Aug
31
2011

Webinar: Amberg Technologies & FARO Laser Scanner Focus3D

Hier haben Sie die Möglichkeit alles Wissenswerte über die georeferenzierte Erfassung und Veredlung von baulicher Infrastruktur-Information von Amberg zu erfahren.

Ob Sie ein Tunnelprofil genau vermessen oder den Vortrieb automatisch steuern und überwachen wollen, ob Sie eine 3D-Profilkontrolle mit Echtzeitergebnissen durchführen oder Dimensionen und Zustand eines Tunnelbauwerkes lückenlos analysieren und dokumentieren möchten: Die Tunnelmesssysteme TMS Solution bieten für Ihre Anforderungen genau die richtige Lösung.


Datum und Zeit:
08.Septmeber um 15:00 (GMT+1)
Titel: Amberg Technologies innovative positioning method for the FARO Laser Scanner Focus3D
Präsentator: Nicolas Tanala
Sprache: Englisch

Weitere Infos: http://www.faro.com/content.aspx?ct=ge&content=news&item=4118&tab=1

Anmeldung: http://www.faro.com/contentv2.aspx?cid=9&content=misc&item=2157

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 13.September.

Aug
22
2011

Case Study: 3D-Laserscans erleichtern Sanierung des berühmten King’s Theatre in Glasgow

Im Zuge der umfangreichen Sanierung der Innenräume des berühmten King’s Theatre in Glasgow musste eine Vermessung durchgeführt werden, um Informationen über die Schäden zu gewinnen, die eine Überschwemmung einige Jahre zuvor verursacht hatte.

Das abschließende Datenpaket umfasste mehr als 7,5 GB und enthielt eine vollständige Erfassung des Zuschauerraums vor der Sanierung.

Das abschließende Datenpaket umfasste mehr als 7,5 GB und enthielt eine vollständige Erfassung des Zuschauerraums vor der Sanierung.

Geospatial Survey Solutions and Deri Jones & Associates (GSS/DJA) wurden mit der Durchführung einer Vermessung des Zuschauerraums im King’s Theatre in Glasgow, der 1785 Besuchern Platz bietet, beauftragt. Die mit dem FARO Laser Scanner und einem MENSI GS200 durchgeführte Erfassung der Daten vor Ort dauerte drei Tage. Der Kunde hatte detaillierte Ansichten und Planzeichnungen in Auftrag gegeben, mit Angaben zu den Höhenunterschieden im Boden in jeder Ebene des Zuschauerraums sowie Schnittzeichnungen aus verschiedenen Positionen.

Das King’s Theatre war einst auf Betreiben der in Edinburgh ansässigen Theatergruppe Howard & Wyndham mit Baukosten von mehr als 50.000 Pfund errichtet und am 12. September 1904 eröffnet worden. 1990 fand hier die Eröffnungsveranstaltung statt, mit der Glasgow sein Jahr als Kulturhauptstadt Europas einläutete. Im Laufe der Jahre traten auf der Bühne des The King’s unzählige berühmte Schauspieler/innen auf, darunter Sir Lawrence Olivier, Sarah Bernhardt, John Gielgud, Katharine Hepburn und Tyrone Power. Der junge Michael Jackson war hier Ende der 1970er Jahre anlässlich einer Royal Variety Performance zusammen mit den Jackson Five zu sehen. Die Theatergruppe Ambassador Theatre Group, die derzeit das Kings Theatre betreibt, hatte dessen geschäftliche Leitung 2002 übernommen.

Im Laufe der Jahre traten auf der Bühne des The King's unzählige berühmte Schauspieler/innen auf.

Im Laufe der Jahre traten auf der Bühne des The King's unzählige berühmte Schauspieler/innen auf.

GSS/DJA führte eine Vermessung des Zuschauerraums durch, die für eine umfassende Sanierung der Innenräume des Theaters benötigt wurde. Die verantwortlichen Architekten, Simpson & Brown, kannten die Fähigkeiten der Technologie, da sie diese bereits bei ihren Projekten am Penicuik House und Craigievar Castle eingesetzt hatten. Sie benötigen detaillierte Ansichten und Planzeichnungen des gesamten Zuschauerraums, Schnittzeichnungen an bestimmten Stellen sowie Informationen über die Bodenhöhe, um Anhaltspunkte für das Ausmaß der Schäden zu gewinnen, die eine Überschwemmung einige Jahre zuvor verursacht hatte. Die Vermessungsarbeiten wurden teilweise über Nacht ausgeführt, um eine Störung des Theaterbetriebs zu vermeiden, und die Termine für das Scannen wurden so gelegt, dass sie sich nicht mit Theaterproben und Bühnenarbeiten überschnitten.

Sowohl der FARO Laser Scanner als auch ein MENSI GS200 kamen bei diesem Projekt zum Einsatz. Die Portabilität des FARO Laser Scanner spielte hierbei eine sehr wichtige Rolle, da auf den vielen verschiedenen Ebenen und Treppen eines in Betrieb befindlichen Theaters gearbeitet werden musste. Über einen Zeitraum von drei Tagen wurden etwa 60 Vollfarbscans durchgeführt, mit denen unzählige Details im gesamten Theater erfasst wurden.

Die Portabilität des Laser Scanner spielte in diesem Projekt eine sehr wichtige Rolle.

Die Portabilität des Laser Scanner spielte in diesem Projekt eine sehr wichtige Rolle.

Die Daten wurden mithilfe der von FARO entwickelten SCENE-Software kompiliert und anschließend in Pointools und Rhino exportiert. Detaillierte Ansichten und Planzeichnungen aller Flächen des gesamten Zuschauerraums wurden in CAD erstellt, ebenso wie eine Bestandszeichnung der komplexen Decke. Die Details des Zuschauerraums wurden in die allgemeine Gebäudevermessung integriert, wobei die Daten von DJA/GSS millimetergenau mit den Vermessungsdaten der Glasgower Loy-Niederlassung abgeglichen wurden. Höhenangaben für Stockwerke, Balkone und Bestuhlungsebenen wurden geliefert. Das abschließende Datenpaket umfasste mehr als 7,5 GB und enthielt eine vollständige Erfassung des Zuschauerraums vor der Sanierung.

Klicken Sie hier um das Pdf herunterzuladen

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Aug
18
2011

Schadet der Laserstrahl des FARO Laser Scanner Focus3D den Oberflächen empfindlicher Objekte oder historischer Artefakte?

Scan eines romanischen Sarkophags mit Hilfe des FARO Laser Scanner

Scan eines romanischen Sarkophags mit Hilfe des FARO Laser Scanner

Oft bestehen bei den verantwortlichen Stellen Zweifel, ob nicht die 3D-Laserscanner Schäden an den Pigmenten auf den Artefakten oder in den Kultstätten ihres Zuständigkeitsbereichs verursachen (wenn es um 5000 Jahre alte Zeugnisse geht, ist dies in der Tat eine verständliche Sorge, die allerdings völlig unbegründet ist).

Um diesen Sachverhalt zu veranschaulichen, hat FARO die Auswirkungen eines Laserstrahls auf Oberflächen mit denen der normalen Sonneneinstrahlung verglichen.

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Aug
17
2011

Behistun-Inschrift: Weltkulturerbe im Iran per Laserscanner vermessen

Die Beuth Hochschule für Technik in Berlin unterhält ein Kooperationsprojekt mit der iranischen Kulturgutorganisation. Ein Team deutscher Wissenschaftler unterstützte nun seine iranischen Kollegen bei der Präservation der Behistun-Inschrift. Die Inschrift ist in einem Felsmassiv rund 30 Kilometer östlich von Kermānschāh im Iran eingemeißelt und wird seit 2006 in der Liste des UNESCO-Welterbes geführt. Der Fortbestand der Inschrift ist durch die witterungsbedingte Erosion gefährdet. Richtig eingesetzt, kann die Laserscanner Technologie die Restauration unterstützen. Hier bringt das Expertenteam aus Deutschland sein Know-How in das Projekt ein.

Foto unter CC-Lizenz; "dynamosquito" via Flickr
Foto unter CC-Lizenz; „dynamosquito“ via Flickr

Durch Witterung droht 2.500 Jahre alter Felseninschrift der Zerfall

Rund 2.500 Jahre alt, zeigt die Inschrift die Inthronisierung des Achämenidenkönigs Dareios I. Das Monument sollte seine Legitimation als König unterstreichen: Es gab Gerüchte, er habe die Macht widerrechtlich an sich gerissen. Das Bisotun Cultural Heritage Centre kämpft nun um den Erhalt des Weltkulturerbes. Tektonischer Druck habe der Inschrift zugesetzt, so der Leiter des Zentrums Hassan Ra’ei. Zahlreiche Brüche in der Felsenwand sind die Folge. Das größte Problem allerdings sei der Regen, so Ra’ei weiter. Das Wasser dringe sehr leicht in das Karstgestein ein und zersetze das Denkmal durch Korrosion.

Deutsches Wissenschaftlerteam vermisst Inschrift per Laserscanner

Per Laserscanner sollte nun die Inschrift vermessen werden. Das deutsche Wissenschaftlerteam wurde hinzugezogen, da im Iran das Equipment und Know-How im Laserscanning fehlt. Die Laserscanner Technologie eignet sich hervorragend für diese Aufgabe: Die Geräte erfassen in kürzester Zeit Millionen von Messpunkten. Hinzu kommt, dass Laserscanner ein berührungsloses Messverfahren gewährleisten. Die millimetergenauen Messdaten helfen zum einen in der Forschung: Die Inschrift kann Archäologen in nie zuvor gesehener, realitätsgetreuer Abbildung zugänglich gemacht werden. Zum anderen soll eine Replik der Felsenwand erstellt werden. Die gewonnenen Laserscanner Messdaten werden derzeit in Deutschland ausgewertet.

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Aug
10
2011

VW nutzt Laserscanner in selbstfahrenden Autos

VWs "Temporärer Autopilot" in Aktion
VWs „Temporärer Autopilot“ in Aktion

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Einen Ausblick gab Volkswagen auf der HAVEit (Highly automated vehicles for intelligent transport) in Borås (Schweden), einem von der EU geförderten Forschungsprojekt. Erklärtes Ziel der Teilnehmer ist es, die führende Stellung der europäischen Automobilindustrie international zu sichern, sowie Ressourcen für Forschung und Entwicklung zu bündeln.

VW präsentierte seinen „Temporären Autopiloten“, kurz TAP. Diese Technologie treibt für VW die Entwicklung von selbstfahrenden Autos voran. Zum Einsatz kommen auch Laserscanner, etwa in der Abstandsmessung zum Vordermann, oder in der Erfassung anderer Verkehrsteilnehmer.

Fahrerassistenten und selbstfahrende Autos

Die Technik, die im TAP steckt, existiert bereits. Serienmäßig werden bereits Systeme wie Tempomate und Spurhalteassistenten eingesetzt: Der Tempomat hält eine vom Fahrer vorgegebene Geschwindigkeit. Während der Spurhalteassistent Fahrer warnt, wenn diese von der Fahrbahn abkommen. VW verknüpft diese Fahrerassistenzsysteme mit innovativen Technologien wie Laserscanning. Laserscanner erfassen ihre Umgebung millimetergenau und helfen in selbstfahrenden Autos, Abstände zum Vordermann zu messen. In Verbindung mit dem Tempomat, ermöglichen Laserscanner die Einhaltung eines optimalen Sicherheitsabstands. In Zukunft könnten mit Hilfe von Laserscanner darüber hinaus auch andere Verkehrsteilnehmer erkannt werden.

Selbstfahrende Autos bald schon serienmäßig?

VWs Temporärer Autopilot ist nur ein Zwischenschritt in der Entwicklung selbstfahrender Autos. Das System benötigt immer noch einen (semi-)aktiven Fahrer. Der TAP reguliert jedoch automatisch die Geschwindigkeit, passt sich bspw. Verkehrsregeln an. Stop-and-Go-Manöver sind laut VW ebenfalls kein Problem für den TAP. Wann die Technologie serienmäßig in den Volkswagen-Modellen eingesetzt wird, ist noch unbekannt. Die Technik ist allerdings vorhanden, die Tests weit fortgeschritten. VW ist auf dem besten Weg die Mobilität der Zukunft mit selbstfahrenden Autos einzuleiten.

Aug
09
2011

Welche Umgebungsbedingungen sind gut bzw. schlecht für den FARO Laser Scanner Focus3D?

Die Scan-Qualität des Focus3D hängt  von den Umgebungsbedingungen ab.

Die Scan-Qualität des Focus3D hängt von den Umgebungsbedingungen ab.

Da es sich bei dem FARO 3D-Laserscanner um ein optisches Messinstrument für reflektorlose Messungen handelt, hängt die Scan-Qualität von den Umgebungsbedingungen ab.

Hier einige einfach zu merkende Tipps, wie man gute Scan-Ergebnisse erzielen kann:

1) Schwarze Flächen:
Wenn sehr dunkle Oberflächen gescannt werden müssen, kann man ein mattierendes Spray auftragen (beispielsweise das so genannte Entwicklerspray zur Rissprüfung bei Metallen), um den Reflexionsgrad zu erhöhen.
Da der Laserscanner mit Infrarotlicht arbeitet, wird eine für das menschliche Auge „schwarze“ Fläche nicht zwangsläufig von dem Scanner auch als „schwarz“ wahrgenommen. Da das Verhalten bestimmter Oberflächen im Infrarot-Spektrum nur schwer vorhersehbar ist, lohnt sich ein Versuch in jedem Fall.

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Aug
01
2011

Time Team: Scannen eines prominenten menschlichen Gesichts

Phil Harding im Angesicht des FARO Laser ScanArm!

Entdecken Sie in diesem unglaublichen Video eine der vielen Anwendungen des FARO ScanArm: Einen Live-Scan eines menschlichen Gesichts. Phil Harding ist ein prominenter britischer Archäologe, ein bekanntes Gesicht auf Channel 4 der TV-Sendung Time Team. Diese Sendung begleitet ein Team von Spezialisten drei Tage bei einer archäologischen Ausgrabung und erklärt den Prozess in juristischer Hinsicht.

Sehen Sie das Video | Alles über den FARO Laser ScanArm erfahren



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