Mrz
24
2016

Näher am Mars

3ders.org

Scan mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 330

Schon bald will die NASA mit ihrem aktuellen Prestigeprojekt Menschen zum Mars befördern. Die dafür in Planung befindliche Raumfähre „Orion“, nahmen 3D Experten und Luftfahrtunternehmen unter die Lupe.

Einen ersten Testflug hat das Raumfahrzeug bereits erfolgreich absolviert. In 5.800 Kilometer Flughöhe umrundete die „Orion“ die Erde. So hoch war seit dem letzten bemannten US-Mondflug „Apollo 17“ keine Raumkapsel mehr geflogen. Und die Pläne der NASA gehen weiter: Möglichst 2021 soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida die Orion ihren bemannten Jungfernflug zum Roten Planeten antreten.

und die daraus entstandene Punktewolke. FOTOS: 3ders.org

und die daraus entstandene Punktewolke. Abb.:3ders.org

Schon vorher aber wird es die „Orion“ zum Anfassen geben, als original-getreue Miniatur des Mannschaftsmoduls. Die Auflage von 150 Stück, so die Idee, sollen gratis bei der größten 3D Hersteller Messe in Nord Amerika verteilt werden: der RAPID von SME, 16.-19. Mai 2016 in Orlando/Florida. Für das ehrgeizige Projekt fanden sich führende Technologieunternehmen aus 3D Scanning, 3D Druck und Luftfahrt zusammen. Mit von der Partie Lockheed Martin, FARO Technologies, Inc., Direct Dimensions, Inc., Met-L-Flo, Inc., Florida Institute of Technology und Cincinnati Inc..

3ders.org

Mannschaftsmodul des NASA Orion Raumfahrzeugs

Zum Auftakt wurde der allererste 3D Scan des Mannschaftsmoduls erstellt. Ein FARO Laser Scanner Focus3D X 330 übernahm die anspruchsvolle Aufgabe, die Kapsel mit ihrem Durchmesser von gut 5 Metern und einer Länge von 3 Metern zu scannen. Zur Weiterverarbeitung wurden die Daten in eine 3D Punktewolke überführt und in druckbare Daten umgewandelt. Nun sind die Projektpartner gefragt, um die 150 Nachbildungen möglichst realitätsnah abzubilden. Zudem soll eine Replik mit noch größeren Maßen live auf der Messe entstehen und die vielen Möglichkeiten der neuesten 3D Druckmaschinen anschaulich präsentieren.

Foto: 3ders.org

Konstruktion und Design des ORION Mannschaftsmoduls. Abb: 3ders.org

Die 3D Technologie nimmt bei der NASA auch bei der Entwicklung für Raumfahrzeuge immer größeren Raum ein. Gerade bei der qualitativ hochwertigen Erstellung kleinerer Produktionszahlen ist die additive Herstellung auf dem Vormarsch. Manches, was heute noch als Fiktion gilt, wird damit ganz schnell Realität. Und wie sich die Menschen in den 60er Jahren die Zukunft vorstellten, zeigt uns ein Blick auf eine Kultserie aus den 60er Jahren. Damals ergründete Dietmar Schönherr alias Commander Cliff Allister Mc Lane ebenfalls mit einer „Orion“ fremde Galaxien im All.

„Raumpatrouille Orion“:

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