Aug
20
2013

Kulturerbe unter der Lupe

CIPA Symposium

CIPA Symposium 02.-06.09.2013

Sie sind vom Zerfall bedroht oder aufwändig restauriert, sie sind unschätzbar alt oder erstaunlich zeitgemäß – und sie sind sowohl von der Natur als auch von Menschenhand erschaffen: schützenswerteKultur- und Naturstätten. Die internationale Organisation „CIPA“ hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele davon mit aktuellen Technologien zu erfassen, zu dokumentieren, sie digital festzuhalten und für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Neue Entwicklungen bei der Datenerfassung sowie bewährte Verfahren werden beim 24. Internationalen CIPA Symposium von 2. – 6. September 2013 in Straßburg vorgestellt.

Das CIPA-Symposium verbindet Vertreter aus Kultur und Wissenschaft und bringt diese zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Präsentationen neuer Forschungsarbeiten und der Austausch zwischen den Fachleuten. Diese kommen beispielsweise aus Archäologie, Topographie und Vermessung. Der Wissenschaftsbeirat des Symposiums hat im Vorfeld der 24. Tagung über 180 Arbeitspapiere ausgewählt, die während der Konferenz präsentiert werden. Es wurden mittlerweile Autoren aus über 40 Ländern registriert. Anmeldungen sind noch am ersten Tag des Symposiums direkt am Veranstaltungsort, dem Institut für angewandte Wissenschaften in Straßburg (INSA), möglich.

CIPA Symposium 2013: 02.-06. September am INSA/Straßburg

Weltweit gibt es unzählige bedeutende Zeichen der Menschheits- und Kulturgeschichte. Ein Blick in das aktuelle Tagungsprogramm zeigt, dass moderne Vermessungstechniken die Erfassung und Dokumentation dieser Orte vielversprechend unterstützen können. Schwerpunkte bilden dabei terrestrisches Laserscanning und Methoden aus der Photogrammetrie. Die Experten beim Internationalen CIPA Symposium erläutern neue Beispiele aus der Praxis und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten: Modelling-Methoden für Archäologie und Architektur, das mobile 3D-Laserscanning zu Land und aus der Luft sowie Animationsfilme und Modelle aus 3D-Punktewolken kommen heute ganz selbstverständlich zum Einsatz.

Das reichbestückte Programm besteht aus Keynote-Beiträgen im Plenum, parallelen Tutorien und Sessions zu einzelnen Schwerpunktthemen. Begleitend finden attraktive Exkursionen und eine Fachausstellung statt.

Über CIPA

Das Komitee für die Dokumentation von Kulturerben (CIPA) ist eine internationale Organisation, mit dem Ziel, das kulturelle Erbe der Menschheit durch aktuelle Technologien zu erhalten, zu dokumentieren und zugänglich zu machen. Die CIPA ging aus dem Internationalen Rat für Denkmalpflege, ICOMOS hervor. Sie wurde 1968 gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung, ISPRS gegründet, um den Wissens- und Technologietransfer zwischen den verschiedenen Wissenschaften zur Dokumentation von Kulturerben zu erleichtern.

 

Mehr über die CIPA und die verschiedenen Verfahren zur Dokumentation von Kulturerben:

 

 

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