Dez
05
2013

Gebäude simultan planen und entwickeln

Eine große Zukunft wird der Planungsmethode des Building Information Modeling, kurz BIM vorausgesagt. Das Tool für die Optimierung von Prozessen beim Bauen und beim Betrieb findet immer mehr Anhänger.

Die Idee hinter dem Konzept des BIM ist denkbar einfach: Architekten und Fachingenieure entwickeln gemeinsam und simultan die Konzepte für anspruchsvolle und nachhaltige Gebäude. Ausgangspunkt bildet ein digitales Modell, in dem alle relevanten Daten für Planung, Bau und Bewirtschaftung zusammengefasst werden. Alle Baupartner haben zu jeder Zeit Zugriff auf die aktuellen Gebäudedaten. Gleichzeitig eliminiert das BIM-Modell Dokumentationsdefizite und Informationsverluste an den Gewerkeschnittstellen.

Alle Daten auf einen Blick

Das Vorgehen eignet sich sowohl für Neubauten als auch für die Erfassung von Bestandsgebäuden. Wenn für den Bestand keine dreidimensionalen Daten vorliegen können diese mit modernen 3D-Laserscannen relativ schnell und kostengünstig erfasst werden: Mit dem handlichen FARO Focus3D beispielsweise sind auch komplexe Raumstrukturen präzise aufmessbar. Die Einzelscans lassen sich im Anschluss zu einem räumlichen Gesamtmodell zusammenfügen und in gängige Softwarelösungen importieren, z.B. 3D-Studio Max Design, Autodesk Revit Architecture, Archicad, Vectorworks oder Bentley´s Microstation. Damit stehen sie Planern in der gewohnten CAD-Umgebung zur Verfügung.

Das so generierte 3D-Modell kann im BIM kontinuierlich um Nutzungs- und Betriebsdaten, wie beispielsweise Kosten und Qualitäten von Umbaumaßnahmen, Wartungen und Instandhaltungen erweitert und so fortgeschrieben werden. Webbasierte Softwarelösungen ermöglichen außerdem eine von Ort und Zeit unabhängige Bearbeitung.

Das BIM steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, erfahrene BIM-Anwender sind jedoch überzeugt, es wird sich im Blick auf die zunehmend geforderte integrale Planung weiter durchsetzen. Weitere Vorzüge sind:

  • Terminsicherheit
  • kostengünstige Planung
  • Qualitätskontrolle
  • Schnittstellenoptimierung
  • vollständiges Datenmodell
  • guter Gesamtüberblick

FARO 1 5.2_3D_View_1

 

Bestandsbauten lassen sich mit modernen 3D-Laserscannern heute relativ schnell digitalisieren und auch slbest Raumstrukturen abbilden. Über webbasierte Softwarelösungen (hier SCENE 5.2 von FARO) können diese von mehreren Projektbeteiligten weiterverarbeitet werden.

Fotos: FARO

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