Der Laserscanner Blog für Architekten und Bauingenieure

/ Kategorie: Allgemein / Autor: kraemerj / Erstellt: Mai 9, 2011 / Kommentare (0) /

Präkolumbianische Felszeichnungen für die Nachwelt bewahrt – dank des FARO Laser Scanner Focus3D

GuadeloupeIm März 2012 brach AFT im Rahmen eines umfangreichen Konservierungsprogramms für präkolumbianische Petroglyphen zu einem Digitalisierungsprojekt nach Guadeloupe auf.

Die in prähistorischen Fels eingravierten Zeichnungen aus präkolumbianischer Zeit waren von Zerstörung durch Überflutungen und Erosion bedroht. Daher beschloss der Generalrat von Guadeloupe ein umfangreiches Konservierungsprogramm, um dieses einzigartige historische Erbe für die Nachwelt zu bewahren.

Die Petroglyphen erzählen von der Geburt der Menschheit, von Leben und Tod. Die Fledermausmänner und Froschfrauen in den Felszeichnungen zeigen eine sich entwickelnde Menschheit vor ihrem Verlassen der Höhlen im Berg Canta, einem riesigen Solitärfelsen. Die Petroglyphen repräsentieren die Welt; sie sind ein Mikrokosmos, ein Punkt, an dem Gegensätze aufeinandertreffen. Sie sollen die Menschheit gegen drohende Gefahren schützen, wie Dürren und Überschwemmungen, die in der Folge von Wirbelstürmen auftreten. Die Petroglyphen enthalten außerdem den Rat zur Zurückhaltung in sexuellen Beziehungen, damit ein unkontrollierter Anstieg der Bevölkerungszahl nicht das Überleben der Menschheit gefährdet.

Der Generalrat von Guadeloupe beauftragte die Landvermessungsexperten von AFT (Actual Foncier Topographie) mit der Durchführung dieses Projekts. Und so brach AFT nach Guadeloupe auf, um das Digitalisierungsprogramm mithilfe des FARO Laser Scanner Focus3D in Angriff zu nehmen. In Begleitung eines Archäologen und eines lokalen Führers arbeitete sich das AFT-Team auf der Suche nach prähistorischen Felszeichnungen durch den sumpfigen tropischen Regenwald von Guadeloupe. Das Ziel war es, etwa zehn Felszeichnungen zu digitalisieren, die jeweils eine Größe von 20 bis 30 cm haben.

Vor der Projektvergabe hatte der Generalrat den Einsatz photogrammetrischer Verfahren erwogen, einer Technik, bei der dreidimensionale Formen bzw. die Lage eines Objekts im Raum auf der Basis eines Fotos rekonstruiert werden. Für eine optimale Projektdurchführung schlug AFT dem Generalrat den Einsatz des Focus3D und damit eine einzigartige Technologie vor, die der Rat zuvor noch nicht in Erwägung gezogen hatte.

PetroglypheAuch wenn beide Techniken für diese Art von Projekt relevant sind, lassen sich die Vorteile der 3D-Digitalisierung durch den Focus3D gegenüber der Photogrammetrie nicht leugnen. Die mit dem Focus3D erfassten Daten sind schlicht und einfach zuverlässiger. Darüber hinaus macht die Photogrammetrie zwar die Rekonstruktion der Petroglyphe möglich, erfasst aber nicht deren Umgebung. Die Umgebung, in der die Petroglyphe angetroffen wird, ist jedoch entscheidend für deren Interpretation, da die Form des Steines und seine Position und Ausrichtung ebenfalls von symbolischer Bedeutung sind. Der Focus3D erlaubte die Durchführung des Projekts unter bestmöglichen Bedingungen. Die jeweilige Petroglyphe, der Stein und seine Umgebung wurden digital erfasst, und der Verlust wertvoller Daten für die Interpretation konnte damit verhindert werden.

Durch die geringe Größe und das geringe Gewicht des Focus3D kann ein Projekt auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen wie z. B. inmitten dichter Vegetation und zahlloser Flüsse und Bäche durchgeführt werden. „Der Fußmarsch zwischen den verschiedenen Standorten, der jeweils zwischen einer halben und dreiviertel Stunde betrug, wäre mit schwererem und größerem Equipment weitaus mühsamer gewesen. Wir hätten ein starkes Team mit zwei oder drei weiteren Personen benötigt. Dies hätte das Budget sehr beansprucht und möglicherweise sogar die Machbarkeit des ganzen Projekts infrage gestellt“, erläuterte Sébastien Varéa, Direktor von AFT. Er fügte hinzu, dass der Focus3D sich gegenüber den extremen klimatischen Bedingungen des tropischen Regenwalds auf Guadeloupe (hohe Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit) als widerstandsfähig erwiesen habe.

Durch die Dichte der mit dem Focus3D erfassten Punkte (bis zu 976.000 Punkte pro Sekunde) konnten die Felszeichnungen mit großer Klarheit und sehr hoher Auflösung protokolliert werden. Die Ergebnisse der Scans erwiesen sich als sehr interessant. Tatsächlich sind auf den Scans Einzelheiten der Zeichnungen zu sehen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Das Projekt zur Konservierung des historischen Erbes von Guadeloupe hat damit die ursprünglichen Ziele sogar noch übertroffen, da es zuvor unbekannte Details ans Licht brachte. Die Projektergebnisse werden in einem Museum ausgestellt, in dem die Modelle und 3D-Repliken von der Öffentlichkeit eingehend betrachtet und interaktiv erforscht werden können.

Der Erfolg dieses Projekts hat zur Folge, dass sich AFT im Jahr 2013 erneut auf die Suche nach präkolumbianischen Petroglyphen auf die Insel Guadeloupe begeben wird, um weitere Felszeichnungen zu digitalisieren. Das Abenteuer geht weiter…

ÜBER AFT
AFT (Actual Foncier Topographie) ist eine Gruppe von Landvermessungsexperten, die sich auf die Erfassung topographischer Daten und die Entwicklung von Landkarten spezialisiert haben. Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Spektrum an Informationstechnologien, um neue Arbeitsfelder und Funktionen entwickeln zu können. Die AFT-Teams konzentrieren sich in einem Teilbereich ihrer Arbeit besonders auf kulturelle und historische Denkmäler sowie Elemente der Architektur und Stadtentwicklung.

/ Kategorie: Case Studies / Autor: jeskec / Erstellt: Mai 16, 2012 / Kommentare (0) /

Podcast: SCENE 5.0 – Scandatenverwaltung in einer neuen Dimension

Erfahren Sie alles über die neue Software SCENE 5.0 in unserem Podcast “Scandatenverwaltung in einer neuen Dimension”. In diesem Video werden die neuen Funktionen der Software detailiert erklärt. Jetzt ansehen und Ihre Softwarekenntnisse verbessern (Video: 1:38h).

/ Kategorie: FARO Laser Scanner , Webinare / Autor: jeskec / Erstellt: Mai 11, 2012 / Kommentare (0) /

Agenda – European User Meeting 2012

European User Meeting LogoDie finale Agenda für das European User Meeting ist jetzt live. Klicken Sie hier um die zahlreichen Workshops, Power Speaches und Networking Sessions des European User Meeting zu sehen. Außerdem bietet das Branchentreffen zahlreiche Präsentationen unserer Partner.

Noch nicht angemeldet? Jetzt Ihren Platz sichern.

/ Kategorie: FARO Laser Scanner / Schlagwörter: , , / Autor: jeskec / Erstellt: Mai 2, 2012 / Kommentare (0) /

Darum sollten Sie als Architekt am User Meeting teilnehmen!

European User Meeting Logo“Wer als Architekt beim Bauen im Bestand auf verlässliche Gebäudedokumentation angewiesen ist, sollte das FARO European User Meeting besuchen. Hier wird gezeigt, wie 3D-Dokumentation die Bestandsaufnahme revolutioniert und effektivere Planungsprozesse ermöglicht.”

(Johannes Rechenbach, Dipl.-Ing. Architekt)

/ Kategorie: FARO Laser Scanner / Schlagwörter: , , / Autor: jeskec / Erstellt: April 25, 2012 / Kommentare (0) /

European User Meeting – Frühbucherrabatt

European User Meeting LogoJetzt anmelden und 100€ sparen! Heute ist der letzte Tag an dem wir den Frühbucherrabatt anbieten.

Treffen Sie Experten, Anwender und Interessenten zum Ideen- und Erfahrungsaustausch bei Fachvorträgen, Workshops und Networking auf Schloss Sihlberg in der Schweiz.
Erfahren Sie außerdem alles über die neuen Entwicklungen und Trends in der 3D-Dokumentation.

Anmeldung: http://user-meeting.faro.com/registration/
Ort & Datum: Zürich, 22.-23.05.2012

Die komplette Agenda sowie weitere Informationen finden Sie unter:
http://user-meeting.faro.com/information.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnehme am European User Meeting in Zürich vom 22.-23.05.2012.

/ Kategorie: Laserscanning / Schlagwörter: , / Autor: jeskec / Erstellt: April 24, 2012 / Kommentare (0) /

3D-Dokumentation zur Sanierung historischer Gebäude

San Michele ArcangeloBauliche Veränderungen an historischen Gebäuden setzen eine präzise Erfassung des Bestands voraus – ein ideales Einsatzgebiet für moderne 3D-Laserscanner.

Die Kirche San Michele Arcangelo aus dem Jahr 1735 liegt im Zentrum von Borgo di Terzo nahe Bergamo in Italien. An der Vorderseite der Fassade zeichneten sich deutliche Mauerwerksrisse ab, die auf die auf schwere Schäden des Gebäudes hinwiesen. Aufgrund ihrer unregelmäßigen Architektur erforderte die Kirche – wie alle historischen Bauwerke – eine präzise Bestandsanalyse als Basis für die Sanierungsarbeiten.

Genaue Vermessungsdaten sind besonders bei Eingriffen in die Statik von größter Bedeutung und bilden die Grundlage für eine Strukturanalyse mittels der Finite-Elemente-Methode (FEM). Für solche exakten Bestandsaufnahmen ist 3D-Laserscanning hervorragend geeignet. Schnell und einfach stehen umfassende räumliche Daten zur Verfügung, die mit gängigen Softwarelösungen für Strukturanalysen genutzt werden können. Zugleich stehen alle Daten zur CAD-Planung der Sanierung zur Verfügung. Im Vergleich zu klassischen Vermessungsmethoden ist das Laserscanning präziser und effizienter. Die Geräte lassen sich einfacher bedienen und ermöglichen eine 360-Grad-Datenerfassung. Laserscanning liefert Datensätze, in denen jeder einzelne Punkt die gleiche Genauigkeit im räumlichen Koordinatensystem aufweist. Deshalb ist es möglich, die erzeugte Wolke aus Einzelpunkten (Punktewolke) nicht nur zur Untersuchung eines Bauteils heranzuziehen – wie das bei der Vermessung mit einem Tachymeter der Fall wäre –, sondern auch strukturelle Deformationen weiterer Bauteile automatisch und gleichzeitig zu erfassen.

Als Grundlage für die anstehende statische Ertüchtigung der Kirche in Borgo di Terzo nahm der Fachbereich Ingenieurwesen der Universität Bergamo einen FARO Laser Scanner zur Hilfe und konnte so den Innenraum des Bauwerks innerhalb von nur einem Tag erfassen. Zur Filterung und Interpolation der Scandaten wurde für die folgenden detaillierten Untersuchungen im Vorfeld der Sanierung ein grafischer Ansatz gewählt. Dieser ermöglicht, für die Gebäudeanalyse architekturübliche Verfahren anzuwenden: etwa die systematische Untersuchung von Rissmustern im Mauerwerk zur Darstellung der Schäden in der Orthogonalprojektion oder ein Vergleich der realen Geometrie eines durch das Eigengewicht deformierten Gewölbes mit seiner idealen Geometrie.

Um die Scandaten der Kirche mit der FEM-Methode nutzen zu können, musste die Punktewolke von einem kontinuierlichen Modell in ein numerisches Modell transformiert werden. Anschließend konnten für die Schadensuntersuchung relevante, orthogonal zueinander liegende Schnittebenen gewählt werden. Hier erwiesen sich Elementraster in regelmäßigen Abständen von 30 x 30 x 30 cm als guter Kompromiss, um wesentliche Teile der Gebäudestruktur abzubilden.

San Michele ArcangeloIm Zuge der 3D-Dokumentation mit dem FARO Laser Scanner wurde die Ursache für die beobachteten Schäden deutlich: Als Folge einer früheren Restaurierung kam es zu einer Setzung der hölzernen Dachkonstruktion. Davon sind sowohl die Anker eines Binders als auch der auf dem Gewölbe aufliegende Gewölberücken betroffen. Das führte zu einer starken Durchbiegung und zu schweren Schäden des darunter liegenden Gewölbemauerwerks. Mit der FEM-Analyse wurde der aktuelle Belastungsverlauf im Gewölbe bewertet und der Verlauf nach der geplanten Restaurierung überprüft. Sie ergab, dass sowohl die Auflager der Bogenpfeiler als auch die korrespondierenden Anker saniert werden müssen. Zudem ist der mittlere Bogen mit einem Stahlnetz und Kalkmörtel zu verstärken.

Die Verformung des Gewölbes unter Last zeigt außerdem, dass ein Bindeglied zum Gewölberücken nachgegeben hat, was den Austausch dieses Ankers nahelegte. Nachdem diese Verstärkungsmaßnahmen in das Bestands-FEM-Modell eingefügt worden waren, zeigte sich eine allgemeine Verbesserung der gesamten statischen Struktur.

/ Kategorie: Case Studies / Schlagwörter: , / Autor: jeskec / Erstellt: April 19, 2012 / Kommentare (0) /

European User Meeting 2012 in Zürich

European User Meeting LogoEs sind mittlerweile nur noch 5 Wochen bis zum European User Meeting 2012 in Zürich. Sehen Sie in unserem Video ein paar Impressionen der erfolgreichen Veranstaltung 2011 in Essen.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website:

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/ Kategorie: Allgemein / Schlagwörter: , / Autor: jeskec / Erstellt: April 17, 2012 / Kommentare (0) /

FARO Laser Scanner Focus3D im französischen Fernsehen

Claude Guéant, französischer Innenminister, hat das Institut für kriminelle Forschung besucht, um mehr über die neuesten Technologien der Tatortanalyse zu erfahren. Hierbei wurde Ihm der Focus3D gezeigt. Dieser unterstützt die Ermittlung von 20 bis 30 Tatorten pro Jahr. Die Tatorte werden per Laserscanning in kürzester Zeit dreidimensional erfasst ohne diese zu verändern.

So lassen sich dann im Anschluss Blutflecke oder Flugbahnen von Geschossen ausführlich analysieren. Ein besonders kurioser Fall konnte kürzlich dank des Focus3D aufgelöst werden. Bei einem Mord wurden drei Personen erschossen, jedoch nur zwei Geschosse abgefeuert. Der 3D Tatort-Scan half beim Rekonstruieren der Kugelflugbahn und zeigte, dass eine Kugel von einer Wand abprallte und so die dritte Person tödlich traf.

/ Kategorie: Video / Schlagwörter: , , , / Autor: jeskec / Erstellt: April 15, 2012 / Kommentare (0) /

Video: Animierter Flug durch Gletscherspalte

Im vergangenen Oktober führte die NASA detaillierte, luftgestützte 3D-Messungen des Pine Island-Gletschers in der Westantarktik durch. Dabei entdeckte sie einen sich abspaltenden Eisberg. Die Messungen per Laserscanner entstanden pünktlich zur “Geburt” dieses neuen Eisbergs. Über eine Länge von fast 30 Kilometern brach im vergangenen Jahr eine riesige Scholle aus dem Eis. Der Riss ist stellenweise bis zu 60 Meter tief und im Schnitt 80 Meter breit.

Die NASA untersucht unter dem Decknamen “Operation IceBridge” die Eisflächen der Pole. Jedoch sind die Wissenschaftler nur selten während der großen Ereignisse vor Ort, analysieren zumeist nur die Auswirkungen. Während eines Aufklärungsflugs im Oktober entdeckten das Team dann den Eisberg: Laut NASA-Aussagen sind diese Vermessungen einmalig. Die Geburt eines Eisbergs dieser Größe wurde nie zuvor per Laserscanner dokumentiert.

Aus den Scanergebnissen hat das IceBridge-Team jetzt einen animierten Flug durch die Gletscherspalte veröffentlicht:

/ Kategorie: Video / Schlagwörter: , / Autor: jeskec / Erstellt: April 13, 2012 / Kommentare (0) /

3D-Dokumentation der Brücken am Fluss

Hollywood machte sie berühmt: „Die Brücken am Fluss“ von Madison County. Doch die kleinen, überdachten Brücken in dem beschaulichen Landkreis in Iowa, USA, sind vielen Gefahren ausgesetzt. Hurrikane, Tornados und Erdbeben suchen die Region heim. Vandalismus und Brandstiftung sind vom Menschen gemachte Bedrohungen. Der National Park Service hat sich die Bewahrung der Brücken zur Aufgabe gemacht. Dazu setzen sie auf die Möglichkeiten des Laserscannings.

Bewahrung eines nationalen Kulturguts

Überdachte Holzbrücken sind ein amerikanisches Kulturgut. Mehrere Hundert sind im ganzen Land zu finden, teilweise älter als die Nation selbst. Der Madison County, ein Landkreis in Iowa, beherbergt sechs Brücken, die es auch in das Nationale Register Historischer Stätten geschafft haben. Robert James Waller widmete ihnen den Roman „Die Brücken am Fluss“. 1995 wurde das Buch verfilmt, in den Hauptrollen: die Oscar-Preisträger Clint Eastwood und Meryl Streep. Nachdem eine der porträtierten Brücken Brandstiftung zum Opfer fiel, wollte der National Park Service die Brücken für die Nachwelt erhalten.

Laserscanner Technologie besticht gegenüber traditionellen Messmethoden

In Zusammenarbeit mit der University of Minnesota-Duluth wurde SightLine beauftragt vier Brücken in Madison County zu vermessen und in eine 3D-Dokumentation zu übertragen. Die Laserscanner Technologie konnte hier gegenüber traditionellen Vermessungsmethoden ihre Vorteile ausspielen: Laserscanning erlaubte eine schnelle und vollständige Erfassung der Brücken innerhalb weniger Stunden. Herkömmliche Methoden hätten mehrere Wochen Arbeit je Brücke nach sich gezogen.

Holliwell Bridge in Madison County, Iowa; aus dem Archiv der Library of Congress

Dokumentation der Jahrhunderte innerhalb weniger Stunden

Doch nicht nur das Vermessen, auch das Übertragen in Zeichnung oder Modell hätte länger gedauert. Die Millionen Messpunkte, die der FARO Laserscanner innerhalb weniger Minuten aufnimmt, werden in einen PC eingespeist und von einer entsprechenden Software in ein 3D-Modell umgewandelt. Laserscanning spart sowohl bei, als auch nach der Vermessung Zeit und Kosten. Die Verarbeitung der Messdaten und die Überführung in ein 3D-Modell erfolgen auf Knopfdruck. Das fehlerbehaftete manuelle Errechnen der Ergebnisse entfällt.

Modernste Technologie erhält historische Stätten

Mithilfe des Laserscannings können Jahrhunderte an Informationen innerhalb weniger Tage archiviert werden. SightLine dokumentierte mit dem FARO Laser Scanner fünf Brücken in fünf Tagen. Die Bauwerke können so für die Nachwelt erhalten bleiben. Auch wenn eine der Brücken durch natürliche Katastrophen oder Vandalismus zerstört werden sollte, kann sie detailgetreu wieder aufgebaut werden. Auch deshalb wurde die 3D-Dokumentation gewählt: “Wir können die Breite und Dicke einer jeden Holzlatte vermessen. Alle kleinen Eigenheiten im Holz, sogar Graffitis an den Wänden werden erfasst und archiviert“, so William Krueger Vize-Präsident von SightLine. Krueger weiter: „Seien Sie versichert, sollte jemals etwas diese Brücken zerstören, können sie wieder aufgebaut werden.“

/ Kategorie: Case Studies / Schlagwörter: , , / Autor: jeskec / Erstellt: April 3, 2012 / Kommentare (0) /
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