Feb
27
2015

Nach dem Brand: Colorado Springs Utility verwendete FARO Laserscanner, um die Schäden am Kraftwerk zu erfassen

Colorado Springs Utility ist das viertgrößte Energieversorungsunternehmen in den USA. Es versorgt über 380.000 Menschen, davon 150.000 Haushalte und Unternehmen mit Energie.

Am 5. Mai 2014 brannte das Martin Drake Kraftwerk, was zu einem Drittel zu der kontinuierlichen Stromversorgung durch das Unternehmen beitrug. Über 22.000 Kunden waren zeitweise ohne Strom und es waren über 20 Löschfahrzeuge, 80 Feuerwehrmänner und 20 Personen der Hilfsmannschaften notwendig, um das Feuer einzudämmen.

Unmittelbar nach dem Brand wurde auch gleich damit begonnen, die Anlage wieder aufzubauen.

Dazu war eine exakte Planungsgrundlage und die Aufnahme des Ist-Zustands nach dem Brand erforderlich. Der FARO Laser Scanner Focus3D konnte diese Daten liefern.

Kraftwerksschäden

Ein Scan in Form einer Punktewolke von einem vom Feuer beschädigten Teil des Kraftwerks.

Lesen Sie, wie die Colorado Springs Utility diese Aufgabe bewältigte, um möglichst schnell wieder eine ausreichende Energieversorgung gewährleisten zu können.

Den kompletten Artikel (in Englisch) finden Sie hier.

 

 

Feb
26
2015

Aktuelle Trends im Laserscanning: FARO 3D Documentation Conference 2015

Save the date: Beliebter Branchentreffpunkt von 21.-22. Mai bei Stuttgart

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FARO 3D Documentation Conference 2014

Eine einzigartige Plattform bietet die „3D Documentation Conference“ für Laserscan-Interessierte aus aller Welt. Vorträge aus erster Hand, der Wissenstransfer und das Netzwerken über Branchengrenzen hinweg stehen bei dem beliebten Treffpunkt im Mittelpunkt. Die Erfolgsgeschichte geht in diesem Jahr in die fünfte Runde: Merken Sie sich heute schon den 21. und 22. Mai 2015 vor.

 

Das jährliche Expertentreffen ist bekannt für sein spannendes Programm und seine ausgewählten Locations. In diesem Jahr findet die Veranstaltung in der Böblinger „Motorworld“ bei Stuttgart statt. Die Teilnehmer erfahren dort die neuesten Entwicklungen zu Hardware- und Softwarelösungen. Praxisnahe Keynotes, detaillierte Workshops und aktuelle Anwenderbeiträge zu 3D Dokumentation und Laserscanning bilden attraktive Zugpferde. In den Pausen besteht ausreichend Gelegenheit zum Netzwerken und zum Besuch der Fachausstellung, die innovative Entwicklungen vorstellt.

Angesprochen werden Fachleute verschiedener Wirtschaftszweige wie

  • Architektur, Ingenieurs- und Bauwesen
  • Vermessung
  • Denkmalpflege und Heritage
  • Mining und Tunnelkonstruktion
  • verarbeitende Industrie und Fertigungsproduktion
  • Forensik

Wer beim Szenetreffpunkt dabei sein will, kann sich heute schon seinen Platz sichern. Sie sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen.

FARO bringt Interessierte zum Laserscanning zusammen:  Jetzt zur 3D Documentation Conference am 21./ 22. Mai 2015 bei Stuttgart/Germany anmelden.	Fotos: FARO FARO bringt Interessierte zum Laserscanning zusammen: Jetzt zur 3D Documentation Conference am 21./ 22. Mai 2015 bei Stuttgart/Germany anmelden. Fotos: FARO

 

Feb
19
2015

Kurze Pause der „Queen Elizabeth“ im Trockendock

In rekordverdächtigen Tempo ging die Generalüberholung der „Queen Elizabeth“ in nur zwei Wochen über die Bühne.

Nach vier Jahren Kreuzfahrt standen an dem Schiff umfassende Reinigungs- und Modernisierungsarbeiten an. Der Zeitplan für die Generalüberholung in der Werft Blohm + Voss in Hamburg  war äußerst knapp bemessen, denn bei Kreuzfahrtschiffen gelten die Liegezeiten als extrem kostenintensiv. Insgesamt flossen rund 30 Millionen Euro in die Generalüberholung  der schwimmenden Landstadt. Der 2010 vom Stapel gelaufene Hochseeriese der Cunard Line bietet Platz für über 3.000 Menschen – 2.000 davon für Reisende auf 12 Passagierdecks. Das Schiff ist 294 Meter lang, 32 breit und mit 55 Metern so hoch wie ein Riesenrad.

Scan des Schiffrumpfs mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130 und digitale Punktewolke. Abbildungen: SCAN3D

 

Parallel zur Wartung wurde der Schiffsrumpf präzise vermessen, um aussagekräftige Daten für geplante neue Strömungsklappen und Stabilisatoren zu erhalten. Die 3D Bestandsaufnahme übernahm die SCAN3D Dienstleistungsgesellschaft mit dem FARO Laser Scanner Focus3D X 130. Das Team agierte unter hohem Zeitdruck und bei sehr beengten Verhältnissen, zeitgleich zu den 24-Stunden-Arbeitsschichten auf der Werft.

Vor allem in der der Nacht und am Wochenende waren die Vermessungsingenieure im Einsatz. In zweimal acht Stunden wurde der gesamte Schiffrumpf in 100 Einzelscans erfasst – und das auch unter Kiel. Der Focus3D X 130 entpuppte sich einmal mehr als idealer Begleiter: Er ist mobil einsetzbar und kann ohne großen Aufwand schnell stationiert werden. Der Laserscanner lieferte mit einer Standardabweichung von 2,5 mm bei 300 Meter Schiffslänge und einem Entfernungsrauschen im Submillimeterbereich ein hochpräzises Abbild des Rumpfes.

Die Daten verarbeitete SCAN3D in LupoScan weiter und stellte am Ende ein verlässliches Oberflächenmodell des Schiffsrumpfs zur Verfügung. Auf Basis dieses Modells analysieren finnische Konstrukteure mittels CFD das Strömungsverhalten und designen nun neue Strömungsklappen, Stabilisatoren und einen neuen Bugwulst. Mittlerweile kreu zt die „Queen Elizabeth“ wieder durch die Weltmeere zwischen Norwegen, Großbritannien, Japan, Neuseeland und Hawaii.

 

Feb
16
2015

Engpässe überbrücken

Was haben das milliardenschwere britische Infrastrukturprogramm, der Autobahnabschnitt von Leeming nach Barton und der FARO Focus3D X 330 gemeinsam? Jede Menge, zeigt unser heutiger Blogeintrag.

Mit Investitionen von 28 Milliarden Pfund will das Kabinett Cameron die Wirtschaft im Vereinigten Königreich ankurbeln. Ein beträchtlicher Batzen davon fließt in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Beispielsweise soll der Straßenabschnitt an der Autobahn A1 Leeming nach Barton mit rund 380 Millionen britischen Pfund fit gemacht werden für die Zukunft. Künftig wird dann der Verkehr auf drei, statt wie bisher zwei Spuren durch die Region North East und Yorkshire rauschen. Rund 20 Prozent Zeitersparnis soll der Ausbau bringen. Doch die Baumaßnahme birgt auch ihre Tücken.

Die Ausbaustrecke wird von mehreren Brücken flankiert, die für die dreispurige Erweiterung modifiziert werden müssen. Exakte Daten für das Konstruktionsteam lieferte der FARO Focus3D X 330. Der effiziente und mobile Laserscanner hat sich seit seiner Markteinführung vor rund einem Jahr in der Szene einen guten Namen gemacht. Die Spezialisten des Vermessungsbüros TRI-TECH Ltd in Yorkshire/UK setzten daher auf das Kraftpaket, das genau auf die aktuellen Erfordernisse ausgelegt ist. Der Focus3D X 330 scannt bis zu einer Reichweite von 330 Metern auch bei vollem Tageslicht. Die Brücken konnten beispielsweise nur vom Seitenstreifen aus aufgenommen werden. Ein weiterer Pluspunkt des Scannens: Bei nur einem Besuch können alle Daten erfasst werden. Nach nur vier Tagen hatten die Vermesser alle wichtigen Informationen im Kasten. Unterstützt wurden die Ingenieure dabei vom Ausrüster Opti-cal Survey equipment, der bereits in früheren Projekten reichlich Erfahrungen mit dem Scanner gesammelt hat.

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Aus den Scandaten lassen sich exakte und detailstarke Modelle beispielsweise in Revit erstellen.

Die Auswertung erfolgte mit der FARO Software SCENE, mit der die Daten nach Autodesk Revit und Autocad importiert werden können. Alle Projektbeteiligten bescheinigten hier eine außergewöhnliche Qualität, auf deren Grundlage nun der neue Highway präzise konstruiert werden kann, was Zeit und letztlich auch Kosten spart. Mit der Fertigstellung des Autobahnabschnitts wird Mitte 2017 gerechnet.

A1 Brückenscan

Abbildungen: Ted Harland and Tri-tech Ltd.

Feb
05
2015

Vermessung eines Kunsttempels

Staatsoper Bukarest in 3D

Das Opernhaus in Bukarest ist das größte der vier rumänischen Staatsopern. Ein Besuch der 1919 gegründeten Oper gehört auch heute noch zu den kulturellen Highlights der Stadt. Im Zuge anstehender Restaurierungsmaßnahmen kam für die präzise Erfassung des Gebäudes der FARO Laserscanner Focus3D zum Einsatz.

Foto: FARO

Im Bühnenbereich waren eine 2D-Ansicht und ein 3D-Modell notwendig, um das sichere Ausführen verschiedener Arbeiten zu gewährleisten, wie etwa die Modernisierung der Beleuchtungsgänge oder die Erneuerung des Eisernen Vorhangs. Die Scans im Besucherfoyer lieferten die Grundlagen für die Restaurierung der Beleuchtung.

Dabei spielte der Focus3D sein ganzes Leistungsrepertoire aus: Trotz laufender Restaurierungsarbeiten während den Aufnahmen lieferte er hochpräzise Darstellungen. Geplante Baumaßnahmen ließen sich problemlos in die Punktewolke integrieren – und das Ergebnis den ausführenden Partnern dank der SCENE WebShare –Lösung einfach zur Verfügung stellen. Mit diesen Daten konnten die Verantwortlichen schon vorab prüfen, ob die Einbauten etwa mit der bestehenden Ausstattung kollidieren und die notwendigen Arbeiten steuern. Die Genauigkeit der Dokumentation und die flexiblen Softwarelösungen waren für alle Beteiligte ein echter Gewinn, denn sie sparten enorm Zeit und machten weitere Messarbeiten überflüssig.

 

Foto: FARO Foto: FARO Foto: FARO Foto: FARO

 

Abbildungen: FARO

 



Der Laserscanner Blog

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