Dez
10
2015

Neue Wege in der Big Bat Cave

Neue Wege in der Vermessung erproben Ingenieure in Kentucky: Teile der Höhle „Big Bat Cave“ werden mit 3D Laserscannern exakt erfasst. Ein äußerst anspruchsvolles Vorhaben: Unter Tage ist kaum Licht und es geht zum Teil sehr eng zu.

Die Große Fledermaushöhle ist für Höhlenforscher und Naturfreunde ein attraktiver Anziehungspunkt. Die Geschichte des Landstrichs wird hier lebendig; seltene Flusskrebse, Grillen und Fledermäuse sind dort zuhause. Den Landschafts- und Naturschutz hat sich das „Kentucky Karst Conservancy“ auf die Fahnen geschrieben und in den Ingenieuren von QK4, Louisville kompetente Unterstützter gefunden.

Die Experten prüfen neue Wege, um Daten bei der Vermessung zu gewinnen – einer davon ist die Erfassung mit 3D Laserscannern. Die Ingenieure tauschten ihre klassischen Messwerkzeuge gegen einen FARO Focus3D X 130 Laserscanner und erfassten das Höhlensystem der „Big Bat Cave“ systematisch digital und dreidimensional. Ein spannendes und zukunftsweisendes Experiment, das Ingenieur Ben Shinabery Schritt für Schritt erläutert.

Die dreidimensionale Vermessung erfolgt von verschiedenen Standpunkten über genau definierte Referenzpunkte. Pro Einstellung benötigt der Laserscanner etwa 8 Minuten – dabei misst er in einem 360 Grad Radius fast 1 Millionen Punkte pro Sekunde. Die Vermesser erhalten dadurch Punktewolken, die anschießend am Computer weiterverarbeitet werden. Hier bietet sich die FARO Software SCENE an, um dreidimensionale Modelle zu erzeugen. Meter um Meter arbeitete sich das Vermessungsteam durch die Höhle – auch durch zum Teil schwer zugängliche Engstellen.

In diesem engen und dunklen Umfeld kommen die Vorteile des FARO Focus3D X 130 Laserscanners voll zum Tragen: klein und leicht, ist er schnell auf- und abzubauen und in der Höhle problemlos zu transportieren. Das berührungslose Scannen ergibt maßstabsgetreue und hochgenaue Daten. Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Projektleiter Ben Shinabery: „Nun kann fast jeder die 3D Modelle für die wissenschaftliche Analyse nutzen, Studierende, Wissenschaftler und Berater.“

Kentucky ist ein bekanntes Höhlengebiet – unter anderem befindet sich hier mit dem Mammoth-Cave-Nationalpark die weitläufigste bekannte Höhle der Erde. Doch auch die kleine Schwester in Breckinridge Kentucky hat ihren Reiz, wie dieses Projekt zeigt. Nun soll es dazu beitragen, diese zu bewahren und zu schützen. Einen ersten Eindruck von den 13,9 Meilen Höhlenwelt, die bisher erfasst wurden, vermittelt ein „Flythrough“, der in das weit verzweigte unterirdische Gangsystem entführt.

 

 

 

 

 

 

Dez
02
2015

Laser Scanner plant großen Bahnhof

Die London Bridge Station ist ein zentraler Umschlagplatz im öffentlichen Nahverkehr der englischen Hauptstadt. Binnen sechs Jahren soll der Bahnhof nun zukunftsfähig gemacht und Kapazitäten für 40 Prozent mehr Passagiere geschaffen werden. 

costain_engster raum finEine anspruchsvolle Aufgabe, denn hier fließt eine der Hauptadern des Londoner Verkehrs. Seit seiner Eröffnung 1836 ist der Bahnhof im Stadtteil Southwark gut frequentiert. Mittlerweile gliedert sich die Station in drei Teile aus Durchgangs- und Kopfbahnhof sowie einer unterirdischen Station der berühmten London Underground. Wer hier aussteigt hat es nicht weit zu den Sehenswürdigkeiten wie London City Hall, Tower Bridge, Tate Modern oder dem neuen Wahrzeichen, dem Wolkenkratzer „The Shard“ von Renzo Piano. Umso mehr ist das Fingerspitzengefühl der Bauingenieure gefordert, die das Bauwerk in sechs Jahren fit für die Zukunft machen sollen. Rund 800 Millionen englische Pfund nimmt der Netzbetreiber Network Rail dafür in die Hand und wählte die besten Experten für diese Aufgabe.

Den Zuschlag erhielt das traditionsreiche britische Bauunternehmen Costain. Um schnellstmöglich präzise Daten mit der gewünschten Detailtiefe zu erhalten, entschied sich das Unternehmen für Laserscanning und Punktewolkentechnologien. Immerhin war die Station in ihrer wechselvollen Geschichte mehrfach um- und ausgebaut und auch in Teilen zerstört worden. Nun sollten aber nicht nur Neubauten und weitere Gleise sondern auch zahlreiche Elemente der bestehenden Konstruktion wiederverwendet werden. Die Herausforderung war, im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses schnell und kostengünstig Vermessungsdaten mit kurzen Reichweiten – und größtenteils in geschlossenen Raumen – zu erfassen. Man entschied sich für den FARO Focus3D 130 mit der dazugehörigen SCENE-Software als die mobilste und preiswerteste Lösung. Dadurch gelang es dem Team, verlässliche Daten für das Building Information Modeling (BIM) bereit zu stellen, auszutauschen und auch innerhalb der verschiedenen Gewerke stets auf dem aktuellen Stand zu sein und ein vollständiges 3D-Modell zu erstellen.

Die erste Bauphase startete Ende 2012, der Betrieb geht parallel weiter. Wer den Baufortschritt verfolgen will, kann diese über die Luftbilder der Betreibergesellschaft tun. Im August 2015 hatte das Team bereits rund 20 Terabyte Daten erfasst, bis Projektende werden es wohl 40 Terabyte sein, rechnen die Costain Ingenieure.

Mit den FARO Laser Scannern werden bis zu einer Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfasst. Die entstandenen Punktewolken können mit verschiedenen Softwarepaketen modelliert werden bis hin zu detaillierten 3D Modellen. Für größere Reichweiten wird auf der Baustelle auch der FARO Focus3D X 330 eingesetzt. In besonders schwer zugänglichen engen und komplexen Bereichen liefert ein FARO Freestyle3D wertvolle Scandaten.

FARO/Costain - Freestyle

Bau neuer Gleise_fin
Die belebte London Bridge Station wird vollständig um- und ausgebaut. Wertvolle Hilfe bei der Planung liefern Scandaten, aufgenommen mit dem Focus3D X 130 und dem X 330. Bei sehr engen Situationen und  komplexen Strukturen unterstützt ein FARO Freestyle3D.

Fotos: FARO Europe/Costain

 

Aug
20
2015

Webinar: Laserscanning am Bau – mehr als konkrete Messwerte

Der Einsatz von 3D Laserscannern in der Baubranche bietet eine Reihe von Vorteilen. Wie man die aussagekräftigen Messwerte einsetzen kann, zeigt ein Webinar am 27. August 2015.

Mittlerweile werden 3D Laserscanner in vielen Bereichen am Bau geschätzt. Befürworter loben vor allem die technischen und organisatorischen Vorteile, die Zeit und Geld sparen. Doch nicht immer herrscht Klarheit, wie sich die präzisen Daten weiterverarbeiten lassen und wo sich die Technik gewinnbringend einsetzen lässt. Antworten gibt ein gemeinsames Webinar von FARO und Gilbane Building Co., USA.

Das kostenfreie Webinar, das in englischer Sprache abgehalten wird, gibt Einblicke zu den Themen

  • Bestandsdokumentationen für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten
  • Qualitätssicherung & -kontrolle, hierzu gehören zum Beispiel die Verifizierung vor der Inbetriebnahme, das Überprüfen der Bodenebenheit und Berichtsabweichungen
  • Bereitstellung einer Echtzeit Rückkopplungsschleife

Referent ist John Tocci Jr., bei Gilbane Experte in „Virtual Design and Construction“.johntocci Seit mehr als zwölf Jahren ist er in der Bauindustrie tätig und hat sich auf den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) spezialisiert.

Wer sich also aus erster Hand über die Möglichkeiten des Einsatzes von BIM informieren will, ist bei dem Webinar genau richtig.

Termin ist am Donnerstag, 27. August 2015, 20 – 21 Uhr MEZ. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur Registrierung

 

Aug
06
2015

Eine Reise in die Vergangenheit

Kreative Ideen gepaart mit Ingenieurswissen und moderner 3D Lasertechnik von FARO: eine gute Kombination für komplexe Projekte. Deshalb war der Focus3D X 330 genau der richtige Partner um eine Reise in die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs möglich zu machen.

Bunker_DDay_ScanLab

Bunker_DDay_ScanLab/FARO

Rund 70 Jahre liegt er zurück, der Tag, der in die Neuere Geschichte einging: Mit der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie wurde das Ende des 2. Weltkrieges eingeläutet. Geschichtsexperten und Lasertechniker haben nun mit der beeindruckenden Dokumentation „DDay 360“ einen völlig neuen Blick mitten in das historische Geschehen realisiert.

Mithilfe des Laserscanners Focus3D X 330 und der Software Scene 5.1.6 von FARO konnten die umfangreichen und komplexen Scanarbeiten in der Normandie in kurzer Zeit ausgeführt und bearbeitet werden. Angestoßen wurde dieses Projekt von dem Londoner Visualisierungsunternehmen ScanLab Projects . Die szenische Umsetzung übernahmen die Windfall Films. Das Ergebnis der aufwändigen Arbeit: Eine Dokumentation in 360-Grad-Perspektive, die die Geschehnisse auf dem Schlachtfeld hautnah erlebbar macht. Fast so als wäre man selbst dabei – Gänsehaut garantiert.

Die Bilder wurden in kürzester Zeit aufgenommen. Nur drei Tage waren die Experten in der Normandie unterwegs und scannten die verschiedenen Orte. Dabei erwies sich der mobile Scanner bei Einsätzen über und unter Tage, beispielsweise beim Einscannen eines Küstenabschnitts oder in einem Bunker, durch seine Flexibilität als zuverlässiger Partner.

Geschichte lässt sich jetzt ganz anders und aus einer vollkommen neuen Perspektive erleben.

Zu den Videos:

Kurzinformation 

Ausführliche Dokumentation

 

Und ab 8. August in der Mediathek.

 

Jul
23
2015

Fußball-Kathedrale bleibt digital erhalten

Das neue Fußballstadion von San Mamés in Bilbao ist deutlich größer und vielleicht auch schöner als das alte. Dennoch ist für viele Fans der Vorgänger unvergessen: Der „Kathedrale“ wurde nach dem Abriss ein digitales Denkmal gesetzt.

Das alte Stadion des“ Athletic Club“ Bilbao galt wegen seiner intensiven Atmosphäre als legendär. Über 100 Jahre feierten und fieberten dort die treuen Anhänger mit ihrer Mannschaft. Um etwas von der Tradition und Stimmung auch für die Nachwelt zu erhalten, wurde die sogenannte „Kathedrale“ vor dem Abriss digital vermessen. Mit drei FARO Focus3D Laserscannern erfassten die Experten von Indissoluble Barcelona jedes noch so kleine Detail – vom Spielfeld über die Ehrenlogen und Umkleideräume bis zum markanten Mittelbogen und dem Löwen-Maskottchen des Clubs. Für den aktuell kleinsten portablen Laserscanner auf dem Markt kein Problem.

Er ist ideal für Innen- und Außenscans geeignet – selbst bei schlechten Lichtverhältnissen und auf engstem Raum.

 

Die Spezialisten von Captae überführten die Scans und Punktewolken in ein stimmungsvolles Video. 1.100 Millionen Messpunkte verarbeiteten sie zu einem beeindruckenden Dokument, welches einen virtuellen Rundgang durch das alte Stadion ermöglicht. Die Fans dürfen dabei einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der digitale Rundgang führt aus der Spielerperspektive von der Umkleidekabine durch den Kabinengang direkt hinaus auf das Spielfeld. Auch aus der Vogelperspektive wurden Aufnahmen eingefangen. Diese zeigen die reizvolle urbane Lage am Stadtrand von Bilbao. Historische Bilder aus den Glanzzeiten und ein kurzer Blick auf den Neubau runden den Kurzfilm ab. Nicht nur für die Fans der „Los Leones“ ein gelungenes Beispiel, was mit moderner 3D Lasertechnik und versierten Spezialisten alles möglich ist.

 

Die ausführliche Dokumentation steht den Besucherinnen und Besuchern im neuen Ausstellungsbereich des Stadions zur Verfügung. Übrigens hat der Neubau bereits die Herzen der spanischen Fans erobert. Er wurde in seinem ersten Jahr zum „Stadion des Jahres“ gekürt.

 

 

 

Jul
09
2015

Planung und Bau im grünen Bereich

Wenn in Industrie und Gewerbe Erweiterungen anstehen und Prozesse optimiert werden, zählen vor allem exakte Planung sowie das Einhalten von Terminen und Budgets. Wertvolle Unterstützung bieten 3D-Laserscanner.

Wie selbst komplexe Bauvorhaben ohne Reibungsverluste umgesetzt werden können, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Teesside, England. Ziel war die Optimierung und Erweiterung einer Biodiesel-Anlage in Seal Sands. Bereits vom ersten Planungsstadium an entschieden sich die Ingenieure von PX Engineering für den Einsatz des mobilen Hochleistungsscanners FARO Focus3D X 330.

ScanData PX Engineering

3D-Scan der Produktionsanlage für die Überprüfung mit dem 3D-Planungsmodell. Abbildung PX Engineering/FARO

Von der Konzeptentwicklung bis zur Aufnahme des gewerblichen Betriebs lag die Anlagenplanung in den Händen des etablierten Büros PX, das sich in über 20 Jahren als Spezialist für Anlagenplanung weltweit etabliert hat. Seit kurzem setzen die Ingenieure auf den FARO Scanner mit seinen extrem großen Reichweiten. Die umfassenden 3D-Scans zur Bestandsdokumentation wurden anschließend mithilfe der Autodesk Navisworks-Software mit dem ursprünglichen 3D-Planungsmodell von PX verglichen und geprüft. Dadurch erkannten die Fachplaner sofort unerwünschte Abweichungen und konnten diese aus dem Weg räumen.

 

Fehlerursachen können durch die unbestechlichen Scans korrekt bestimmt und beseitigt werden, Bauherr Greenenergy und die Ingenieure hatten in jeder Phase Planungssicherheit. Weitere Vorteile des digitalen 3D Scanners sind die Schnelligkeit und Präzision, mit der Daten erfasst werden. Bei Bestandsuntersuchungen oder Bausanierungen können beispielsweise mehrere Scans aus verschiedenen Positionen gemeinsam referenziert werden und liefern eine genaue und vermessbare Kopie selbst komplexer Objekte.

PX

Scans aus verschiedenen Positionen liefern aussagekräftige Punktewolken.
Abbildung: PX Engineering/FARO

 

Übrigens ist das Gebiet um Teesside Seal Sands in Yorkshire nicht nur ein bekanntes Industriegebiet. Das äußerst reizvolle Naturgebiet hat auch eine einmalige Tierwelt zu bieten, die sich beispielsweise beim Birdwatching ergründen lässt.

 

 

 

Jun
18
2015

Ermittlungen in 3D

Am Tatort zählt jedes Detail. Damit keine Spuren verloren gehen, setzen Forensiker auf digitale Unterstützung, beispielsweise durch den mobilen Handlaserscanner FARO Freestyle 3D

Schon manch kniffliger Kriminalfall wurde durch „Kommissar Zufall“ gelöst. Wer sich lieber an detaillierten Fakten orientiert, dem bietet die moderne Laserscantechnologie wertvolle Schützenhilfe. Kriminaltechniker setzen bei der Fallanalyse gerne auf digitale Unterstützung. Besonders wenn es schnell gehen muss, viele Details zu erfassen sind oder der Tatort schwer zugänglich ist spielt der mobile 3D-HandscannerFARO Freestyle seine Stärke voll aus.

Bei der Spurensicherung wird vor allem Wert auf Präzision und Reproduzierbarkeit der Daten gelegt. Bislang forderte dies von den Forensikern eine zeitraubende Dokumentation in Wort und Bild. Diese mühsame Tatortsicherung gehört nun der Vergangenheit an. Mit mobilen Handscannern lassen sich direkt am Ort des Geschehens ganze Szenen aufnehmen. Die Informationen stehen späteren Untersuchungen maßstabsgetreu und in voller Detailtiefe zur Verfügung. Die Daten können ich Echtzeit auf dem Tablett-PC visualisiert, rekonstruiert und ausgetauscht werden. Ein weiterer Vorteil: Kriminalisten können bequem vom Schreibtisch aus beliebig oft an den Tatort zurückkehren und jedes noch so kleine Detail unter die Lupe nehmen. Ganz ohne Qualitätsverlust oder der Gefahr, Spuren zu verwischen.

Die Polizei in den USA setzt schon länger auf die detaillierte Datensammlung- und analyse mit 3D Laserscannern. Egal ob bei schweren Verkehrsunfällen oder bei Kapitalverbrechen. Denn: „ Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, ist Robert Pelton, the Altamonte Springs Police Department, von der neuen Technik überzeugt. Seine Behörde setz bereits auf die Unterstützung durch FARO Laserscanner Focus3D, die der mobile Handscanner nun ergänzt.

Zum Film

Jun
03
2015

Unterirdischer Postzug im Museum der Zukunft

Das Britische Postmuseum dokumentiert mit Laserscannern das Tunnelsystem eines ehemaligen Londoner Postzuges. Moderne 3D-Technologien sollen im Museum ganz neue Besuchererlebnisse ermöglichen.

Von den späten 1920er Jahren bis ins Jahr 2003 verkehrten unter den Straßen Londons fahrerlose Postzüge, die Mail Rail. In ihrem Tunnelsystem entgingen sie den völlig überlasteten Straßen an der Oberfläche und transportierten Briefe, Pakete und Päckchen ohne Zeitverlust. An neun Sortierstationen wurden die Züge be- und entladen, die Gesamtstrecke zwischen Paddington Station im Westen und Whitechapel im Osten Londons betrug 10,5 Kilometer.

Wenn 2016 das Britische Postmuseum eröffnet, soll auch die Mail Rail für Besucherinnen und Besucher zugänglich gemacht werden. Für spätestens 2020 ist sogar geplant, Fahrten mit einem ehemaligen Postzug zu einem Bestandteil des Museumsrundgangs zu machen.

MailRail_03

Copyright: The British Postal Museum & Archive in partnership with ScanLAB Projects

Schon jetzt haben die Ausstellungsmacher damit begonnen, das unterirdische Postsystem mittels 3D-Laserscanning maßstabsgetreu zu erfassen. Das Londoner 3D-Scan- und Visualisierungsunternehmen ScanLAB Projects führte diese Aufgabe mit Hochleistungsscannern von FARO durch. Das so gesammelte Material soll nicht nur der Dokumentation und Archivierung dienen, sondern für neue Besuchererlebnisse im Museum nutzbar gemacht werden. Am Britischen Postmuseum experimentiert man derzeit mit animierten 3D-Rundgängen durch das gesamte Tunnelsystem, Augmented Reality-Apps für Smartphones oder Virtual Reality-Erlebnissen mittels Helmdisplay.

Für welche der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten ihrer 3D-Daten sich die Ausstellungsmacher letztlich entscheiden, bleibt eine spannende Frage. Sicher ist: Die technischen Mittel sind vorhanden, um Kindern wie Erwachsenen die Funktionsweise des alten Londoner Postzuges eindrucksvoll zu vermitteln.

Copyright: The British Postal Museum & Archive in partnership with ScanLAB Projects

Copyright: The British Postal Museum & Archive in partnership with ScanLAB Projects

Ein Video über Mail Rail und Pläne zum Museum:

 

 

 

Mai
20
2015

Bestandsbauten leicht in BIM Modelle integrieren

Webinar zur neuen FARO 3D Software PointSense for Revit®

Webinare bilden eine perfekte Plattform um bequem vom Schreibtisch aus in neue Wissenswelten einzutauchen und sich fortzubilden. Nun besteht die Möglichkeit, die neue FARO 3D Software PointSense for Revit® online kennenzulernen.

60 Minuten anschauliches und praxisnahes Wissen – so plant FAROS jüngster 3D Software Zuwachs – früher kubit – eine Reihe von Webinaren auf Deutsch und Englisch. In einer ersten Runde wird die neue Software vorgestellt, die die Auswertung von 3D-Laserscandaten direkt in Autodesk Revit® erleichtert und erheblich beschleunigt. Gerade in Architektur, Maschinenbau und Bauwesen profitieren die Anwender von der PointSense for Revit® . Die Software ist hardwareunabhängig und verspricht volle Flexibilität beim Einsatz jeder zur Verfügung stehenden Hardware. Beispielsweise können so Bestandsbauten in neue BIM Projekte (Buidling Information Modeling) erfolgreich integriert werden.

Das Webinar zeigt unter anderem

  • wie Wände über Fitting-Werkzeuge digitalisiert werden
  • die vollautomatische Wandausrichtung
  • das Arbeiten mit Hilfe des 3D-Punktfangs direkt in der Punktwolke
  • Erstellen von Ortho Bildern
  • präzises Abgreifen von Punkten anhand einer planaren Scanansicht

Die nächsten Termine sind am 20. Mai 2015, 11 Uhr und 21. Mai, 15 Uhr. Weitere Informationen.

Mai
07
2015

Innovationen für Architekten und Facility Manager

Jetzt anmelden: FARO 3D Documentation Conference 2015 im Mai bei Stuttgart

Was gibt es neues zu 3D Dokumentation und Laserscanning? Antworten gibt die FARO 3D Documentation Conference 2015 von 21. – 22. Mai in der „Motorworld“ bei Stuttgart: International, Interdisziplinär, Informativ.

Die Veranstaltung stellt in praxisnahen Workshops und hochkarätigen Vorträgen Trends und Anwendungsmöglichkeiten für verschiedene Branchen und Berufsgruppen vor. Allen voran für Laserscan-Interessierte aus

  • Architektur, Ingenieurs- und Bauwesen,
  • Vermessung,
  • Denkmalpflege und Heritage,
  • Mining und Tunnelkonstruktion,
  • verarbeitende Industrie und Fertigungsproduktion sowie
  • Forensik.

Aber auch Newcomer kommen auf ihre Kosten: Die Experten geben Informationen aus erster Hand weiter – auch dies ein Markenzeichen der jährlichen Fachtagung, die bereits zum fünften Mal von FARO organisiert wird. In den Vortragspausen und bei der Fachausstellung besteht Gelegenheit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und Antworten auf brennende Fragen zu erhalten. Neueste Entwicklungen werden dort nicht nur präsentiert, sondern auch im Detail erläutert.

DURAARK research project/M. TamkeAktuelle Erkenntnisse zum Umgang mit 3D Modellen verheißt der Vortrag von Martin Tamke, Associate Professor am CITA, Center for Information Technology and Architecture, Kopenhagen. Er zeigt, wie es Architekten, Ingenieuren und Facility Managern gelingt, 3D Laserscandaten direkt in den Workflow zu integrieren. Dazu gehört auch die Vorstellung, wie sich BIM Modelle automatisch generieren lassen – sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich.

Ein weiteres Ziel ist es, die Potentiale der digitalen Darstellung auszuloten und nutzbar zu mache – auch durch Langzeitarchivierung. Sie ermöglicht die Wiederverwertbarkeit von Design und ingenieurwissenschaftlichen Lösungen, gewährleistet Sicherheitsvorkehrungen und bewahrt architektonische Gebäudedaten. Die EU fördert dieses Forschungsprojekt mit DURAARK, Durable Architectural Knowledge.

Wohin die Reise geht, zeigt die FARO 3D Documentation Conference. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz.

 

Schritt für Schritt zum BIM Modell aus der Punktewolke:

Von den Rohdaten eines FARO 3D Laserscanners (oben) bis zum aussagenkräftigen Modell.

Abbildungen: DURAARK research project/M. Tamke

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

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