Mai
31
2013

Bessere Architektur mit 3D-Laserscanning

Schneller, präziser und kostengünstiger – durch modernes 3D-Laserscanning wird Architektur noch besser, davon ist Johannes Rechenbach überzeugt. Der Diplom-Ingenieur und Architekt geht mit seinem Unternehmen „laser scanning architecture“ konsequent neue Wege. 3D-Laserscanner punkten seiner Erfahrung nach vor allem bei Bestandsgebäuden, etwa um für einen Umbau oder eine Sanierung sehr schnell präzise Daten zu erhalten.

Seine Erfahrungen aus der Praxis stellt Johannes Rechenbach beim FARO 3D Documentation User Meeting am 13. und 14. Juni 2013 im „Convention and Conference Centre“ in Straßburg vor. Innerhalb der „Civil Engineering & Architecture Sessions“ gibt er in einem Workshop Einblicke in aktuelle Projekte seines Büros. Gemeinsam ist ihnen der Einsatz von 3D-Laserscan-Technik, jedoch aus ganz unterschiedlichen Motiven.

Seine Beispiele werden unter anderem sein:

•  die Sanierung eines Kirchendachstuhls – hier half Laserscanning bei der akkuraten Massenermittlung und Abrechnung

•  die Außensanierung eines Geschäftshauses – exakte 3D-Daten sorgten dabei für eine passgenaue Ermittlung und Vorfertigung der neuen Fassadenelemente

•  der Rohbau eines Fahrstuhlschachts – auch in diesem Fall war durch die präzise ermittelten Maße ein reibungsloser Einbau möglich.

Alle Bilder: laser-scanning-architecture.com

Rechenbachs Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass durch den Einsatz von 3D-Laserscanning eine präzisere Bestandserfassung quasi im Handumdrehen möglich ist – Planungsfehler können vermieden werden. 3D-Scans sind auch eine perfekte Basis für die weitere Planung in 2- und 3D sowie für Visualisierungen aller Art. So ist eine ortsferne und verlässliche Planung im Bestand möglich.

Planungs- und Kostensicherheit wird nach Rechenbach erreicht, wenn:

•    Problembereiche in einer frühen Phase erkannt werden
•    Details frühzeitig festgelegt werden können
•    ein optimaler Bauablauf gewährleistet wird.

Das international ausgerichtete FARO 3D Documentation User Meeting bringt Experten, Anwender und Interessierte aus verschiedenen Branchen zusammen – von Architektur und Denkmalschutz über Kriminologie bis hin zum Anlagenbau. Wer bei der Veranstaltung dabei sein möchte – Anmeldungen sind noch möglich.

 

Mai
15
2013

Cloaka Maxima – die 3D-Erfassung der Unterwelt

Der Vortrag von Juan Roberto Vásquez beim diesjährigen FARO 3D Documentation User Meeting kann leider nicht stattfinden. Stattdessen erwartet Sie ein interessanter Vortrag von Andrew McQueen (Roughton International Ltd). Er spricht über die 3D-Vermessung der U-Bahntunnel in London.

Einmal im unterirdischen Kanalsystem des antiken Rom spazieren gehen, ohne die Heimat zu verlassen. Unmöglich? Nicht mehr. Die digitale, dreidimensionale Erfassung der Unterwelt mit dem FARO Laser Scanner Focus3D macht‘s möglich. Dabei waren die Bedingungen vor Ort äußerst schwierig.

Forum Romanum, Rom

Forum Romanum, Rom

 

Die Messungen fanden unterirdisch, bei völliger Dunkelheit und in zum Teil sehr engen und überfluteten Gängen statt. Wegen des desolaten technischen Zustands der Cloaka Maxima unter dem Forum Romanum droht ihr die Schließung.
Aus dem spannenden Vermessungsprojekt berichtet der Geschäftsführer von Indissoluble /Barcelona, beim FARO 3D Documentation User Meeting. Das Büro ist spezialisiert auf Multimedia-Architektur. Bei dem Anwendertreffen am 13. und 14. Juni 2013 in Straßburg zeigt Juan Roberto Vásquez, wie die moderne Laserscan-Technik bei der Erfassung der Ausgrabungsstätte eingesetzt wurde.

Im Wesentlichen sollte die Erfassung und Vermessung des historischen Bauwerks per Laserscanning

  • den technischen Zustand der Kanalisation dokumentieren
  • neue archäologische Erkenntnisse liefern
  • Daten für Veröffentlichungen und Ausstellungen liefern.

Von großem Vorteil bei der Arbeit unter den Extrembedingungen des Kanalsystems waren das geringe Gewicht und die Größe des FARO Laser Scanner Focus3D. Bisher lagen aus der Zeit der ersten Ausgrabungen nur handschriftliche Zeichnungen und Karten zur Cloaka Maxima vor. Nach der digitalen 3D-Vermessung mit dem Focus3D stehen nun exakte Daten zur Verfügung, aus denen sich dreidimensionale Modelle erzeugen lassen. Zudem geben sie Aufschluss über die Lagebeziehung zwischen den historischen Denkmälern des Forum Romanum an der Oberfläche und dem unterirdischen Bauwerk.

Der Praxisbericht von Juan Roberto Vásquez steht am zweiten Tag des 3D Documentation User Meetings auf dem Programm. Ein Fokus des diesjährigen Anwendertreffens im „Convention and Conference Centre“ liegt auf der Laserscan-Technik bei der Erfassung denkmalgeschützter Bauten und Kulturerbestätten.

Cloaka Maxima_1

Cloaka Maxima_1

Cloaka Maxima_2

Cloaka Maxima_2

Mai
07
2013

Spannender Einsatz des FARO Laser Scanners Focus 3D in einer synthetischen Gummifabrik

Erleben Sie wie die petrochemischen Fabrik Togliatti Kauchuk eine der größten Firmen dieser Industrie komplett für Renovierungsarbeiten in nur 102 Tagen gescannt wurde.
Unter extremsten Scanbedingungen wie Lärm, Vibration, chemischen Dämpfen, gefährlichen Temperaturen, die bei der Herstellung von Gummi entstehen brachte der Laser Scanner Focus 3D schnelle und hervorragende Ergebnisse.

Video 3D Scan of Togliatti Kauchuk

Mai
06
2013

Archäologie meets 3D Laserscanning

Was haben Archäologie und die 3D-Dokumentation per Laserscanning miteinander zu tun? Eine ganze Menge. Beispielsweise hilft die moderne Technik dabei, auf einfache Weise vollständige und exakte Dokumentationen historischer Stätten zu erstellen oder Fundstücke systematisch für den Museumsbetrieb und die Wissenschaft zu erfassen. Beim FARO 3D Documentation User Meeting in Straßburg zeigen Experten an konkreten Fallbeispielen aus der Praxis, wie dies geht.

Projekt Edeta, Spanien

Einen Schwerpunkt des Anwendertreffens am 13. und 14. Juni 2013 im „Convention and Conference Centre“ bildet der Einsatz der Laserscan-Technik bei der Erfassung denkmalgeschützter Bauten und Kulturerbestätten. Josep Blasco i Senabre und Fernando Cotino Villa von Global Geomática S.L./Spanien präsentieren zwei aktuelle Projekte ihres Unternehmens. Sie stellten sich in beiden Fällen spezifischen archäologischen Fragestellungen und entwickelten maßgeschneiderte Lösungen für die Archäologen vor Ort.

Beim ersten Praxisbeispiel war die Ausgangssituation folgende: Beim Bahn-Großprojekt „Sagrera Station“ in Barcelona wurden während der Aushubarbeiten bedeutende jungsteinzeitliche Knochenfunde entdeckt – über 300 Skelette in einem unterirdischen Tempel. Dieser aufsehenerregende Fund stellte die Bauarbeiten und Archäologen vor spezielle Herausforderungen. Die Lösungen, ausgehend von dem Aufbau einer 3D Punktewolke per Laserscanning, stellen die Experten in Straßburg vor.

Laserscan Projekt Edeta, Spanien

Nicht weniger spektakulär und wieder komplett anders zeigt sich das zweite Projekt des Büros: In Llíria, Spanien. Hier unterstützten die Experten für Laserscanning ein Team bei ihrer Arbeit an der außergewöhnlichen Ausgrabungsstätte Edeta – die Funde reichen bis ins erste Jahrhundert zurück. Unter anderem werden dort römische Badeanlagen restauriert und für die Musealisierung vorbereitet. Dies bedeutet für die Wissenschaftler eine ganze Reihe von Herausforderungen und Fragestellungen. Welche Lösungen Blasco i Senabre und Villa hier fanden, erfahren Sie ebenfalls beim 3D Documentation User Meeting in Straßburg.

Anmeldungen sind noch möglich.

Projekt Sagrera Station, Brasilien

 

 



Der Laserscanner Blog

Alles rund um Laserscanning, 3D-Dokumentation und 3D-Messtechnik für Architekten und Bauingenieure

RSS Feed RSS-Feed

Follow us on twitter

Follow us on twitter

Aktuelle Kommentare

    Rss-Feed