Der Laserscanner Blog für Architekten und Bauingenieure

Der Laserscanner Blog für Architekten und Bauingenieure

/ Kategorie: Allgemein / Autor: kraemerj / Erstellt: Mai 9, 2011 / Kommentare (0) /

Der „Krumme Wald“ von Nowe Czarnowo

Krummes Ding: In einem Kieferwald im polnischen Nowe Czarnowo wachsen die Bäume nicht gerade in den Himmel. Unmittelbar über dem Boden weisen die Stämme einen 90 Gradknick auf und wölben sich dann in ausladenden Bögen in die Höhe – fast identisch, ausgerichtet gen Norden. Mit dem FARO Laserscanner wurde das Naturphänomen dokumentiert.

Ulrich Adrian, ARD-Korrespondent in Warschau, hat den „Krummen Wald“ nahe Stettin besucht. Screenshot: ARD, Videoblog Warschauer Notizen, 16.7.2014.

Ulrich Adrian, ARD-Korrespondent in Warschau, hat den „Krummen Wald“ nahe Stettin besucht. Screenshot: ARD, Videoblog Warschauer Notizen, 16.7.2014.

Gut 100 Bäume sind es, die im „Krummen Wald“ von Nowe Czarnowo, 35 Kilometer südlich von Stettin, auf einer Fläche von 300 Quadratmetern stehen. Eine überzeugende Erklärung für das ungewöhnliche Wachstum der Kiefern hat bislang niemand gefunden. Militärische Züchtung, Möbelproduktion, Außerirdische… Theorien gibt es viele – einige mehr, andere weniger plausibel. Unbestritten ist, dass der Wald alt und morsch ist. Immer mehr Kiefern stürzen um oder werden aus Sicherheitsgründen gefällt. Wissenschaftler der Universität Posen wollen den ungewöhnlichen Wald nun für zukünftige Generationen dokumentieren. Mit dem FARO Laser Scanner Focus3D wurde das gesamte Gebiet eingescannt. Ulrich Adrian, ARD-Korrespondent in Warschau, hat den „Krummen Wald“ für sein Videoblog besucht und den Scanvorgang begleitet (den Beitrag in der ARD-Mediathek ansehen).

 

/ Kategorie: Allgemein , Case Studies , FARO Laser Scanner / Schlagwörter: , , , , , / Autor: abendrotha / Erstellt: Juli 23, 2014 / Kommentare (0) /

Im freien Fall

Felix Baumgartner und Art Thompson. Foto: Sage Cheshire Inc.

Felix Baumgartner und Art Thompson. Foto: Sage Cheshire Inc.

Blick von ganz oben. Foto: Red Bull Media House GmbH

Blick von ganz oben. Foto: Red Bull Media House GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da stockte selbst hartgesottenen Zeitgenossen der Atem, als der Extremsportler Felix Baumgartner zu seinem Rekordsprung ansetzte und mit Überschallgeschwindigkeit im freien Fall auf die Erde zuraste. Fünf Jahre hatten die Vorbereitungen für dieses Projekt gedauert – technische Unterstützung lieferte ein FARO Laser Scanner Focus3D.

Der 14. Oktober 2012 geht in die Geschichte ein als der Tag, an dem der erste Mensch

  • aus der unglaublichen Höhe von über 39.000 Metern aus einem Heliumballon abspringt,
  • eine Rekordgeschwindigkeit von 1357,6 Stundenkilometern erreicht und
  • im freien Fall die Schallmauer durchbricht.

Insgesamt ist der 43-Jährige Österreicher 4,20 Minuten im freien Fall unterwegs – nur die Air Force Legende Joseph „Joe“ Kittinger war länger im Sturzflug: Er schaffte 1960 legendäre 4,36 Minuten.

Der Erfolg hat viele Gesichter. Undenkbar wäre eine solche Heldengeschichte ohne den Stab von Experten im Hintergrund. Die Fäden beim „Red Bull Stratos“-Projekt hielten die NASA und die US Air Force sowie die Wissenschaftler und Ingenieure von Sage Cheshire Inc. in der Hand. Ein Schwerpunkt des Unternehmens mit Sitz in Lancester/Kalifornien liegt im Luft- und Raumfahrtsektor. Es begleitete das Stratos-Projekt in allen technischen Entwicklungsphasen, vom Design über die Konstruktion bis hin zum gesamten Fertigungsprozess.

Ein Herzstück bildeten Druckkapsel und -anzug – für Baumgartners Extremsprung überlebenswichtig. Präzision und genaue Planung hatten daher oberste Priorität. Art Thompson, CEO bei Sage Cheshire Aerospace, setzte daher auf den FARO Laser Scanner Focus3D, der durch seine einfache Handhabbarkeit, hohe Genauigkeit, Kompatibilität, Mobilität und breite Anwendungsmöglichkeiten überzeugte.

Sowohl die Druckkapsel als auch der Raumanzug wurden eingescannt, die Punktewolke in die Software Geomagic übertragen und daraus 3D-Modelle generiert. Diese wurden später in SolidWorks übertragen. Damit konnten beispielsweise die numerische Strömungsmechanik CFD (Computational Fluid Dynamics) simuliert und analysiert werden. Besonders wichtig, denn ein Überschallsprung im Raumanzug war schließlich nicht vorab zu trainieren. Die Berechnungen gingen auf – die Aerodynamik des Spezialanzuges hielt den extremen Belastungen stand und verschaffte Felix Baumgartner die notwendige Geschwindigkeit und Stabilität für seinen Rekordsprung.

Jetzt geht's los. Foto: Sage Cheshire Inc.

Jetzt geht’s los. Foto: Sage Cheshire Inc.

Geschafft.  Foto: Sage Cheshire Inc.

Geschafft. Foto: Sage Cheshire Inc.

Weitere Details zur Planung: Fort Worth Video Production – FARO & Sage Cheshire – Red Bull Stratos Project

 

Trend aus der „Ewigen Stadt“

Neue Technologien eröffnen neue Möglichkeiten. Bei der Restaurierung und Dokumentation sakraler Baukunst nimmt Rom eine Vorreiterrolle ein.

Sie arbeiten absolut präzise, schnell und zuverlässig – moderne 3D Laserscanner haben ihren Siegeszug bei Restaurierungsarbeiten in Italiens Hauptstadt angetreten. Mit 3D Lasertechnik entstehen einzigartige 3D Modelle von Kirchen, berichtet das Katholische News Portal CNA. Selbst kunstvolle Verzierungen und Fresken werden millimetergenau in ihrer Oberflächenstruktur erfasst. Damit seien traditionelle photographische Methoden klar abgehängt.

Katholischen Kirche Saint Maria Maddalena im Herzen von Rom.

“Colonna – S Maria Maddalena” by Original uploader was Croberto68 at it.wikipedia – Transferred from it.wikipedia; transferred to Commons by User:Kurpfalzbilder.de using CommonsHelper.. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Ein Trend, den auch die Wissenschaft erkannt hat. Als erste Universität bietet die European University of Rome nun den Masterstudiengang „Architecture, Sacred Art and Liturgy“ an. Die Studierenden sollen ihr Verständnis von Architektur auf ganz besondere Weise schärfen. Mit dem Blick von gestern und der Technik von heute soll die Schönheit des gebauten Objekts erschlossen werden, zitiert das englischsprachige Magazin tct  den Architekten Danilo Prosperi, der ein Studienprojekt betreut.

Ein erstes Großprojekt war die systematische Vermessung der Katholischen Kirche Saint Maria Maddalena im Herzen von Rom. Außen wie innen wurde das Kirchengebäude mit dem FARO Laser Scanner Focus3D punktgenau erfasst und neue 3D Modelle entwickelt. Dabei kamen auch Risse und feine Brüche im Mauerwerk ans Licht, die mit

anderen Methoden wohl unentdeckt geblieben wären. Eine perfekte Basis für den Restaurierungsplan des Rokoko Gebäudes.

Unter der Lupe: Für die Rokoko Kirche Saint Maria Maddalena in Rom wurde mit 3D Lasertechnik ein exakter Restaurierungsplan entwickelt.

 

Laserscanner im Dienst der Polizei

Sherlock Holmes hätte seine Freude gehabt an der Arbeit mit Laserscannern: Einmal erfasst lassen sich Tatorte aus allen Blickwinkeln millimeter- und maßgenau betrachten. Auch die moderne Forensik setzt immer mehr auf die Vorteile des Laserscannings bei der Sammlung von Beweismitteln. Denn gerade in diesem Bereich kann die Erfassung in 3D besonders hilfreich sein. Schnell und detailliert werden Situationen dokumentiert und lassen eine präzise Untersuchung am Rechner zu – selbst Flugbahnen von Projektilen können mit den Daten berechnet werden.

Die häufigste Verwendung findet die 3D Dokumentation noch in der Aufnahme von Verkehrsunfällen. Welche Dienste der FARO Focus3D bei der London Metropolitan Police leistet, zeigt ein Bericht der BBC.

 

BBC-Bericht

 

/ Kategorie: Allgemein , Case Studies , FARO Laser Scanner , Laserscanning , Sicherheit / Schlagwörter: , , , , / Autor: abendrotha / Erstellt: Juli 2, 2014 / Kommentare (0) /

Perfekte Illusion

Sie lassen Flugzeuge explodieren, Autos von Brücken stürzen und sprengen ganze Straßenzüge in die Luft, ohne jemandem auch nur ein Haar zu krümmen. Moderne Actionfilme sind ohne digitale visuelle Effekte kaum mehr denkbar.

Die Stars im aktuellen Filmgeschäft sind neben den Schauspielern und Regisseuren immer häufiger auch Digital-Künstler, die perfekte Illusionen auf der Leinwand schaffen.

Schutt und Asche im Film „Die Bücherdiebin“ – die Explosion des Straßenzuges wurde mit dem FARO Laser Scanner Focus3D simuliert und filmreif gestaltet. Foto: RISEFX

Schutt und Asche im Film „Die Bücherdiebin“ – die Explosion des Straßenzuges wurde mit dem FARO Laser Scanner Focus3D simuliert und filmreif gestaltet. Foto: RISEFX

Sie sind vor allem dann gefragt, wenn für die Umsetzung spektakulärer Szenen herkömmliche Methoden nicht mehr ausreichen oder zu aufwändig sind. Wertvolle technische Unterstützung bietet der FARO Laser Scanner Focus3D.

Mit dem passenden Knowhow und den richtigen Hilfsmitteln können mittlerweile gerenderte Bilder in einer Qualität erzeugt werden, die mit dem bloßen Auge nicht mehr von einem fotografisch erzeugten Bild zu unterscheiden sind. Der Einsatz von CGI, Computer Generated Imagery, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Im Film- und Fernsehgeschäft eröffnet die moderne Technik ganz neue Möglichkeiten und hilft noch dazu Zeit und damit auch Geld zu sparen. Beispielsweise lassen sich 3D-Modelle von Drehorten exakt und relativ schnell erzeugen. Teilweise erweitern oder ersetzten sie sogar die realen Filmsets. Auch lassen sich auf dieser Grundlage Kamerapositionen, Brennweiten und Timings von Schauspielern exakt festlegen und virtuelle Objekte in bewegte Filmaufnahmen einsetzen.

Meister in diesem Fach sind die Experten von RISE | Visual Effect Studios Berlin, die sich auf visuelle Effekte, kurz VFX, spezialisiert haben. Sie steuerten etwa zu den großen Produktionen „Die Bücherdiebin“, „Das Adlon“ und „Cloud Atlas“ von den Geschwistern Wachowski und Tom Tykwer, ihre raffinierten Spezialeffekte bei.

Mit der Marke Pointcloud 9 bieten die Berliner einen 3D-Scandienst an, der sich auf visuelle Effekte für die Film- und Spielebranche spezialisiert hat.

Scan eines Straßenzuges in Glasgow – durch die Weiterverarbeitung der Daten am Computer wird daraus im Film „Cloud Atlas“ eine Szene im San Francisco der 70er Jahre. Abbildung/ RISEFX/FARO

Scan eines Straßenzuges in Glasgow – durch die Weiterverarbeitung der Daten am Computer wird daraus im Film „Cloud Atlas“ eine Szene im San Francisco der 70er Jahre. Abbildung: RISEFX/FARO

Ein klassisches Aufgabenfeld ist das Scannen von Locations und Objekten bis hin zur Aufbereitung und Weiterverarbeitung der Daten – und genau hier kommt auch der FARO Laser Scanner zum Einsatz.

Seine Daten verwenden die Digital-Künstler für die Pre-Visualisierung von Filmszenen oder für die Erweiterung realer Filmsets. Beispielsweise wurden für „Cloud Atlas“ Teile einer Brücke gescannt, aus der die VFX-Artists am Computer eine komplette 3D-Brücke mit Laternen, Absperrgittern und Bordsteinen kreierten. Das Auto wurde vor Blue Screen gedreht und für den Sturz von der Brücke durch ein computergeneriertes Modell ersetzt. Eine atemberaubende Szene und vollendete Täuschung der Zuschauer.

 

/ Kategorie: Allgemein , FARO Laser Scanner , Movie , Tipps , visuelle Effekte / Schlagwörter: , , , , , , / Autor: abendrotha / Erstellt: Juni 26, 2014 / Kommentare (0) /

Mobile Mapping im Fokus

Fachseminar mit Best-Practise-Beispielen bei FARO Europe.

Mobile Mapping zieht langsam auf die Überholspur. Das schnelle Erfassen von Straßen und Infrastrukturen bietet zahlreiche Vorteile: Es liefert exakte Daten und erleichtert die Bestandsverwaltung von Straßen und unterstützt Kartographie sowie Stadtplanung. Die mobilen Laserscanner von FARO sind dabei ein wichtiges Instrument für maßgenaue und zuverlässige Präzision.

Webinar zum Mobile Mapping

Webinar zum Mobile Mapping mit FARO und Siteco

Welches Potenzial diese zukunftsweisende Technologie bietet, können Teilnehmer des Fachseminars „Mobile Mapping für die Erhebung von Straßen und Infrastrukturen” erfahren. FARO, der weltweit führende Anbieter für 3D-Messtechnik und Bildgebungstechnologie, lädt gemeinsam mit Siteco, dem Spezialisten in Sachen Mobile Mapping, am 3. Juli 2014 nach Korntal-Münchingen ein. Präsentationen und Workshops des Seminars vermitteln grundlegende Informationen zu Vorteilen des Mobile Mapping und des Einsatzes von Laserscannern.

 

 

Vorgestellt wird beispielsweise der Road Scanner von Siteco. Er ist ein First-Class-Mobile Mapping System, welches speziell zur Abbildung und Vermessung von Straßen sowie zur Straßen-Bestandsverwaltung konzipiert wurde und somit als geografisches Informationssystem dient. Der Road Scanner verwendet eine bewährte Technologie und punktet mit einer einfachen Bedienbarkeit: Er bietet eine flexibel skalierbare und schlüsselfertige Lösung, die es ermöglicht, an einem x-beliebigen Fahrzeug ein portables Selbstkalibrierungssystem anzubringen. Zusätzlich kann der Road Scanner mit drei FARO Laserscannern und bis zu acht HD-Kameras und/oder mit einer Rundumkamera ausgestattet werden. Andere Sensoren, wie beispielsweise Profilometer, Georadare oder Wärmebildkameras, können ebenfalls hinzugefügt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind hier möglich.

Webinar verrät Details zur neuen Software

Gerade erst hat FARO die neue Version SCENE 5.3 vorgestellt, jetzt besteht die Möglichkeit, die neue Laserscanning-Software bei einem kostenfreien Webinar kennen zu lernen.

Das Bild zeigt einen Screenshot der Software.

Die neue Software erlaubt eine schnelle und präzise Ausrichtung anhand der Cloud-to-Cloud Registrierung.Abb.: FARO

Für Anwender halten die aktuellen Versionen von FARO SCENE und die cloud-basierte Sofwarelösung WebShare Cloud 1.5 einige neue Möglichkeiten und Verbesserungen bereit. Wie diese konkret aussehen, zeigt das

Webinar am Donnerstag, 26. Juni 2014, 14 Uhr – 15 Uhr.

Renommierte Experten erklären live, wie sich die neue Laserscanning Software optimal einsetzen lässt. Die Teilnehmer erfahren alles über die neuen Funktionen und welche Vorteile sie dadurch für ihre Arbeit haben.
Nach der Registrierung erhalten Sie eine Mail mit den Zugangsdaten. Beginn der zirka einstündigen Session ist am 26. Juni um 14 Uhr.

/ Kategorie: Allgemein , Events , Laserscanning , Tipps , Webinare / Schlagwörter: , , , , , , , / Autor: abendrotha / Erstellt: Juni 11, 2014 / Kommentare (0) /

Mit SCENE 5.3 sind Passmarken passé

Die Version 5.3 der FARO Software ermöglicht eine noch effizientere Bearbeitung von Laserscanprojekten – auch ohne Passmarken.

Am Dienstag, 3. Juni, hat FARO die neueste Version seiner Laserscanningsoftware SCENE 5.3 vorgestellt. Zeitgleich ging auch die neue Version des Scandaten-Hostingdienst SCENE WebShare Cloud 1.5 an den Start.

 

Das Bild zeigt einen Screenshot der Software.

Mit der Funktion „Layout Image Overlay“ lassen sich Scans und CAD-Pläne verknüpfen. Abb: FARO

FAROs Software SCENE 5.3 für die Laserscanner Focus3D X-Serie macht die Verwendung von künstlichen Targets wie Kugeln und Schachbrett-Passmarken für die Scanregistrierung in vielen Fällen überflüssig. Die Anwender haben nun die Wahl zwischen zwei Registrierungsmethoden: Die „Top-View“-basierte Registrierung ermöglicht eine Scan-Positionierung ohne Passmarken. Diese größtenteils automatisierte Methode ist vor allem in Innenräumen und auf bebauten Flächen ohne zuverlässige GPS-Vorpositionierung der einzelnen Scans von großem Vorteil.

Mit der zweiten Methode, der „Cloud-to-Cloud“-Registrierung, können Anwender selbst unter schwierigen Bedingungen Scans schnell und präzise zueinander ausrichten. Diese Methode ist vor allem bei Messungen im Freien bei einer Vorpositionierung der Scans anhand des in den Laserscannern integrierten GPS-Empfängers die beste Wahl.

 

Die Software bietet zudem eine Reihe von neuen Funktionen: „Correspondence Split View“ erlaubt es beispielsweise, in benachbarten Scans ähnliche Bereiche zu markieren – und so das Registrierungsergebnis manuell zu steuern. Mit der Funktion „Layout Image Overlay“ können Bilddateien, CAD-Zeichnungen oder Karten in die Scandaten eingebunden und in ihrem geografischen Kontext dargestellt werden.

Oliver Bürkler, Senior Product Manager 3D Documentation Software, erklärt: „SCENE 5.3 ist das ideale Instrument für die Verarbeitung von Laserscan-Projekten. Und mit FAROs cloud-basierter Hosting-Lösung SCENE WebShare Cloud können Scanprojekte weltweit über das Internet veröffentlicht und geteilt werden. Die beiden Upgrades der Laserscanningsoftware SCENE 5.3 und von WebShare Cloud 1.5 sorgen dafür, dass selbst komplexe 3D-Dokumentationsprojekte noch schneller, effizienter und erfolgreicher werden.“

 

Weitere Informationen unter: http://www.faro.com/products/faro-software/scene

Maßanzug im Treppenhaus

Bis ein Maßanzug sitzt, sind viele Anproben notwendig. Aber es geht auch einfacher – beispielsweise mit einer individuell angepassten Treppe. Selbst in verwinkelte Altbauten lässt sich eine neue Treppe mit überschaubarem Aufwand einbauen.

Cochard

Wer Baumaßnahmen im Bestand plant, sollte auf Überraschungen gefasst sein. Wände sind mitunter windschief und beugen sich unter der Last der Jahre. Schalter und Steckdosen sitzen an unkonventionellen Orten und tragende Balken finden sich an außergewöhnlichen Stellen. Dies macht die Arbeiten für Architekten, Planer und Handwerker häufig unberechenbar und aufwändig. Eine zuverlässige Lösung bietet die Vermessung mit einem 3D Laserscanner.

 

Details in Sekundenschnelle erfassen

Während ein exaktes Maß in Neubauten relativ einfach zu nehmen ist, muss man im Altbau deutlich mehr Zeit investieren. Teilweise fallen mehrere Tage an, um wirklich jedes Detail zu erfassen. Diese Erfahrung machte beispielsweise Jean-Michel Cochard, der seit über 25 Jahren mit seinem Unternehmen „Escaliers Cochard“ im Treppenbau zuhause ist. Lange Zeit nahm er Maß mit Laserentfernungsmessern und Trigonometrieformeln, doch dann reizte ihn die neue Kompaktklasse der Laserscanner, die FARO mit dem Focus3D auf dem Markt anbietet.

Cochard investierte in die neue Technik und war sofort begeistert. Klare Vorzüge sind

  • die kurze Einarbeitung und Nutzerfreundlichkeit
  • die deutliche Zeitersparnis bei der Vermessung: Statt mehreren Tagen sind die Handwerker nur wenige Stunden vor Ort
  • die Detailtiefe der Daten: Selbst kleine Haken und Vorsprünge werden exakt erfasst, ein aufwändiges Nachmessen entfällt
  • die maßgefertigten Treppen sind problemlos einzubauen; nachträgliche Änderungen sind auf ein Minimum begrenzt

Die Investition in den 3D Laserscanner amortisierte sich für das Unternehmen bereits nach einiger Zeit. Zu Beginn Cochardhatten noch Zweifel bestanden, ob ein KMU mit 15 Beschäftigen das Instrument ausreichend nutzen könnte – doch mittlerweile ist der Laserscanner quasi  täglich im Einsatz.

Historische Kirche soll wieder leuchten

An sich ist die 255-Seelen-Gemeinde Hampigny ein Dorf wie viele in der Region Champagne-Ardenne. Wäre da nicht die historische Kirche Saint-Nicolas aus dem 13. Jahrhundert mit einem Tabernakel von François Joseph Valtat aus dem 19. Jahrhundert. Nun soll das französische Denkmal  aufwändig restauriert und konserviert werden.

Eglise_de_Hampigny

2D-Aufnahme und orthorektifizierte Aufnahme aus der 3D-Punktewolke

Die Tücke steckt beim Umgang mit historischer Bausubstanz im Detail: Gebäude sind häufig in mehreren Etappen erbaut worden, sie bestehen aus ganz unterschiedlichen Materialen, sind verschachtelt und haben im Laufe der Jahre einen Alterungsprozess durchlaufen. Zudem reagiert der alte Bestand häufig empfindlich auf Licht und Berührungen.

Die exakte Vermessung gestaltet sich dadurch schwierig und besonders aufwändig. Im Fall von Saint-Nicolas setzten die Profis von International Partner Büro IPB/ Rumänien auf moderne Technologien: Sie entschieden sich für eine Erfassung mit 3D Lasertechnologie und nutzten dafür den Laserscanner FARO Focus3D.

Gebälkstruktur des Daches

Gebälkstruktur des Daches

 

Nur vier Wochen waren Dipl.-Ing. Marian Radoi und sein Team vor Ort – mit beachtlichen Ergebnissen. Sie lieferten exakte Pläne und Schnitte, unter anderem:

  • 2D-Aufnahmen,
  • Orthorektifizierte Aufnahmen,
  • 3D-Aufnahmen und
  • Visualisierungen.

Auf Grundlage der 3D Laserscans wurden maßstabsgetreue Daten gewonnen, die mit sämtlichen CAD-Programmen kompatibel sind und in alle gängigen Formate exportiert werden können. Das Ergebnis spiegelt sämtliche architektonischen Elemente, die Ausprägung der Öffnungen und es gibt Aufschluss über das Volumen des Gebäudes oder die Gebälkstruktur. Zudem lassen sich mit den Daten die Abstände, Flächen und Entfernungen exakt vermessen – eine wertvolle Basis für die weiteren Restaurierungsarbeiten der Statiker und Ingenieure. Als willkommene Zugabe lassen sich die Daten auch für Visualisierungen und spätere Präsentationen nutzen.   

Abbildungen: IPB/FARO

 

 

Older Posts »