenen Gänge nun dreidimensional vermessen und beeindruckende Ansichten zu Tage gebracht. Unterstützt von einem Laserscanner FARO Focus3D X 130 drangen die Spezialisten in das Gangsystem vor und legten bislang unbekannte Details offen. Dabei erwies sich der portable FARO Laserscanner dank seines geringen Gewichts und seiner großen Reichweite einmal mehr als idealer Mess-Partner in dem zum Teil recht engen Gangsystem.

Die unter Tage erfassten Daten bildeten die Grundlage für die digitale Nachbearbeitung am Schreibtisch. Auf dieser Basis leitete die Gemeinde Brüggen eine gezielte Sanierung ein. Beispielsweise wurde das Bauwerk statisch gesichert, das Mauerwerk mit Spezialbeton saniert und neue elektrische Leitungen verlegt. Die Vermessungs-Experten stellten präzise Ansichten, Grundrisse und Schnitte sowie 360 Grand Panoramen der östlichen und westlichen Kasematten zur Verfügung.

Zugang zu der geheimnisvollen Atmosphäre haben Einheimische und Tagestouristen vor Ort aber auch historische Interessierte ganz bequem am Computer. Im Rahmen des Projektes INTERREG V-A „Kulturgeschichte digital erleben“ werden die Daten weiter aufbereitet, um Kulturgeschichte für die Öffentlichkeit digital zugänglich zu machen. Unter anderem unterstützt die Europäische Union das Kooperationsprojekt zwischen Deutschland und den Niederlanden mit Fördermitteln aus dem Fonds für Regionale Entwicklung.

Erste Eindrücke aus den Kasematten gefällig? Wirklich sehenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dez
17
2015

Mythos und Wirklichkeit: Moderne Ermittlungsmethoden hautnah erleben

Was ist dran an den Fernsehhelden und Ermittlungsmethoden aus „Criminal Minds“, „Bones“ oder „CSY: NY“? Moderne Tatortuntersuchung sieht oft ganz anders aus – die echten Polizeikommissare zeigen wie.

FARO Focus3D X 330 Mit Vorurteilen und Mythen zur polizeilichen Ermittlungsarbeit räumt das „Myrtle Beach Police Department“ auf und lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter blicken. In der sogenannten „Citizens Police Academy“ zeigen die Officer wie moderne Verbrechensuntersuchung funktioniert und präsentieren sich ganz Bürgernah. Besonders spannend für die Teilnehmer schon deshalb, weil im Revier seit kurzem ein digitaler Laserscanner die Ermittlungen unterstützt: Der FARO Focus3D X 330 – einer von zwei Laserscannern, der für die US Polizei im Einsatz ist. Ein Fernsehteam der WMBF News  war mit von der Partie.

Am konkreten Muster-Tatort zeigten zwei Kommissare wie Spurensicherung tatsächlich funktioniert. Ganz wichtig: Die ersten Schritte am Tatort. Bevor erste Beweisstücke bewegt oder entfernt werden dürfen, muss das Geschehen genau dokumentiert werden. Bisher vor allem mit Fotografien – nun auch mit einem Laserscanner FARO Focus3D. Unbestechlich und objektiv nimmt das Gerät die gesamte Szene in 3D auf und liefert 1:1 Abbildungen vom Tatort. Die digitalen Visualisierungen können im Nachhinein für die kriminaltechnische Untersuchung verwendet werden – ganz bequem vom Schreibtisch aus und gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen.

In einem nächsten Schritt beginnt die Spurensuche, bei der die Ermittler jedes erdenkbare Beweisstück sichern: Fingerabdrücke, Schmauchspuren, DNA, Schuhabdrücke, Telefone und Laptops. Alles in allem akribische Kleinstarbeit, die später digital erfasst und dokumentiert wird. Bei dieser Form der Datensammlung kommen etwa bei einem Mordfall schon einmal an die 100 Gigabyte zusammen, berichten die erfahrenen Officer bei der „Citizens Police Academy“ . Alleine schon das Herunterladen der Daten von Mobiltelefonen kann Stunden oder auch Tage beanspruchen und erfordert akribisches Vorgehen. Denn die Beweisstücke können im Zweifelsfall über Schuld oder Unschuld von Verdächtigen entscheiden. Hier punkten die modernen Laserscan-Technologien ebenfalls: Die Daten stehen dauerhaft zur Verfügung und können auch bei späteren Ermittlungen, etwa wenn der Fall neu aufgerollt wird, uneingeschränkt wieder verwendet werden.

 

Dez
10
2015

Neue Wege in der Big Bat Cave

Neue Wege in der Vermessung erproben Ingenieure in Kentucky: Teile der Höhle „Big Bat Cave“ werden mit 3D Laserscannern exakt erfasst. Ein äußerst anspruchsvolles Vorhaben: Unter Tage ist kaum Licht und es geht zum Teil sehr eng zu.

Die Große Fledermaushöhle ist für Höhlenforscher und Naturfreunde ein attraktiver Anziehungspunkt. Die Geschichte des Landstrichs wird hier lebendig; seltene Flusskrebse, Grillen und Fledermäuse sind dort zuhause. Den Landschafts- und Naturschutz hat sich das „Kentucky Karst Conservancy“ auf die Fahnen geschrieben und in den Ingenieuren von QK4, Louisville kompetente Unterstützter gefunden.

Die Experten prüfen neue Wege, um Daten bei der Vermessung zu gewinnen – einer davon ist die Erfassung mit 3D Laserscannern. Die Ingenieure tauschten ihre klassischen Messwerkzeuge gegen einen FARO Focus3D X 130 Laserscanner und erfassten das Höhlensystem der „Big Bat Cave“ systematisch digital und dreidimensional. Ein spannendes und zukunftsweisendes Experiment, das Ingenieur Ben Shinabery Schritt für Schritt erläutert.

Die dreidimensionale Vermessung erfolgt von verschiedenen Standpunkten über genau definierte Referenzpunkte. Pro Einstellung benötigt der Laserscanner etwa 8 Minuten – dabei misst er in einem 360 Grad Radius fast 1 Millionen Punkte pro Sekunde. Die Vermesser erhalten dadurch Punktewolken, die anschießend am Computer weiterverarbeitet werden. Hier bietet sich die FARO Software SCENE an, um dreidimensionale Modelle zu erzeugen. Meter um Meter arbeitete sich das Vermessungsteam durch die Höhle – auch durch zum Teil schwer zugängliche Engstellen.

In diesem engen und dunklen Umfeld kommen die Vorteile des FARO Focus3D X 130 Laserscanners voll zum Tragen: klein und leicht, ist er schnell auf- und abzubauen und in der Höhle problemlos zu transportieren. Das berührungslose Scannen ergibt maßstabsgetreue und hochgenaue Daten. Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Projektleiter Ben Shinabery: „Nun kann fast jeder die 3D Modelle für die wissenschaftliche Analyse nutzen, Studierende, Wissenschaftler und Berater.“

Kentucky ist ein bekanntes Höhlengebiet – unter anderem befindet sich hier mit dem Mammoth-Cave-Nationalpark die weitläufigste bekannte Höhle der Erde. Doch auch die kleine Schwester in Breckinridge Kentucky hat ihren Reiz, wie dieses Projekt zeigt. Nun soll es dazu beitragen, diese zu bewahren und zu schützen. Einen ersten Eindruck von den 13,9 Meilen Höhlenwelt, die bisher erfasst wurden, vermittelt ein „Flythrough“, der in das weit verzweigte unterirdische Gangsystem entführt.

 

 

 

 

 

 

Nov
26
2015

Zuwachs in der X-Serie

Pünktlich im Jubiläumsjahr „10 Jahre Laserscanning@FARO“ erhält die Laser Scanner Focus3D X-Serie

FARO Focus3D X 30

FARO Focus3D X 30

Zuwachs: Der „Neue“ hat eine Reichweite von 0,6 bis zu 30 Metern, ist auf schnelle und genaue Messung von Innenräumen und Fassaden getrimmt und bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schon auf den ersten Blick ist dem neuen Laserscanner die Verwandtschaft zu seinen Kollegen aus der X-Serie anzusehen. Er ist jedoch noch kompakter und besonders schnell, da auf eine zeitintensive Bilddatenerfassung konsequent verzichtet wird. Diese Vorteile spielt er beim Erfassen kleinerer Gebäudefassaden und komplexer Strukturen, Tatorte sowie Produktions- und Versorgungsanlagen aus. Damit empfiehlt er sich für Scananwendungen in den Bereichen Erhaltung, Restaurierung, Bestandsdokumentation, Objektmanagement und Forensik.

Der X 30 ist damit das perfekte Einstiegsmodell in die 3D Laserscan-Technologie. Seine Stärke ist die schnelle, einfache und präzise Messung komplexer Projekte bei kurzer Reichweite. Das neue Modell verbindet hochpräzise Scantechnologie mit höchstmöglicher Mobilität und Bedienungsfreundlichkeit. Dazu bietet es Zuverlässigkeit, Flexibilität und Echtzeitansichten von erfassten Daten. Wie das gesamte Sortiment der FARO Laserscanner ist auch der Focus3D X 30 mit einem „augensicheren“ Klasse-1-Laser ausgestattet; die Distanzgenauigkeit liegt bei 2 Millimetern.

Mit der Einführung des Focus3D X 30 bietet FARO seinen Kunden nun die Wahl zwischen dem Laser Scanner für geringe Reichweiten (30 m), dem Focus3D X 130 für mittlere Reichweiten (130 m) und dem Focus3D X 330 für große Reichweiten (330 m).

Shadows cast under construction frame roof beams --- Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Komplexe Projekte mit geringer Reichweite erfasst der FARO Laser Scanner FOCUS3D X 30 präzise und schnell. Image by © Vladimir Godnik/fstop/Corbis

Nov
19
2015

Immer eine Nasenlänge voraus: 10 Jahre Laserscanning

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte nimmt vor zehn Jahren ihren Anfang: FARO Technologies, Inc. übernimmt die iQvolution AG in Ludwigsburg. Der Weltmarktführer im Bereich portabler Koordinatenmessmaschinen erweitert damit seine Produktmatrix um 3 D Laserscanner.

 „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt die weitere Entwicklung unserer 3D-Laser-Scanning-Technologie hin zu neuen Produkten forcieren und den Ausbau unserer Marktpräsenz weltweit verstärken wird“, kommentierte Dr. Bernd Becker, Gründer von iQvolution und heute Technischer Direktor bei FARO Europe, den Zusammenschluss – und er behielt recht.

Highlights aus 10 Jahren Laserscanning. Zur vollen Ansicht bitte auf die Grafik klicken.

 

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Nov
06
2015

Nur kurze Zeit im Trockendock

Eng, heiß und feucht war es beim Vermessen zweier großer Fischerboote in Thailand. Kein Problem für den mobilen Laserscanner FARO Focus3D, der die Aufgabe in rekordverdächtiger Zeit meisterte.

Die Meereskolosse wurden zu Modernisierungsarbeiten an der Schiffsschraube ins Trockendock gebracht. Für die Besitzer bedeutete dies eine kostenintensive Phase, da während der Liegezeit kein Geld mit den Schiffen verdient werden kann. Um die anspruchsvollen Messarbeiten möglichst zügig abzuschließen, wählten die Laserscan-Experten der SDM Company den mobilen und portablen Laserscanner von FARO aus.

Der Focus3D ermöglichte eine schnelle und zuverlässige Dokumentation der Schiffskorpusse mit seinen Antriebsschrauben. In nur zweieinhalb Stunden nahmen die zwei Experten zwölf Einstellungen vor und erhielten 250 Millionen Messpunkte. Trotz der starken Sonneneinstrahlung lieferte die dreidimensionale Messung hochpräzise Abbilder des Rumpfes, die mit der passenden Software problemlos am Computer weiter verarbeitet und ausgewertet werden konnten.

Und während die hochpräzisen Aufnahmen von den Experten analysiert und für die Entwicklung neuer Schiffsantriebsschrauben eingesetzt werden, ziehen die zwei Fischerboote in den Provinzen Samut Songkhram und Trang bereits wieder ihre Runden.

Okt
29
2015

Tempel, Schule, Müllplatz und Gotteshaus

Auf eine wechselvolle Geschichte blickt die „St Margaret Church Stanford Le Hope“ zurück. Nun ist das Gebäude auch virtuell begehbar – inklusive Dach und spektakulärem Abstieg über die Wendeltreppe.

Atemberaubende Bilder entführen die Besucher virtuell auf historisches Gelände. Mit 3D Aufnahmen aus ungefähr 90 Einstellungen entstand unter den Händen der Spezialisten von Norden Draughting Design Services, Essex/UK,  die eindrucksvolle Tour. Als ideales Werkzeug erwies sich der 3D Laserscanner FARO Focus3D, der sich durch Mobilität, geringes Gewicht und extreme Reichweite auszeichnet.

Das Gebäude der „St Margaret Church“ sticht schon durch seine exponierte Lage ins Auge: Auf einem Hügel in der Mitte der englischen Grafschaft Essex. Im 12. Jahrhundert hatten Normannen den Tempel errichtet. Der Beginn einer wechselvollen Geschichte.

Über die Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach um- und ausgebaut. Stumme Zeugen sind etwa in der Nordkapelle Ehrentafeln aus dem 13. Jahrhundert und in der südlichen Kapelle ein Weihwasserbecken aus dem 15. Jahrhundert. Dazu kommt ein historisches Gräberfeld, in dem Verstorbene ab dem 18. Jahrhundert bestattet wurden.

Im frühen 19. Jahrhundert diente das Nordschiff als Dorfschule, andere Teile nutzte die Gemeinde als Mülldeponie. Der damalige Pfarrer von Stifford, William Palin, beschrieb die Kirche als „von Verwahrlosung und Zerfall geprägt“. Kurz danach wurde die Wende eingeläutet und die Restaurierung begann.

Die detaillierte Datenerhebung heute erfolgte mit dem 3D Laserscanner Focus3D. Experten können anhand dieser Informationen beispielsweise Rückschlüsse über die Baugeschichte oder auch über Renovierungsnotwendigkeiten ablesen und Pläne für Sanierungsmaßnahmen entwickeln. Aus den Millionen Oberflächenpunkten entwickelten die Ingenieure eine 3D-Punktewolkenansicht, die in langen Kamerafahrten beeindruckende Ansichten auch für die breite Öffentlichkeit erlaubt.

 

Okt
22
2015

Tatort in 3D Qualität

 

Bei der Verbrechensbekämpfung im Kanton St. Gallen/Schweiz leistet der Laserscanner FARO Focus3D ganze Arbeit: Er erfasst jede noch so kleine Spur akribisch. Erst jetzt wieder, bei einem Mordfall.

Eigentlich ist in Ganterschwil die Welt noch in Ordnung: Die 1.200 Seelen Gemeinde verfügt über eine intakte Infrastruktur, beste Verkehrsanbindungen und ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Umso mehr hielt jetzt ein eiskalter Mord die Bevölkerung in Atem.

 

Es geschah am helllichten Tag auf einem Feldweg im Gebiet „Lochermoos“. Ein Paar geht gegen unweit seines Hauses spazieren – plötzlich hält ein roter Audi auf dem Feldweg und dann geht alles ganz schnell. Auf den Spaziergänger wird geschossen, er bricht tot zusammen, die Täter flüchten mit dem Auto.

Noch in der Nacht gehen der Schweizer Polizei die mutmaßlichen Täter ins Netz, aber viele Fragen bleiben offen.  Wer hat das Feuer eröffnet und was war die Tatwaffe? Wo exakt befanden sich Opfer beziehungsweise Schütze zur Tatzeit? Wie oft wurde geschossen? Und war tatsächlich der Audi, der später in einem Waldstück gefunden wurde, der Fluchtwagen?

Bei der Antwortsuche hilft der Kantonspolizei St. Gallen ein unbestechlicher Partner – der Laserscanner FARO Focus3D. Schon bei der ersten Inspektion des Tatortes ist das Hightech-Gerät mit dabei, denn bei der Spurensicherung und Tatortanalyse leistet der Scanner exakte Arbeit. Mit den Aufnahmen, die vor Ort gemacht werden, lässt sich später quasi auf Knopfdruck der Tatort genau rekonstruieren. Das 3D Modell gibt im besten Fall Aufschluss über den Tathergang und ersetzt ungenaue Skizzen oder Fotografien.

Seit drei Jahren nutzen die Beamten den Laserscanner von FARO zusammen mit der Software SCENE und Autodesk. Diese erzeugen quasi im Handumdrehen hochauflösende farbige Scans, die vom Schreibtisch aus bewertet werden können – so konnte schon manch ein Täter überführt werden.

Okt
14
2015

Mehr Sicherheit für Kunstobjekte

Unbedenklichkeit der FARO Laserscanner Focus3D X-Serie bestätigt

Nun ist es ganz amtlich: Gemälde und Kunstobjekte, die mit FARO Focus3D gescannt wurden, erleiden keinen Schaden durch thermische Einflüsse. Dies bestätigt ein Gutachten der Seibersdorf Labor GmbH.

Art Safety X Serieskl_DSC6132Die Erfassung von Kunstobjekten oder Innenräumen von Museen gelingt mit Laserscannern schnell und zuverlässig – aufgrund der Augensicherheit sogar während der Besuchszeiten. Doch stellt sich immer wieder die Frage, ob Kunstobjekte durch das Scannen Schaden erleiden. Grund genug für FARO, dieser Gefahr durch ein Gutachten untersuchen zu lassen.

Gerade Ölgemälde werden als besonders empfindlich erachtet. Farbe und Firnis weisen eine geringe Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität auf. Der energiereichen Laser könnte einen Anstieg der Temperatur auf der Oberfläche verursachen und die Substanz der Gemälde erheblich schädigen. Mit diesen Befürchtungen räumt das Gutachten nun auf.

Für ein Worst-Case-Szenario wurde ein FARO Focus3D X in einem Abstand von 1 Meter vor einem Ölgemälde aufgebaut – ohne schützendes Glas zwischen Objekt und Scanner. Wird nun ein Scan durchgeführt, bei dem sich der Scanner – wie in der Praxis übliche – horizontal bewegt, erhöht sich die Temperatur auf der Oberfläche des Ölgemäldes um weniger als 1,3 Grad Celsius. Selbst wenn sich der Kopf des Scanners nicht bewegt und somit das Gemälde mehrere Minuten mit den Laserstrahlen abgetastet wird, bleibt der maximale Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius.

Um etwa restauratorische Techniken zu überprüfen, ist es üblich, Objekte mit entsprechenden Ölfarben für mehrere Tage bei über 60 Grad Celsius in einen Ofen zu stecken und so einen Alterungsprozess zu beschleunigen. Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, dass eine kurzfristige Temperaturerhöhung von weniger als 2 Grad Celsius durch den Focus3D keinen Schaden verursacht. Das bestätigt nun auch das Gutachten. Es lässt außerdem den Schluss zu, dass photochemische Effekte bei einer Wellenlänge von 1550 nm sehr unwahrscheinlich sind – gute Nachrichten also für den Einsatz des Laserscannerfamilie im Bereich der Kulturgüter.



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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