Stonehenge: 3D-Dokumentation enthüllt neue Erkenntnisse

Neue Erkenntnisse über Stonehenge lieferte unlängst eine Untersuchung der Steine mit Hilfe eines Laserscanners. Wissenschaftler scannten einige der Felsen und fanden steinzeitliche Zeichnungen. Die Positionierung der Markierungen gibt Aufschluss über Verwendung und Bedeutung des Steinkreises.

Der Steinkreis Stonehenge im Süden Englands diente bereits in der Jungsteinzeit als religiöse Kultstätte. Der Bau der Anlage orientierte sich am Sonnenlauf. Die Planung basiert auf durchaus komplexen Berechnungen. Auch die neu-entdeckten Markierungen wurden nicht zufällig gesetzt.

3D-Dokumentation liefert Beweise

Die Wissenschaftler scannten im Auftrag der English Heritage die komplette Formation mit Hilfe eines Laserscanners. Zeichnungen fanden sie jedoch nur auf vier Steinen, die überwiegend in der Mitte der Anlage stehen. Die Markierung -  aus der Bronzesteinzeit – sind der Ostseite des Monuments zugewandt. Das ist nicht unwesentlich, denn auf dieser Seite liegen mehrere Grabhügel. Die Experten gehen davon aus, dass die meisten Menschen das Monument von dieser Seite angingen. Jedoch konnten sie bislang nur vermuten, dass die entsprechenden Steine besonders gestaltet wurden. Dank der 3D-Dokumentation haben sie erstmals Beweise dafür.

Alle Details zur Untersuchung finden Sie im (englisch-sprachigen) Bericht der English Heritage.

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/ Kategorie: Allgemein / Schlagwörter: , / Autor: jeskec / Erstellt: Oktober 16, 2012 / Kommentare (0) /

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